Wandern in NRW - Alle Infos

Wandern in NRW - Alle Infos

NRW ist ein fabelhaftes Gebiet zum Wandern. Doch einfach nur Wälder, Wiesen und Höhen zu durchstreifen, ist Ingolf Lück nicht genug. Er hat ganz besondere Variationen des Wanderns gesucht und gefunden...

Ingolf Lück, im Hintergrund die Möhnetalsperre

Westfalen-Wanderweg
Zwischen der Westfälischen Bucht und dem Sauerland wartet auf 216 km Länge ein ganz besonderer Wanderweg: Der Westfalen-Wanderweg. Quasi der Heimatwanderweg für den Bielefelder Ingolf Lück. Der Wanderweg führt über die Kämme von Ardey und Haarstrang, die nördlichen Ausläufer des Sauerlandes, die Talauen von Möhne und Alme bis zum Kamm des Eggegebirges.

Startpunkt ist die historische Altstadt von Hattingen im südöstlichen Ruhrgebiet. Dann wandert man vorbei an 19 Städten und Gemeinden durch die vier Kreise Ennepe-Ruhr, Unna, Soest und Paderborn bis nach Altenbeken, wo das große Viadukt Altenbeken bestaunt werden kann: Europas längste Kalksandsteinbrücke, die sich mit ihren 24 Bögen seit 1850 über das Beketal spannt und zu den ältesten Zeugen deutscher Eisenbahngeschichte zählt. Im Eggegebirge mündet der Westfalen-Wanderweg in den Europäischen Fernwanderweg E1 und damit in das internationale Wanderwegenetz.

Im Ruhrgebiet erlebt man die Ursprünge der Industrialisierung und des Ruhrbergbaus, entdeckt vielfältige Kultur und Historie, genießt im Sauerland, dem Land der tausend Berge, Wld und Aussicht, atmet im Paderborner-Land, in einer abwechslungsreichen Landschaft mit Bädern und Kurorten, die heilende Luft ein.
Der Westfalen-Wanderweg ist in 11 (Tages-)Etappen eingeteilt, die zwischen 16 und 27,5 Kilometer lang sind. Der Einstieg ist überall möglich. Ein besonderes Highlight auf der Strecke ist die Möhnetalsperre (oben im Bild): 650 Meter lang, 45 Meter hoch und sehr beeindruckend mitten im Naturpark Arnsberger Wald. Eine Rast lohnt sich, schließlich ist am Möhnesee die Hälfte des Westfalenwanderwegs geschafft – egal aus welcher Richtung Sie kommen.

Mehr Infos z.B. unter:
www.wanderkompass.de/Nordrhein-Westfalen/westfalenwanderweg

Westfalen-Wanderweg
Zwischen der Westfälischen Bucht und dem Sauerland wartet auf 216 km Länge ein ganz besonderer Wanderweg: Der Westfalen-Wanderweg. Quasi der Heimatwanderweg für den Bielefelder Ingolf Lück. Der Wanderweg führt über die Kämme von Ardey und Haarstrang, die nördlichen Ausläufer des Sauerlandes, die Talauen von Möhne und Alme bis zum Kamm des Eggegebirges.

Startpunkt ist die historische Altstadt von Hattingen im südöstlichen Ruhrgebiet. Dann wandert man vorbei an 19 Städten und Gemeinden durch die vier Kreise Ennepe-Ruhr, Unna, Soest und Paderborn bis nach Altenbeken, wo das große Viadukt Altenbeken bestaunt werden kann: Europas längste Kalksandsteinbrücke, die sich mit ihren 24 Bögen seit 1850 über das Beketal spannt und zu den ältesten Zeugen deutscher Eisenbahngeschichte zählt. Im Eggegebirge mündet der Westfalen-Wanderweg in den Europäischen Fernwanderweg E1 und damit in das internationale Wanderwegenetz.

Im Ruhrgebiet erlebt man die Ursprünge der Industrialisierung und des Ruhrbergbaus, entdeckt vielfältige Kultur und Historie, genießt im Sauerland, dem Land der tausend Berge, Wld und Aussicht, atmet im Paderborner-Land, in einer abwechslungsreichen Landschaft mit Bädern und Kurorten, die heilende Luft ein.
Der Westfalen-Wanderweg ist in 11 (Tages-)Etappen eingeteilt, die zwischen 16 und 27,5 Kilometer lang sind. Der Einstieg ist überall möglich. Ein besonderes Highlight auf der Strecke ist die Möhnetalsperre (oben im Bild): 650 Meter lang, 45 Meter hoch und sehr beeindruckend mitten im Naturpark Arnsberger Wald. Eine Rast lohnt sich, schließlich ist am Möhnesee die Hälfte des Westfalenwanderwegs geschafft – egal aus welcher Richtung Sie kommen.

