MONITOR auf den Punkt: „Volle Solidarität mit Armin Wolf!“

MONITOR auf den Punkt: „Volle Solidarität mit Armin Wolf!“

Monitor 30.04.2019 01:22 Min. Das Erste

In Österreich fordern Vertreter der rechtsnationalistischen Regierungspartei FPÖ den Rauswurf des ORF-Moderators Armin Wolf. Er hatte ein kritisches Interview mit dem FPÖ-Generalsekretär und Spitzenkandidaten der Partei für die Europawahl geführt. Dazu ein Kommentar von MONITOR-Chef Georg Restle.

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32 Kommentare

  • 32 Jens 21.05.2019, 22:08 Uhr

    Betreff Skandal ÖVP/Regierung Österreich reiht sich meiner Meinung nach ein Rechtsbruch an den nächsten an. Rechtsbrüche, welche meiner Meinung nach schlimmer zu bewerten sind als Meinungen von trinkenden Politiker im privaten Bereich, versteckt aufgenommen in betrügerischer Absicht. Interessant ist zu sehen dass die Politiker auf den uns Zuschauer gezeigten Videos nicht undeutlich gemacht wurden, die sich als Nichte eines russischen Oligarchen ausgebende Schauspielerin jedoch wohl. Ich vermute mal dass die Politiker nicht gefragt wurden ob die von Ihnen gemachten Aufnahmen, auf denen sie klar zu erkennen sind, in aller Welt gesehen werden dürfen. Nicht die im privaten Bereich unter Alkoholgenuss gemachten privaten Meinungen der Politiker sind ein Verbrechen, sondern die gesamte versteckte Inszenierung um politische Gegner zu diskreditieren, das sollte jedem Menschen mit einem gesunden Rechtsempfinden klar sein. Ärgste Gegner von national Denkenden sind „Grün-Links-68er“ Jünger.

  • 28 discovery learning 20.05.2019, 23:14 Uhr

    Österreich kann eine ebenso leidvolle gesellschaftspolitische Entwicklung aufzeigen, wie Deutschland. Mit pseudodemokratischen Mitteln können sich die einstigen Kriegsgewinnler, Barone , Herrschafften wiederum ihr vergnügliches Auskommen garantieren, indem sie mit cleveren EU- bzw. Europäerkampagnen dem Volk Freiheit und Gerechtigkeit suggerieren. Dabei nimmt ungehindert der Reichen- und Größenwahn der Nimmersatten unentwegt zu. Die nationale Indentität und Integrität jeder Nation wird zugunsten der Profitgier Ewiggestriger und ihrer Konzerne mehr und mehr ausgehöhlt. Es ist höchste Zeit zum Systemwechsel Demokratie. Auch das deutsche Volk hat die gute Chance, durch die richtige Wahlentscheidung dem populistisch-kapitalistischem Merkelregime und seinen Vasallen endlich Einhalt zu gebieten. Die EU ist in ihrer derzeitigen Konstellation nicht zu reformieren.

  • 27 Kerstin 18.05.2019, 07:41 Uhr

    Nachtrag,Zitat.Der Medienpsychologe Peter Vitouch, der für die SPÖ als stellvertretender Vorsitzender Mitglied im ORF-Publikumsrat ist, warf Wolf vor, „destruktiven Journalismus“ zu betreiben und mit Körpersprache und Stimmlage zu vermitteln, dass Politiker bei ihm unter „Generalverdacht“ stünden und schlechte Menschen wären. Der ehemalige Salzburger ORF-Studioleiter und designierte ORF2-Chef Roland Brunhofer warf seinem Sender in Bezug auf Wolf vor, spätabends „politisches Verhör“ zu betreiben. Thomas Prantner, stellvertretender Direktor des ORF für Technik, Online und neue Medien, meinte gegenüber Profil, dass es „unzumutbar für einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk [sei], wenn das TV-Studio wie ein Verhörraum oder eine Anklagebank wirkt. Politiker müssen sich kritische Fragen gefallen lassen, es kommt aber immer auf Ton und Stil der Fragestellung an.

  • 26 Kerstin 18.05.2019, 07:35 Uhr

    Der Medienunternehmer Christian W. Mucha warf Wolf „überheblichen Journalismus“ und „Parteilichkeit“ vor. Letzteres entstehe auch dadurch, dass dieser seit Jahren selbst entscheide, wen er gut oder schlecht dastehen lasse. Wolf berichte tendenziös und gebe dabei vor, unabhängig zu sein. Mucha fragte, ob man „auf alle, die man in die Sendung kriegt, so richtig fest drauftreten muss?“ Die Mehrheit der ZIB-Konsumenten, „vor denen er sich breitmacht und seine Wichtigkeit dreimal wöchentlich zelebriert, ist angewidert von dem Schauspiel, das er liefert.“Der Medienpsychologe Peter Vitouch, der für die SPÖ als stellvertretender Vorsitzender Mitglied im ORF-Publikumsrat ist, warf Wolf vor, „destruktiven Journalismus“ zu betreiben und mit Körpersprache und Stimmlage zu vermitteln, dass Politiker bei ihm unter „Generalverdacht“ stünden und schlechte Menschen wären.

