Nach dem Attentat von Christchurch: Unterschätzter Rechtsterrorismus

Nach dem Attentat von Christchurch: Unterschätzter Rechtsterrorismus

Monitor 04.04.2019 15:01 Min. UT Verfügbar bis 30.12.2099 Das Erste Von Achim Pollmeier, Stephan Stuchlik, Lutz Polanz

Nach dem Attentat von Cristchurch sprach nicht nur US-Präsident Trump von einem psychopathischen Einzeltäter. Was dabei unterschlagen wird: Der Attentäter war in rechtsextremistischen Kreisen bestens vernetzt – vor allem über das Internet. Auch ideologisch sah er sich als Teil einer weltweiten Bewegung. In seinem „Manifest“ bezieht er sich auf Ideologien, die von Rechtsextremisten weltweit verbreitet werden – von der US-amerikanischen Alt-Right-Bewegung über die sog. „Identitäre Bewegung“ bis hin zum rechten Flügel der AfD. Experten warnen, dass diese Ideologie den idealen Nährboden schafft für einen Rechtsterrorismus, der immer noch unterschätzt wird.