Mehr Infos z.B. unter:
www.wanderkompass.de/Nordrhein-Westfalen/westfalenwanderweg

Segway-Wandern
Ein fahrendes Brett mit zwei Rädern und einer Lenkstange?! Sieht man zum ersten Mal ein Segway in freier Wildbahn möchte man meinen, der Umgang mit dem Gefährt bedarf höchster artistischer Künste. Ingolf Lück hat’s ausprobiert und siehe da, eigentlich ist es ganz einfach!

Ein Segway bewegt man durch die Verlagerung des Gewichts. Für „Segway-Neulinge“ gibt’s erst mal eine theoretische und praktische Einweisung durch den jeweiligen Tour-Guide, danach erfolgt die Bedienung des Hightech-Scooters rein intuitiv. Die Tour kann losgehen!

Über Stock und Stein mal anders: Nicht nur in Städten, sondern auch mitten im Wald kann man mit dem Segway die Umgebung erkunden. Überall im Land werden solche Segway-Touren durch Wälder angeboten. Mit maximal 20 km/h geht’s bergauf und bergab rollend durch die Natur. Wir waren im Arnsberger Wald unterwegs. Möglichkeiten aufzusteigen und loszuflitzen, finden Sie im Internet. Einfach die Suchbegriffen „Segway“, „Wandern“ und „NRW“ eingeben und der wilden Fahrt steht nichts mehr im Wege!

Nacktwandern
Freie Bewegung in unberührter Natur – das ist das Ziel vieler Nacktwanderer. Sie treffen sich regelmäßig in Gruppen, um gemeinsam unbekleidet zu wandern, zum Beispiel in der Eifel oder im Rothaargebirge auf dem Rothaarsteig. Der direkte Kontakt mit Sonne, Wind und Wetter auf der nackten Haut verspricht offensichtlich einen ganz besonderen Wandergenuss. Nur auf feste Schuhe sollte man bei allem Freikörperkult nicht verzichten. Außerdem empfiehlt es sich, ein paar warme Kleider im Rucksack mitzunehmen, falls das Wetter mal nicht mitspielt.

Die Wurzeln der Nacktwanderer-Bewegung reichen übrigens bis in den Anfang des 20. Jahrhunderts zurück. Schon damals verzichten einige FKK-Pioniere beim Wandern auf Bekleidung.

Mehr Infos z.B. unter:
www.nacktwandern.de

Kneipp-Wandern
Wandern an der frischen Luft und immer wieder Wassertreten – auf dem Kneippwanderweg rund um Olsberg zum Beispiel. Auf der rund 40 Kilometer langen Strecke erwarten Freunde des Wassertretens sechs naturbelassene Tretstellen. Kneipp-Anfänger können sich von extra ausgebildeten Animateuren in Theorie und Praxis der Kaltwasseranwendungen einführen lassen. Hier lernt man auch den Storchengang, bei dem man immer wieder von oben in das Wasser tritt, damit es mit jedem Schritt einen neuen Reiz gibt. Herrlich erfrischend und noch dazu sehr gesund – davon ist zumindest der Vater des Kneipwanderwegs in Olsberg überzeugt!

Dr. August Grüne hat bei Gesundheits-Pfarrer Kneipp selbst gelernt. Als es diesen  Ende des 19 Jahrhunderts nach Olsberg verschlägt, beschließt er, dort seine Kaltwasser-Heilanstalt zu bauen und bringt mit seinem Sanatorium die kneippsche Gesundheitslehre ins Sauerland. 

Mehr Infos z.B. unter:
www.nrw-tourismus.de/a-olsberger-kneippwanderweg

Halden-Hügel-Hopping:
Das Halden-Hügel-Hopping – kurz HHH – ist eine Themenroute im nördlichen Ruhrgebiet, die über aufgeschüttete Halden und natürliche Hügel führt. Dabei können Sie die Industrievergangenheit, wild wuchernde Natur und spektakuläre Ausblicke entdecken. Im Ruhrgebiet befindet sich die größte Haldenlandschaft Europas. Insgesamt kann man über vier Hügel und 17 Halden wandern. Oben angekommen, werden Sie mit einem atemberaubenden Blick über den Pott belohnt. Es gibt verschieden Routen mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten und Längen zwischen 6,8 und 18,7 km. Gemeinsam ist ihnen die Begegnung mit der Altindustrie und der sich verändernden Natur. Denn aus den ehemaligen Brachflächen des Bergbaus sind längst blühende Landschaften geworden.

