A 40 - Sozialäquator des Ruhrgebiets

Ruhrgebiet

1LIVE Reportage

A 40 - Sozialäquator des Ruhrgebiets

Die Autobahn 40 führt im mitten durch das Ruhrgebiet. Sie trennt viele Städte in Nord und Süd. Das bedeutet im Ruhrgebiet häufig: in Arm und Reich.

Die A 40 ist bekannt für ständige Staus und Verkehrsfrust. Der „Ruhrschleichweg“ ist die wichtigste Verbindungsstrecke im Ruhrgebiet. Täglich fahren tausende Pendler auf ihr zur Arbeit in die Sektorstädte: Duisburg, Gelsenkirchen, Essen, Bochum und Dortmund. Zum Teil fahren sie dabei mitten durch die Städte. Und damit fahren sie auch automatisch auf einer sozialen Grenze entlang – denn die A 40 wird von Soziologen der „Sozialäquator des Ruhrgebiets“ genannt. Für die Wissenschaftler ist das eine treffende Umschreibung für ein Phänomen, das viele Städte im Ruhrgebiet betrifft: Südliche Stadtteile sind häufig viel reicher als nördliche.

A 40 - Sozialäquator des Ruhrgebiets

1LIVE Reportage 05.08.2019 34:52 Min. Verfügbar bis 04.08.2020 1LIVE

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1LIVE Reporter Mitja Harrer reist die A 40 entlang und biegt rechts und links in die verschiedenen Stadtteile ab, um einen Eindruck von den Unterschieden zu bekommen. Er trifft Menschen, die von ihren persönlichen Erfahrungen in ihren Heimatstadtteilen und mit den sozialen Unterschieden erzählen und versucht mit Hilfe von Experten zu ergründen, woher diese Nord-Süd-Differenz eigentlich kommt.

Die 1LIVE Reportage „A 40 – Sozialäquator des Ruhrgebiets“ am Montag, den 05. August, ab 23 Uhr in 1LIVE. Und nach der Sendung jederzeit auf 1live.de und im Podcast.

Ausstrahlung: 05. August 2019
Reporter: Mitja Harrer
Moderation: Jörn Behr
Redaktion: Natalie Szallies

Stand: 05.08.2019, 23:00