Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung

Statement

Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung

Der Chef des innenpolitischen Ressorts bei der Süddeutschen Zeitung beobachtet „regelrechte Kampagnen“ gegen Griechenland in deutschen Medien. Diese Sicht der Dinge folge rein nationalen Interessen Deutschlands.

Stand: 23.07.2015, 21:03

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8 Kommentare

  • 8 Hartwig Fresen 29.07.2015, 11:41 Uhr

    WO BITTE ist das Problem? Im Erkennen der IST-Situation liegt die Antwort! Frau Merkel hat im Juni 2005 als CDU-Vorsitzende auf dem CDU-Parteitag u.a wörtlich gesagt: "Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf DEMOKRATIE und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit." Auch darum wurde sie im September 2005 zur Bundeskanzlerin gewählt! Und seitdem arbeitet Frau Merkel daran, das umzusetzen, was sie vor ihrer Wahl schon angekündigt hat! "Denn WIR haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf DEMOKRATIE..." Auf weitere ZITATE verzichte ich HIER; wohl wissend, sie zielen alle in die gleiche Richtung! Gelernt ist gelernt! WO auch immer!

  • 7 DJP 27.07.2015, 20:24 Uhr

    Die aktuelle Situation der Medien gefährdet die Demokratie in Deutschland! Es wird nur das berichtet, was die wohlhabende Elite für richtig hält. Wie kann es sein, dass man quasi nichts über die immer dramatischer werdende Kriegsgefahr zwischen Russland und dem Westen liest? Das ist doch ein wirklich wichtiges Thema. Wo sind die kritischen Artikel zu den Freihandelsabkommen? Wie die EU die afrikanischen Staaten gängelt. Wo geht es um ein alternatives Gesellschafts- und Wirtschaftssystem? Wo kann der interessierte Leser etwas über ein anderes Geldsystem erfahren? Davon sehe ich absolut nichts bei ARD, ZDF, Welt, FAZ oder sonstwo im Mainstream. WAS IST HIER EIGENTLICH LOS IN DEUTSCHLAND?

  • 6 Anonymus 26.07.2015, 21:09 Uhr

    Beiträge wie dieser hier zu sehende von Herrn Prandel kommen viel zu kurz, so das ich davon ausgehen muss, das diese nicht zur politischen = wirtschaftlichen Agenda passen. Hier versagen die Mainstreem Medien als 4. Gewalt im Staate seit Jahren. Die Sendung "Die Anstalt" bringt mitlerweile die Art von "Journalismus" nach dem ich mich sehne, und die ich auch von qualitativen Zeitungen/Medien erwarte. Das schlimme und deprimierende daran, gäbe es keine Alternative durch das Internet, müssten wir die extrem einseitigen (propagandistischen) Beiträge mit denen wir täglich bombadiert werden für baare Münze halten. Vielen dank für den Mut und die Offenheit Herr Prandel, ich hoffe sie haben sich mit diesem Beitrag nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt.

  • 5 Detlef Mewes 26.07.2015, 18:49 Uhr

    Ich beobachte schon lange, dass die freien Medien nur noch ungenügend unabhängig berichten. Neben BILD sind hier zum Beispiel auch die lockeren Statements des Morgenmagazins zu nennen. Man hat mitunter den Eindruck, als verstünden es die Moderatoren nicht besser. Auch politische Sendungen werden immer seichter und mit zweitrangigen Themen befrachtet (Jauch, Hart aber fair). Die Anlage der Sendungen lässt auch nicht zu, dass man wesentliche Erkenntnisse daraus gewinnt. Ich habe mir das neue Buch von Krone-Schmalz gekauft zu Rußland. Allein das Vorwort ist mir aus der Seele gesprochen (schon die 7. Auflage des Buches in diesem Jahr. Bin ich mit meiner Meinung nicht allein?

  • 4 Sandra 26.07.2015, 11:52 Uhr

    Also ich finde, wir Deutschen sollte nicht länger der Zuchtmeister Europas sein und fremde Länder nicht länger zwingen, deutsches Geld zu nehmen. Damit würden wir auch für die Einhaltung der Verträge sein (no bail out). Also keinen Cent deutschen Geldes an Gr. Da könnten ja USA und Gb zukünftig tun- die kritisieren ja Deutschland so. Tsipras hatte Obama um Hilfe gebeten, der hatte aber abgelehnt,ebenso Cameron. P.S. Heribert Prantl hat für mich ähnlichen moraliichen Wert wie K.E. von Schnitzler (öffentlich Wasser predigen , aber zu Hause Wein trinken). Er hat die Aufnahme aller Flüchtling gefordert -wieviele hat er in sein Haus aufgenommen?

  • 3 Horst Schulte 25.07.2015, 22:08 Uhr

    Herr Prantl erwähnt im Zusammenhang mit seinem Vorwurf, die deutsche Presse sei überwiegend kritisch mit Griechenland umgegangen und habe in vorauseilendem Gehorsam Positionen der dt. Regierung mitgetragen, spricht er vor allem von BILD (natürlich einverstanden) aber auch vom Spiegel. Nun ist ein Artikel kein Beweis für das Gegenteil. Ich möchte dennoch auf den sehr kritischen Artikel von Herrn Diez (http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/georg-diez-ueber-die-berichterstattung-zu-griechenland-a-1040882.html), der große Beachtung fand und in dem dieser - wie ich einräumen muss - ebenfalls die Einseitigkeit deutscher Medien kritisiert hat. Ich bin der Meinung, dass es in den dt. Medien sehr wohl ein sehr wohl differenziertes Bild von der Lage in Griechenland und den möglichen Positionen gezeichnet wurde, mit denen der Krise begegnet werden kann. BILD und FAZ/FAS sind wichtige Medien aber hier wird versucht, eine Art Gegenkampagne zuungunsten unserer Regierung zu starten, die o ...

  • 2 guteronkel 25.07.2015, 18:19 Uhr

    So ist das halt, wenn man es zulässt, dass die Presse und Medien gleichgeschalten werden. Nicht nur Hitler konnte es . Auch in einer relativ sicheren Demokratie wurde es somit erreicht.

  • 1 Münchnerin 25.07.2015, 16:58 Uhr

    Das ist es auch was ich an unseren Medien kritisiere. Nicht alle, aber nur ganz wenige berichten kritisch bzw. nach beiden Seiten. Ob es Griechenland ist oder Ukraine o.a. es wird nie über die Ursachen sachlich berichtet. Nur über den derzeitigen Stand und der ist häufig zugunsten der Regierung geschönt. Dann wieder werden Themen die momentan gar nicht vordergründig sind, aufgeblasen zu Titelinformationen. Wahrscheinlich um von den wirklich wichtigen Themen -und davon haben wir z.Zt. genug- abzulenken.Haben die Chefredakteure in manchen Medien vor der Politik Angst oder ist es vorauseilender Gehorsam, wenn sie immer weniger kritische Artikel schreiben ?