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Bonobo

Bonobo

Entspannter Sound

Bonobo

Hinter dem Namen des Zwergschimpansens steckt der Brite Simon Green. Mit wechselnden Musikern zaubert er seit 2000 einen elektro-akustischen Downtempo mit Jazz-, Funk- und Ethno-Farben, den Vokalisten wie Bajka oder Erykah Badu bereichern.


Greens musikalische Ursprünge liegen in der Folkmusik, die er später immer wieder gerne als Samples zitiert. Als Kind erlernt er Gitarre und Klavier. Mit dem Debüt "Animal Magic" setzt der Mann aus Brighton zur Jahrtausendwende wegweisende Marken im Downtempo-Genre. Das Label Ninja Tune wird auf ihn aufmerksam und ist ab jetzt seine Heimstätte. Den internationalen Durchbruch kann er mit "Day To Come" feiern, ein Werk, auf dem er seine Zusammenarbeit mit weiblichen Stimmen beginnt.

Die deutsche Sängerin Bajka ist die erste, ein intensives Teamwork mit der Londonerin Andreya Tryana folgt auf "Black Sands", das auch mit Elementen aus asiatischer Musik und Afrobeat aufwartet.  Als Green dieses Album auf die Bühne bringt, umgibt er sich erstmals mit einer Liveband. Auf "North Borders" glänzt Erykah Badu im Song "Heaven For The Sinner" mit einem Gastauftritt, die Single "Cirrus" vereint Latin-Percussion und sphärische Gong-Klänge, das Werk ist clubbiger und integriert UK Garage-Einflüsse. Für "Migration", seine sensible klangliche Umsetzung einer Welt im ständigen Umbruch, holt sich Green wiederum neue Vokalpartner, unter ihnen das R&B-Duo Rhye aus seiner Wahlheimat Los Angeles und Nick Murphy (Chet Faker).

Diskographie (Auswahl):

  • Migration (2017, Ninja Tune)
  • The North Borders (2013, Ninja Tune)
  • Black Sands (2010, Ninja Tune)
  • Days To Come (2006, Ninja Tune)
  • Dial ‘M’ For Monkey (2003, Ninja Tune)
  • Animal Magic (2000, Tru Thoughts)

Stand: 08.03.2021, 14:36