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Von Köln nach Paris

Mariama auf der Bühne

Mariama

Von Köln nach Paris

Als Mariama Jalloh wird sie 1986 in Sierra Leone geboren, kommt aber bereits mit einem Jahr nach Bergisch Gladbach, der Heimat ihrer Mutter. Ihre musikalische Früherziehung fächert sich zwischen Miriam Makeba, Jacques Brel und Cat Stevens auf. Mit sechzehn beginnt sie eigene Stücke zu schreiben und zur Gitarre zu singen, zwei Jahre später ist sie Teil einer Musicalbesetzung.

Die ersten wichtigen Karrierestationen sind alle um die Projekte von Ade Bantu zentriert: Brothers Keepers, Afrobeat Academy, Afropean Express. Ab 2008 arbeitet sie mit dem Rapper Curse, ein Jahr später supportet sie Max Herre auf seiner Tour zum Album "Ein geschenkter Tag". Im gleichen Jahr nimmt sie ihre Solokarriere in die Hand und veröffentlicht die EP "Listen To Mariama".

Der Weg nach Paris

Von Köln wechselt sie in die französische Hautpstadt und startet die Arbeiten zum Longplayer "The Easy Way Out". Eiingespielt wird das Debüt jedoch schließlich in London, wo sie sich mit Bacon & Quarmby ein Produktionsteam an Land zieht, das auch schon mit Ziggy Marley im Studio war. Es gelingt ihr eine légère Mischung aus Soul, Reggae und Chanson im Geiste von Kolleginnen wie Ayo, Asa oder Irma. Schlichte Akustikfolk-Stücke wie "There Is A Place" oder "September Melody" wechseln mit ein wenig Gitano-Atmosphäre in "Underground", angedeutete Bossa Nova-Farben in "Fly Away" mit dem cleveren Pophit "No Way".

Easy

Das Titelstück hat unverkennbare Anklänge an die Motown-Ära, der melancholische Pianowalzer "Mathilde" alterniert mit dem urbanen Dub von "Easy". Und mit "J'Ai Deux Amours" schlüpft sie mit Reggaegewand gekonnt in die Rolle von Josephine Baker - als Gruß an die neue Heimat an der Seine.

Diskografie
No Way EP (Wagram, 2013)
The Easy Way Out (Wagram, 2012)
Listen To Mariama EP (2009)

Stand: 23.05.2013, 11:58