Simon Deffner

Simon Deffner

  • Instrument/Position: Violoncello / stv. Solo
  • Geboren: 10.04.1983
  • Ich komme aus: Recklinghausen
  • Mitglied im WDR Sinfonieorchester seit: 2008

Mein Weg zum WDR Sinfonieorchester:

Nach meiner Zeit als Jungstudent an der Musikhochschule Dortmund bei Gotthard Popp begann ich mein Cellostudium bei Wolfgang Schmidt an der HfM Dresden und setzte es dann bei Frans Helmerson an der HfMT Köln fort. Während des Studiums habe ich sehr viel Kammermusik gespielt, besonders das Streichquartett stand immer im Mittelpunkt. Im Orchester war ich einige Jahre im künstlerischen Beirat tätig und bin weiterhin Dozent für unsere Akademisten.

MEHR ZU MIR

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So kam ich zu meinem Instrument:

Ich bin mit klassischer Musik groß geworden. Mein Vater war Konzertmeister in Recklinghausen. Zuerst bekam ich Klavierunterricht, bei dem sich aber schnell zeigte, dass meine Interessen und Fähigkeiten woanders liegen...

Warum habe ich mein Instrument gewählt:

Meine Schwestern spielten bereits Geige, es fehlte ein Cello in der Familie. Schlagzeug hätte ich auch gerne gelernt oder Posaune, aber das Cello kam mir natürlicher vor.

Mein erstes / prägendstes musikalisches Erlebnis:

Die Candide-Ouvertüre von Bernstein. Habe da als Kind immer sehr wild zu getanzt.

Wichtige künstlerische Erfahrungen:

Die Arbeitsphasen mit dem Bundesjugendorchester und Gustav Mahler Jugendorchester waren sehr prägend für mich. Besonders profitiert habe ich von solistischen Auftritten mit Orchester im Studium.

Weitere musikalische Interessen:

Ich kann mich wirklich nicht festlegen, lasse mich immer gerne von guter Musik überzeugen.

Leidenschaften neben der Musik:

Sehr zum Leidwesen meines damaligen Lehrers spielte ich als Jugendlicher leidenschaftlich Inlinehockey. Fußball mit meinen Orchesterkollegen ist ein Muss!

Das fasziniert mich an meinem Beruf:

Die Vielseitigkeit, Komplexität und immer wieder betörende Schönheit der Musik. Das ist für mich sehr sinngebend.

Mein erstes Konzert im WDR Sinfonieorchester:

Auf dem Programm stand unter anderem La Valse von Ravel. Trotz viel Vorbereitung habe ich mich sehr klein gefühlt.

Was bedeutet mir das WDR Sinfonieorchester:

Neben einem hochprofessionellem Orchester mit sehr talentierten Musiker*innen bedeutet mir das WDR Sinfonieorchester ein Stück Heimat.

Welche Rolle habe ich im Orchester:

Ich versuche mich musikalisch und menschlich einzubringen. Als stellvertretender Solocellist versuche ich auch, die jeweiligen Solocellisten in ihrer leitenden und verbindenden Funktion zu unterstützen.

Eine lustige Anekdote aus dem Orchesterleben:

Ich werde nie vergessen, wie sich unser Orchesterbus auf dem Weg zum Flughafen Frankfurt in Siegburg dank eines "talentierten" Fahrers in einem Wohngebiet festfuhr und das halbe Orchester versuchte, ihn aus dem Schlamm herauszuziehen. Wir schafften es gerade so zum Flug nach Japan.

Herausragende Erlebnisse / Konzerte / Reisen:

Konzerte bleiben in Erinnerung, aber für mich sind es besonders die Proben mit herausragenden Dirigenten wie Herbert Blomstedt oder Andris Nelsons. Oft passiert die eigentliche Magie schon dort.

Mit diesem Stück / Komponisten fühle ich mich besonders verbunden:

Beethoven war und wird für mich immer aktuell bleiben. Seine Musik spricht mich unmittelbar an.

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