ZeitZeichen

27.04.2004 - Todestag des Spieleerfinders Alex Randolph

Stand: 22.03.2016, 15:11 Uhr

"Meine beste Erfindung war, den Beruf eines Spieleerfinders überhaupt zu kreieren!" sagte Alex Randolph. Millionen von Kindern und Erwachsenen spielen seine Ideen nach: schleichen als Spione Incognito durch Venedig, würfeln sich durch den Irrgarten der Verbotenen Stadt in Peking oder knobeln, bis der Schädel raucht.

Von Hildburg Heider

Von der Geburt auf einer Ranch in Arizona über die Ausbildung in einem Schweizer Internat bis zum Tod in der Lagunenstadt Venedig – dazwischen liegen Stationen eines ungewöhnlichen Lebens, immer erfüllt vom Spaß am Spielen und Tüfteln.

In den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts Studium der Philosophie und Germanistik in Chicago - Randolph lernt Poker.

Im Zweiten Weltkrieg Agent des amerikanischen Geheimdienstes - die Soldaten vertreiben sich die Freizeit mit einem kniffligen Kartenspiel.

Ab 1960 bricht Alex Randolph radikal alle Brücken ab und widmet sich nur noch dem Spiel.

Redaktion: Michael Rüger

Die Sendung zum Nachhören und Download WDR ZeitZeichen 27.04.2014 14:47 Min. Verfügbar bis 24.04.2094 WDR 5

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