Voting: Günstige Versicherung dank Fitnesstracker?

Voting: Günstige Versicherung dank Fitnesstracker?

Daten aus Fitnesstrackern zeigen, ob man gesund lebt. Das macht die Geräte für Versicherungen interessant. Für viele WDR.de-User kommt eine Datenweitergabe aber nicht in Frage.

Mehrere Versicherungen in Deutschland bieten ihren Kunden Zuschüsse für den Kauf von Fitnesstrackern an. Sie wollen damit erreichen, dass die Versicherten gesünder leben. Doch ein amerikanischer Versicherungskonzern geht jetzt einen Schritt weiter. Er verspricht deutlich günstigere Tarife, wenn die Kunden ihre Gesundheitsdaten aus dem Fitnesstracker an die Versicherung weitergeben.

Votum gegen Datenweitergabe

Der Vorteil für den Versicherten mit vorbildlichem Lebenswandel: Günstigere Tarife. Auf der anderen Seite schlagen Datenschützer Alarm - im schlimmsten Fall könnte eine solche Datenweitergabe dazu führen, dass die Versicherung sich weigere bestimmte Leistungen zu übernehmen.

Wir haben die WDR.de-User gefragt, ob sie ihre Daten weitergeben würden. Das Ergebnis ist eindeutig.

Würden Sie die Daten ihres Fitnesstrackers weitergeben, um einen günstigeren Versicherungstarif zu erhalten?

Auf keinen Fall! Ich würde nicht einmal privat so ein Gerät nutzen.
77,1%
Ja, aber nur, wenn ich bestimmen kann, welche Daten abgegeben werden.
15,9%
Auf jeden Fall - ich habe nix zu verbergen!
7,0%
Hinweise:
Das Ergebnis dieser Umfrage ist nicht repräsentativ. Rundungsbedingt kann es zu Abweichungen kommen.

Der Schutz ihrer Daten ist mehr als 76,9 Prozent der Teilnehmer am Voting deutlich wichtiger als ein paar Euro Ersparnis. Nur 6,7 Prozent sehen kein Problem in der Weitergabe ihrer Gesundheitswerte.

Stand: 25.09.2018, 12:05