ZeitZeichen

27.04.1810 - Beethoven widmet Klavierstück "Für Elise"

Stand: 10.03.2016, 14:13 Uhr

Es das wahrscheinlich meistgeklimperte Klavierstück der Welt: Beethovens "Für Elise" ist für Generationen von Jungpianisten der Inbegriff des "Klassischen", und selbst wer keinen Unterricht hatte, wird sich an der markanten Halbtonwechseln des Anfangs irgendwann einmal versucht haben.

Von Holger Noltze

Wer aber war Elise? Darüber rätseln die Beethoven-Gelehrten - wie ja auch über fast allen anderen Frauenfragen im Leben des großen Meisters. Annähernd sicher ist, dass das graziöse Nebenwerk an einem Freitag, dem 27. April, vermutlich des Jahres 1810, von Beethovens Hand niedergeschrieben wurde und dann über fünfzig Jahre in einer Münchener Privat-Schublade ruhte.

Welche Elise gemeint war, oder ob es überhaupt tatsächlich "Elise" heißt, ist unsicher.

Redaktion: Hildegard Schulte

"Für Elise", Klavierstück von L. v. Beethoven, Widmung (am 27.4.1810) WDR ZeitZeichen 27.04.2015 13:19 Min. Verfügbar bis 24.04.2025 WDR 5

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