Angriff auf die Windkraft: Der Energiewende droht das Aus

MONITOR vom 08.08.2019

Angriff auf die Windkraft: Der Energiewende droht das Aus

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Bericht: Jochen Taßler, Lara Straatmann, Adrian Breda

Windräder vor dem Braunkohlekraftwerk Niederaußem

Der Ausbau der Windkraft in Deutschland gehört zum Kern der Energiewende, anders sind nach heutigem Stand die Klimaziele nicht zu erreichen. Doch der Ausbau stockt. Ein Grund sind zahlreiche Klagen von Windkraftgegnern. Die sind inzwischen bundesweit vernetzt und wenden sich häufig nicht gegen einzelne Windräder, sondern gegen die Energiewende insgesamt – auch mit sehr zweifelhaften Argumenten bis hin zum Bestreiten des menschengemachten Klimawandels. In der Politik finden die Gegner zunehmend Gehör. Experten sehen die gesamte Energiewende und das Erreichen der Klimaziele in Gefahr.

Hier finden Sie ca. eine Stunde nach der Sendung das Video und ab Freitagnachmittag den vollständigen Beitragstext.

Stand: 06.08.2019, 15:00

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58 Kommentare

  • 58 Silke Hable 09.08.2019, 15:06 Uhr

    Na, hoffentlich haben die RedakteurInnen gut und objektiv recherchiert und trauen sich, auch mal unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Zum Beispiel, dass Trinkwasserbrunnen mit Wissen und Duldung der Genehmigungsbehörden gefährdet werden (Kahlberg/Mossautal; Felgenwald/Michelstadt-Vielbrunn). Dass der Artenschutz mit Füßen getreten wird (Errichtung eines Windparks im FFH-Gebiet Greiner Eck bei Hirschhorn; dort nun auch u.a. mit Arsen & Cadmium verseuchter Boden - Trinkwasser-Einzugsgebiet; Planung i. d. Mies bei Würzberg, trotz europ. Vogelschutzgebiet etc.). Man könnte allein f. d. Odenwald noch zig Beispiele nennen. Für zweifelhaften 'Klimaschutz' (weil fürs Weltklima völlig wirkungslos) scheinbar alles okay...

  • 57 Anonym 09.08.2019, 13:17 Uhr

    Wenn es keinen Klimawandel gäbe hätten wir heute noch die Eiszeit. Wir haben zuviele Menschen auf der Erde. Sie alle wollen versorgt sein, was logisch ist, aber es kommen jährlich 80 Millionen dazu die auch essen und trinken wollen, auch logisch. Dazu muss die Landwirtschaft immer mehr produzieren, das bedeutet immer mehr Agrarflächen sind notwendig die auch mehr Ertrag erbringen müssen. Dazu brauchen wir viel Chemie und unser Trinkwasser geht kaputt. Auch die Ressourcen werden immer mehr benötigt bis wir keine mehr haben, und dann? Mann kann denken was man will, aber die Dritt und Schwellenländer erzeugen die ständige Zunahme an Bevölkerung und die haben fast keinen Platz in ihrer Heimat, also entstehen Völkerwanderungen. Diese haben Tag für Tag viel Sonne, warum betreibt man keine Solargetriebene Entsalzungsanlagen, dann könnten die auch mehr Landwirtschaft betreiben und kämen nicht alle hierher.

  • 56 ameise 09.08.2019, 12:43 Uhr

    nicht zu vergessen, da winken mitnichten schöne posten bei der energiewirtschaft, gängig durch alle parteien, vor allen dingen die grünen. zur besseren kenntnis der materie: [Link entfernt. Bitte beachten Sie unsere Netiquette - Anm. der Redaktion] z.b. grünenabgeordnete kerstin andrea soll nun den BDEW energie und wasserwirtschaft führen. wir werden sowas von verarscht !

  • 55 Gerhard Lücke 09.08.2019, 08:44 Uhr

    Herrn Restle und seinem Team empfehle ich die Lektüre der Broschüre "Kann der Mensch das Klima retten" das im Kaleidoscriptum Verlag erschienen ist. Dort wird das Thema Energiewende so eingängig beleuchtet, dass es für Alle die davon betroffen sein werden absolut verständlich wird. Dort wird keine Ideologie betrieben sondern nachvollziehbare Tatsachen beleuchtet. Kann die Lektüre auch jedem Klimaleugner zur Vertiefung seines Wissens und seiner Beobachtungen sehr ans Herz legen. Wir müssen uns wehren.

