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Kae Tempest

Kae Tempest

Brandneue Klassiker

Kae Tempest

Kae Tempest aus Südlondon ist ein Multitalent: Neben Spoken Word-Tracks schreibt Kae Gedichte und Romane, entwirft Theaterstücke. Kein Wunder, dass die Yale-University, die Royal Shakespeare Company und die BBC zu Kaes künstlerischen Partnern zählt.

Erste konkrete Blaupausen für ihre eigene Musik holt Kate Tempest sich beim Wu-Tang Clan-Album "Triumph", Lauryn Hill wird ihr großes Idol. Obwohl ihr Englischlehrer ihrer Vorliebe für Poesie auf die Sprünge hilft, schmeißt sie die Schule schon mit sechzehn und performt lieber bei Open Mic-Abenden im örtlichen Plattenladen. Nach dem HipHop entdeckt sie den Jazz und tourt mit der Band Sound Of Rum auf verschiedenen Erdteilen. Tempests größte Inspiration ist ihre Stadt, sie ist überzeugte Londonerin, ihre weiteren Quellen reichen von antiker Mythologie bis zu Samuel Beckett, von Bob Dylan über Gil Scott-Heron bis zum Grime-Künstler Skepta. Bevor sie ihre erste Platte veröffentlicht, debütiert sie als Dichterin, die Sozialkritik mit treffenden Alltagsgeschichten kombiniert ("Everything Speaks In Its Own Way", 2012), und gibt ihre Premiere auf den Theaterbrettern ("Wasted", 2013). Mit "Brand New Ancients" schreibt sie sogar ein Werk mit Orchesterbegleitung über die göttliche Natur des Menschen. Ihre erste CD "Everybody Down" wird zu einem Statement des neuen weiblichen Conscious Rap made in UK. Der Nachfolger "Let Them Eat Chaos" ist ein Hörstück, das sprachgewaltig von Nöten und Ängsten der Bewohner eines Vorstadthauses erzählt. 2016 legt sie außerdem ihren ersten Roman vor, das London-Roadmovie "The Bricks That Built The Houses" (dt.: "Worauf du dich verlassen kannst"). Ihre Gedichte zu "Brand New Ancients" bringt die Edition Suhrkamp 2017 als "Brandneue Klassiker" in deutscher Übersetzung heraus. 2019 veröffentlicht Kae Tempest ihr letztes Album “The Books Of Traps And Lessons“ unter dem Künstlernamen “Kate Tempest“. Im August 2020 erklärt Kae auf ihrem Instagram-Account den Namenswechsel von Kate zu Kae. Kaes Pronomen sind jetzt non-binär (“they/them“), also weder männlich, noch weiblich.

Diskografie:

  • Broken Herd (2010, Moresound)
  • Everything Speaks In Its Own Way (2012, Zingaro Books)
  • Everybody Down (2014, Big Dada Recordings)
  • Brand New Ancients (2014, Macmillan Digital Audio)
  • Let Them Eat Chaos (2016, Caroline International)
  • The Book Of Traps And Lessons (2019, American Recordings)

Stand: 10.03.2021, 18:00