Ob Köln oder Freiburg: Die Angst vor dem Flüchtling als Täter

Ob Köln oder Freiburg: Die Angst vor dem Flüchtling als Täter

Monitor | 08.12.2016 | 07:12 Min. | Das Erste

Das Jahr 2016 endet, wie es begann: Mit einer Diskussion über die Kriminalität von Flüchtlingen. Dabei steht die Kölner Silvesternacht, in der Frauen von Migranten bestohlen und sexuell gedemütigt wurden, für einen Wendepunkt in der deutschen Flüchtlingspolitik. Der Wucht des Ereignisses folgten überbordender Ermittlungseifer, schärfere Gesetze und ein Ende der Willkommenskultur. Durch die Ermordung und Vergewaltigung einer jungen Frau in Freiburg fühlen sich viele jetzt bestätigt. Die Angst vor Flüchtlingen als potenzielle Straftäter nimmt zu. Mit den nüchternen Fakten haben diese Ängste allerdings weniger zu tun.