Das Halden-Hügel-Hopping ist ein ganz besonderes Wandererlebnis, bei dem man ganz schön ins Schwitzen kommt: Um beispielsweise zur Halde Hoheward hochzugelangen, muss man 529 Stufen erklimmen – eine echte Herausforderung! Oben angekommen, wartet aber dann nicht nur das Horizontobservatorium, sondern auch noch eine tolle Aussicht.
Wer keine geführte Tour machen möchte, kann sich einen digitalen Wanderführer direkt als App kostenfrei auf sein Smartphone runterladen. Und wer weiß, vielleicht ist ja auch irgendwann die Halde “Lück Auf“ fertig und bietet einen schönen Blick auf Bottrop.

Mehr Infos z.B. unter:
www.halden-huegel-hopping.de

Schlemmerwandern durch das Rurtal
Wandern quer durch die schöne Rursee-Landschaft: Stille Gewässer und dichte Laubwälder, romantische Täler und weite Höhen. Und kaum, dass sich der Hunger zeigt, wartet am nächsten Ort schon ein gedeckter Tisch. Das bedeutet Schlemmerwandern.

Im Rurtal werden drei verschiedene kulinarische Touren angeboten – von „Rustikal“ bis „Gourmet“ ist hier für jeden Gaumen etwas dabei. Frühstück, Vorspeise, Mittagessen und ein abschließendes Kuchenessen stehen auf der Speisekarte. Bezahlt wird eine Pauschale für insgesamt vier Mahlzeiten, nur die Getränke müssen vor Ort extra erstanden werden. Ziemlich praktische Angelegenheit, denn so muss kein Wander-Proviant mitgeschleppt werden und der Gedanke an die nächste leckere Rast beflügelt den Wandertritt zusätzlich.

Mehr Infos z.B. unter:
www.rursee.de/aktiv/wandern/rurtal-schlemmertouren

Barfuß-Wanderweg
Barfuß-Wanderwege sind schwer im Kommen. Überall im Land sprießen solche Lern- und Erfahrungspfade wie Pilze aus dem Boden. Ingolf Lück hat sich einen Pfad in Bad Wünnenberg ausgesucht. Hier ist man spezialisiert auf thematische Wanderwege – kein Wunder, denn die Natur im Aatal ist dafür wie gemacht.

Der 1-Kilometer lange Barfußpfad ist ein echter Hingucker und lockt von April bis Oktober jede Menge Wanderer an. Völlig von den Socken kann man nackten Fußes durch einen Bach waten, eine Hängebrücke überqueren und über einen Steg aus Holzbohlen balancieren. Man erspürt den Unterschied zwischen verschiedenen Untergründen: Weicher Rasen, kantiger Mulch, runde Kiesel, warmer Sand und pieksende Tonerde. Toll fühlt sich das an! Ein Erlebnis für alle Sinne und darüber hinaus auch noch völlig kostenlos.

Mehr Infos z.B. unter:
http://www.barfusspark.info/

Werwolf-Wanderweg
Der Werwolf-Wanderweg in Bedburg erzählt die Geschichte des Bauern Peter Stubbe, der einer Legende nach im 16. Jahrhundert in den Wäldern sein Unwesen getrieben haben soll: als Werwolf von Epprath.

Peter Stubbe war ein Sonderling. Die Dorfbewohner waren überzeugt, dass er als Werwolf nachts durch den Wald streift und mehrere Menschen auf dem Gewissen hat. Sogar sein eigener Sohn soll unter den Opfern gewesen sein. 25 Morde werden ihm zur Last gelegt. Es kommt zu einem Prozess im Schloss Bedburg. Man zeigt ihm die Folterwerkzeuge, mit denen man ihn zum Reden bringen will. Peter Stubbe gesteht und wird öffentlich und auf besonders grausame Art hingerichtet.

Was es mit diesem historisch verbürgten "Werwolf von Epprath" auf sich hat, kann man auf den sieben Stationen des ca. 10 km langen "Werwolfwanderweg" in Bedburg erfahren. Die Route ist als Rundweg ausgewiesen, man kann ihn aber auch in zwei Teilabschnitten von je 5 km gehen. Startpunkte sind das Agatha Tor in Alt Kaster oder das Schloss Bedburg. An den sieben Stationen befinden sich Infotafeln mit Übersichtskarten, Hinweisen zur Tour und der Geschichte des "Werwolfs".

Mehr Infos z.B. unter:
www.ich-geh-wandern.de/bedburger-werwolf-wanderweg

Wandern mit Singen
Schon immer haben Menschen beim Wandern gerne gesungen. Sich durch die Natur zu bewegen und dabei ein fröhliches Lied zu trällern, soll Geist und Seele befreien.