  • 25 Ulrike Hüting 16.05.2019, 22:29 Uhr

    Ich habe großen Respekt vor Herrn Wolf, der ORF kann stolz sein, mutige und kompetente Journalisten wie ihn an wichtigen Schaltstellen zu haben. Es tut richtig weh, dass ein Land wie Österreich, das auf sich und auf echte Werte stolz sein könnte, den Populisten Tür und Tor öffnet. Echte Werte wie Menschlichkeit, soziales Denken und logisches, kluges Denken und Handeln werden in diversen Ländern derzeit zu Grabe getragen. Alles Werte, die wir uns erkämpft haben. Herrn Wolf ist auf seinem Weg alles Gute und viel Erfolg zu wünschen.

  • 24 Gerald Wilfried 16.05.2019, 02:12 Uhr

    Österreich hat gleiche Sorgen wie Deutschland: Verlust nationaler Souveränität durch Kunstprojekt EU. Opposition contra Machtregime seit Menschengedenken. Bürgerrechtsbewegungen werden intensiv mit allen Mitteln bekämpft, auch wenn neue Zeit mit fortschrittlicheren Zielen nicht aufzuhalten ist. In Deutschland ist dies nicht anders. NS-Ära ist in alte Bonner BRD als „Rechts“nachfolgesystem nie aufgearbeitet. Geistige Nachfolger unterwanderten Reformbestrebungen Mitteldeutschlands 1989/90 als Trittbrettfahrer und bilden nach 30 Jahren tatsächlich das gleiche Problem für einen erneuten zweiten Start zum freien demokratischen Aufbruch. Mit schon entgeisteter „Nazi“manie tummeln sich tagtäglich besonders schlaue Journalisten, Intellektuelle und sonstige Mitläufer regimetreu in TV-, IT- und Radioshows, um mit wichtigem Wortschwall aufzuhalten, was zeitgeschichtlich schon früher nie aufzuhalten war. Auch Bürgerrechtler der Alternative für Deutschland Null-Chance als TV-Moderator! Und?

  • 23 Genevie 15.05.2019, 22:14 Uhr

    wieso wurde der Abschnitt "Forum" auf dieser web-Seite gesperrt, und anschließend gelöscht? besteht die Möglichkeit, eß wieder einzustellen?

    • MONITOR 17.05.2019, 17:39 Uhr

      Das Interesse am Forum hat in der Vergangenheit immer weiter abgenommen. Dazu kamen diverse Technik- und Sicherheits-Probleme, die aufgrund der veralteten Struktur des Forums nicht mehr richtig zu beheben waren. Die Kommentierung hier auf den Beitragsseiten erfüllt aus unserer Sicht denselben Nutzen und bietet dazu noch einige Vorteile, wie die direkte Möglichkeit, auf andere Kommentare zu antworten. Aus diesen Gründen haben wir uns entschieden, das Forum zu schließen – und haben das dort auch mit einigem zeitlichen Vorlauf angekündigt. Wir hoffen auf ihr Verständnis.

    • Gerald Wilfried 20.05.2019, 00:38 Uhr

      Für neutrale Plattformen ist es auch in Deutschland zunehmend problematischer, einer Gleichschaltung seitens der regierenden Elite zu bestehen. Forum konnte sich dieser Herausforderung bis vor kurzem noch relativ gut entziehen. Angesichts der bevorstehenden Wahlen ist offenkundig, wie der mediale Druck gegen regimekritische Bürgerrechtsbewegungen Fahrt aufnimmt: " diverse Technik- und Sicherheits-Probleme aufgrund der veralteten Struktur des Forums" begrenzen die Meinungsäußerungen dann eben mal auf 1000 Zeichen. Aber - wegen dieses singularen Vorfalls hängt glücklicherweise die Wahlentscheidung des deutschen Volkes für Neugestaltung des Landes nach freien demokratischen Maßstäben nicht ab. Populistische Euphorie hatte Österreich einst erlebt - und mit populistischer Euphorie gelang dann auch 1990 der Anschluß Mitteldeutschlands.Europas Menschen leiden heute noch immer unter den kapitalistischen Machtverhältnissen - haben jetzt eine Chance für echte Demokratie und Frieden.