  • 54 Detlef Hanf 09.08.2019, 08:38 Uhr

    Wir beklagen die Abholzung des Amazonaswaldes und in der BRD holen wir unsere Wälder für Windräder ab. Wo ist da der Unterschied?

  • 53 ameise 09.08.2019, 07:35 Uhr

    brandenburg: die uckermark, raum prenzlau, einst schönste endmoräne vor den toren berlins, tausende von wkanlagen, rot blinkend bis zum horizont, soziologisch wie ökologisch ein einziger alptraum, es entstand eine industiebrache, rückgang der vogel, fledermaus und insekten population um 90 %, wertlose immobilien, menschen erkranken, schlafstörungen die folge, das weltklima retten deutschlands wichtige naturräume zerstören, was für ein wahnsinn, eben einfach abwählen.

  • 52 Rainer Ebeling 09.08.2019, 07:25 Uhr

    Diese sogenannte Energiewende ist eine Farce. Der massive Ausbau der Windkraft gehört zur größten Natur- und Landschaftzerstörung der Geschichte, zu Lasten der Avifauna und der Menschen. Sebst wenn man die Regionalpläne in den Bundesländern umsetzten wollte, wird es keinen nennswerten Beitrag zu einer gesicherten und bezahlbaren Energieversorgung geben. Der Anteil am Gesamtenergieverbrauch bleibt einstellig. DE wird zu einer einzigen Industriezone umgewandelt und wo bleibt da der Mensch und die Natur? Die Kosten betragen mehrere Bio. Euro, Geld welches man in echte Alternativen stecken sollte. Die Vernunft bleibt auf der Strecke, es geht nur noch um das durchboxen polit. Strategien.

  • 51 Reinhard Berndt 09.08.2019, 02:48 Uhr

    Als Wachmacher und Straßenfeger unter den meistgeschauten Videos rangieren die Worte eines erfahrenen Klimatologen und Hochschullehrers an den ZDF-Chefkommentator: <Prof. Kirstein: "Herr Kleber, hören Sie endlich auf, völlig falsche Bilder zu erzeugen!

  • 49 Björn Peters 09.08.2019, 01:04 Uhr

    Die Tonalität der Ansage verwundert, auch darin, dass hier die eigenen Beitragszahler verunglimpft werden. Ich habe mit vielen Politikern in Berlin und anderswo aus dem bürgerlichen Lager zu tun, und fast alle haben erkannt, dass die Energiewende krachend gescheitert ist. Nur ist das auch ein Lehrstück für schwierige politische Kommunikation, und so sagt das niemand laut (außer den hier gescholtenen Bürgern), und die Abgeordneten warten auf eine Änderung im politischen Machtgefüge. Genau deswegen wäre es so wichtig, dass wir einen neuen und frischen Bundeskanzler bekämen, der neuen Wind in die teure Energiepolitik bringen könnte.

  • 48 Peter P. Jaeger 09.08.2019, 00:43 Uhr

    Liebes Monitor-Team, wir begrüßen Berichterstattungen die über die Missstände der Energiewende aufzeigen. Leider geht der Titel zu dem verschobenen Beitrag in die falsche Richtung und müsste " Angriff auf die deutsche Bevölkerung - Krank durch Windräder" lauten. Immer mehr Menschen erkranken in Deutschland durch den für den Organismus gefährlichen Infraschallwellen der Windräder und die Medien suggerieren nun der Bevölkerung das die Windradkritiker das Problem für den weiteren Ausbau sind. Es ist Unverständlich das die Medien die Infraschallopfer als Gegner benennen sowie die nötige Hilfe und die Aufklärung der Öffentlichkeit unterlassen. Es geht hier um Körperverletzung und den größten Menschenversuch an die deutsche Bevölkerung! Als Vorsitzender der Deutschen Schutz-Gemeinschaft-Schall für Mensch und Tier e.V. bitte ich Sie dringest das Thema "Krank durch Windräder" ernst zu nehmen und sich mit uns in Verbindung zu setzen. Info und Kontakt unter: [Link entfernt. Bitte beachten Sie unsere Netiquette - Anm. der Redaktion]

  • 47 Peter Würdig 08.08.2019, 23:48 Uhr

    Wie sagte schon Stefan Aus ganz zu Recht: "Die Energiewende ist verlogen bis zum geht nicht mehr." So ist es. Alles Lüge. Man kann ein Industrieland nicht mir Sonne und Wind versorgen, das geht nicht, und das wussten die Macher von Anfang an sehr genau. Nun wird es deutlich: der Schwindel fliegt auf !