Rock aus Deutschland

WolveSpirit

Die Gruppe um die US-amerikanische Sängerin Deborah Craft, die mit einer Stimme gesegnet ist, welche Tote aufwecken kann, hat schon auf mehreren Alben gezeigt, dass ihnen ein Platz in der Welt des Classic-Rock gehört.

Außergewöhnliche Rock-Musik, die den Funken vergangener Großtaten in sich trägt und sich doch im Hier und Jetzt entzündet. Mit dröhnender Hammond-Orgel, wabernden Gitarren und Debbys schwerlich zu beschreibender Stimme treten WolveSpirit ins von Rauchschwaden umhüllte Rampenlicht der Rock-Welt. Sie zelebrieren kraftstrotzende Rock-Songs, die manche vorschnell proklamierte Sensation der Retro-Rock-Welle alt aussehen lässt.

Ob das nun Hard Rock, Blues Rock, Classic Rock oder Psychedelic Rock genannt wird, ist Wolve Spirit egal. „Wir machen uns keinerlei Gedanken über irgendwelche Stilrichtungen." Natürlich ist den Stücken anzuhören, dass Led Zeppelin, Deep Purple oder Uriah Heep Eindruck auf die Würzburger gemacht haben, die gemeinsam in einer Künstlerkommune leben. Sie nachzuahmen kommt für Debbie und ihre verschworene Glaubensgemeinschaft deswegen noch lange nicht in Frage. „Niemand sollte Helden haben“, stellt sie klar. „Man sollte sich selbst finden und seinen eigenen Weg gehen.“