  • 22 Nicolai 10.05.2019, 17:29 Uhr

    Danke für diesen Aufruf zur Solidarität mit Armin Wolf. Das geht oft etwas schnell mit dem Begriff Nazi, den Wolf übrigens nicht (!) als Bezeichnung für die FPÖ verwendete. Die meisten AfD'ler (hier zu Lande) scheinen autoritär und faschistisch, aber sind wohl keine Nazis? Diese Begriffsverwirrung nervt mich auch der anderen Seite. Wer Hannah Arendt gelesen hat, weiß, dass ihr Definition des Totalitarismus - und der gilt, immerhin hat sie ihn eingeführt und begründet! -, dass die UdSSR nach Stalins Tod mit der Auflösung der Gulags kein totalitäres Land mehr war und die DDR es nie gewesen ist. Damit war nicht alles gut dort, so gar vieles schlecht. Ob eine parlamentarische Demokratie eine rechtspopulistische Partei wie die AfD vertragen kann weiß ich nicht. Die Leugnung des menschengemachten Klimawandels kann weder Deutschland noch die Welt vertragen. Am Ende wird die AfD einer Ökodiktatur das Wort reden. Wartet es nur ab!

  • 21 Hansi 09.05.2019, 16:11 Uhr

    Die NZZ schreibt dazu Zitat-Nazi-Vergleich: Keine Sternstunde für Armin Wolf Der ORF-Moderator Armin Wolf hat den Generalsekretär der FPÖ mit einem Nazi-Vergleich konfrontiert. Er tat damit dem Politiker unfreiwillig einen Gefallen. Vilimskys Ärger ist verständlich. Die Nebeneinanderstellung der Cartoons reicht nicht aus, um eine inhaltliche Verwandtschaft zwischen der FPÖ oder Teilen davon und den Nationalsozialisten zu dokumentieren. Beide Darstellungen verhöhnen zwar gesellschaftliche Gruppen, doch die Zeichnungen sind unterschiedlich und beziehen sich auf andere Zusammenhänge. Der Fall ist ein weiteres Beispiel dafür, wie in der politischen und medialen Auseinandersetzung allzu leichtfertig Nazi-Vergleiche gezogen werden. Solche Fahrlässigkeit mündet letztlich in eine Banalisierung des Massenmords an den Juden durch die Nationalsozialisten. Die Nazi Vergleiche von Herrn Restle sind auch nicht besser ? Das macht man nur wenn man keine Argumente mehr hat?

  • 20 Gerald Wilfried 09.05.2019, 04:05 Uhr

    Medienhandlanger der Eliten? Menschen in Österreich und anderen Ländern fordern positive Veränderungen in Politik/Wirtschaft. Warum? Der alte Machtstil ist krank. Menschen verlangen Alternativen. Auch in Deutschland. Spät, fast zu spät ist endlich hierzulande erkannt, was ihnen von Kohl bis Merkel als angebliche „Freiheit“ oder sogenannte „Chancen“ für jederman populistisch suggeriert aber gleichzeitig im Gegenzug an ständigen Kriegen, Terror, Profitgier, Betrug und Armut untergejubelt wurde. Österreich hat ähnliches schon mal sehr bitter erlebt. Mitteldeutschland wird nach dem unglücklichen Anschluß an die Bonner BRD durch Landeswahlen 2019 weltgeschichtlich eine zweite Chance für endlich freie Demokratie haben. Kapitalismus adé ! Bürgerrechtsbewegungen - die Autobahnen für Versorgung und Garantie für die pulsierenden Herzen jeder Nation. Gesunde Einstellungen bedeuten Zukunft für nachfolgende Generationen.

  • 19 Silke 07.05.2019, 08:59 Uhr

    Nachtrag,die Gewalt gegen die AfD zb. durch Linksextremisten,Antifa usw. hat erschreckende Ausmaße angenommen,eine öffentliche Debatte darüber findet nicht statt!(fast 1000 Gewalttatten pro Jahr gegen die AfD) Die Afd sieht sich als Opfer einer Politik,die der Gewalt gegen rechts keine Aufmerksamkeit schenkt oder diese verharmlost ! Meiner Meinung nach trägt auch die Berichterstattung von Monitor und des ÖR sowie Aufrufe der Politik zum Kampf gegen die AfD dazu bei? Aufrufe von Monitor zum Gewaltverzicht kenne ich jedenfalls nicht? Monitor sollte auch darüber berichten, deeskalieren um den sozialen Frieden in diesem Land und den Auftrag des Rundfunkstaatsvertrages gerecht zu werden!Wir brauchen ein anderes politisches Klima und keine Spaltung der Gesellschaft sondern friedlichen Dialog und man sollte auch die Meinungen von Millionen AfD Wählern ernst nehmen.Eine Demokratie hält auch Rechtspopulisten aus ! Mit Gewalt kann man sicher keine Probleme lösen?