Die gelernte Stimm- und Sprechtrainerin Hiltrud Allhoff bietet geführte Tageswanderungen durch die Baumberge bei Havixbeck an. Sie vermittelt die Freude am gemeinsamen Singen und Wandern ebenso wie Phasen der Stille. Rhythmus und Melodie, Bewegung und Klänge verbinden sich an diesem Tag zu einem wundervollen Erlebnis. Das gemeinsame Wandern und Singen unter freiem Himmel beschwingt und bringt gute Laune. Horchen Sie beim nächsten Spaziergang doch einfach mal in den Wald, vielleicht hören Sie die Gruppe singen.

Und wer seine Gesangskünste lieber noch nicht in Gesellschaft unter Beweis stellen möchte, kann das Singen in der Natur vorher auch erst mal alleine testen: Einfach ein abgelegenes Plätzchen im Wald suchen und dort mit den Wölfen um die Wette heulen.

Mehr Infos z.B. unter:
Klangraum
Hiltrud Allhoff
Wolbecker Straße 136a
48155 Münster
Tel. 0251-6090989

Höhlen-Wandern
Das Sauerland ist mit seinen Skipisten und Wassersportmöglichkeiten eine der beliebtesten Kurzurlaubsregionen Nordrhein-Westfalens. Aber auch unterirdisch gibt es hier was zu erleben: Die Atta-Höhle im Süden der Region ist die größte und schönste Tropfsteinhöhle Deutschlands.

Ein magisch-mystischer Ort, der 1907 durch puren Zufall entdeckt wird: Steinbrucharbeiter stoßen nach einer Sprengung auf die Höhle. Sie entdecken im Inneren eine atemberaubende und fremde Höhlenlandschaft. Steinerne Gardinen hängen von den Decken, Stalagmiten und Stalaktiten – kunstvoll gewachsene Gebilde sprießen in der versteckten Welt – entstanden in Millionen von Jahren.

Die Tropfsteinhöhle Attendorn gehört zweifellos zu den größten Naturwundern dieser Erde. Die Gesamtlänge der Höhle beträgt 6.670 Meter, von denen ca. 1.800 Meter für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Benannt wurde die Höhle nach der Fürstin Atta, die auch der Hansastadt Attendorn ihren Namen gab.

Mehr Infos z.B. unter:
www.atta-hoehle.de

Trimm-Dich-Pfad
Wandern und sich zwischendurch ausgiebig sportlich betätigen: Trimm-Dich-Pfade hießen in den 70ern die Rundkurse aus robusten Turngeräten, die man allerorts in die Wälder gebaut hat. Mit ihnen wollte man dem Wohlstandsspeck der Deutschen im besten Sinne zu Leibe rücken. Mit dem Slogan „Ein Schlauer trimmt die Ausdauer“ wurde sogar im Fernsehen für die Bewegung geworben.

Das Joggen und andere Modesportarten verdrängten die Trimm-Dich-Pfade aus der Wahrnehmung der Freizeitsportler. Die Folge davon war der Verfall der Anlagen.

Heute gibt es eine Renaissance der Fitnesspfade. Moderne Edelstahlgeräte in der freien Natur laden Wanderer ein, einen sportlichen Halt einzulegen und die Muckis zu stählen. Testen Sie bei der nächsten Wanderung doch selbst mal ihre Fitness. Nach dem Wandern richtig schön Muskelkater in den Armen zu haben, dank der  Klimmzüge an der Trimm-Dich-Stahlstange – ein ganz neues Wander-Erlebnis!

Mehr Infos z.B. unter:
www. Trimm-dich-pfad.com

Nacht-Wanderung
Im Ruhrgebiet drehte sich über hundert Jahre lang alles um Kohle und Stahl. Auch und gerade in Duisburg. 1901 wird im Stadtteil Meiderich ein imposantes Hüttenwerk erbaut. Nach der Stilllegung der Anlage 1985 wird das gesamte Gelände zu einem riesigen Landschaftspark umgestaltet. Besonders schön ist es im „Landi“, wenn es Nacht wird über Duisburg. Dann taucht die Lichtinstallation des britischen Künstlers Jonathan Park das ehemalige Hochofenwerk in ein unwirklich-schönes Lichtermeer.

Eine Nachtwanderung in dem stillgelegten Hüttenwerk ist ein ganz besonderes Erlebnis. Ausgestattet mit einer Fackel entdeckt man unter Führung eines ehemaligen Hüttenwerkers die stillgelegten Gebäude und das historische Gelände. Schwer vorzustellen, dass hier über 80 Jahre Stahl gekocht und abgestochen wurde. Heute holt sich die Natur das Gelände nach und nach zurück. Die Mischung zwischen der wachsenden Natur und der gewaltigen Technik im Zerfall beschert dem Besucher intensive und ungewöhnliche Erlebnisse. Und das Licht der eigenen Fackel tut das Seinige dazu.

Mehr Infos z.B. unter:
www.landschaftspark.de
www.extraschicht.de

Stand: 17.08.2017, 15:15 Uhr