Nasser Strukturwandel

Der Phoenixsee in Dortmund bei der Einweihung

Flutung des Phoenixsees hat begonnen

Nasser Strukturwandel

In Dortmund hat die Flutung des Phoenixsees begonnen. In einem Jahr soll der See gefüllt sein und ein Wahrzeichen der Stadt werden. Rund um das Gelände wird nun drei Tage lang gefeiert.

Die Flutung begann mit dem Aufdrehen eines Wasserrades und einem Feuerwerk zu den Klängen von Händels "Wassermusik". Der Phoenixsee soll neuer Zukunftsstandort und ein Wahrzeichen der Stadt werden. An die Oberfläche steigendes Grund- und Regenwasser sollen den See füllen. "Dallas"-Star Larry Hagman war als Überraschungsgast bei der Zeremonie mit dabei. Tausende Menschen strömten schon am frühen Nachmittag auf das Areal rund um den See. Im Riesenrad konnten sich die Besucher einen Überblick auf die 24 Hektar große künftige Wasserfläche verschaffen. Insgesamt rechnen die Veranstalter bis Sonntag mit 30.000 Festgästen auf dem Gelände.

Stadtspitze feiert das "Jahrhundertbauwerk"

NRW-Wirtschaftsminister Harry Voigtsberger (SPD) sagte in seiner Festrede, der See habe eine herausragende Bedeutung für den Strukturwandel, die Stadt Dortmund sowie die Region. Der Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) erklärte, er sei stolz, Oberhaupt einer Stadt zu sein, die in fünf Jahren ein solches "Jahrhundertbauwerk" geschaffen habe. Der Phoenixsee wird in Zukunft in Ost-West-Richtung 1,2 Kilometer lang und in Nord-Süd-Richtung 320 Meter breit sein. Er ist dann größer als die Hamburger Binnenalster. Auf dem Gelände eines ehemaligen Stahlwerks sollen dann auch eine Promenade und eine Kulturinsel entstehen. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 200 Millionen Euro.

Stand: 01.10.2010, 19:44