MONITOR auf den Punkt: Georg Restle zum Fall Lübcke

MONITOR auf den Punkt: Georg Restle zum Fall Lübcke

Monitor 19.06.2019 01:50 Min. UT Verfügbar bis 19.06.2020 Das Erste

„Klar sind jetzt Sicherheitsbehörden und Politik gefordert. Dazu gehört aber vor allem, das Problem endlich zu erkennen und zu benennen: Dass rechtsextremistische völkische Ideologien und deren Vertreter nämlich genau diesen Rechtsterrorismus gebären, der in Hamburg, Nürnberg, München oder Köln bereits blutig zugeschlagen hat. Und jetzt wahrscheinlich auch in Kassel.“

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40 Kommentare

  • 40 Christiane Rosenow 12.10.2019, 15:49 Uhr

    Herr Restle, es ist gut, dass es Sie gibt und dass Sie auffordern, klar zu benennen, was rechtsextremistisch ist. Aber warum sprechen Sie nicht offen aus, dass es sich hier um Nazis handelt? Ich bin Jahrgang 35, und ich erkenne die Sprache. Es beginnt mitb dem Sagbaren, dann kommt das eigentlich Unsagbare und am Ende kommt die Aktion, d.h. der Mord, siehe Lübcke und jetzt Halle. Sagen, was ist, darum geht es, damit man am Ende nicht wieder sagt, man hätte es nicht wissen können. Das haben wir alles schon gehabt. Und "das wird man doch noch sagen dürfen."

  • 39 Gerald Wilfried 21.09.2019, 00:02 Uhr

    Kaum einzuschätzen, welche anderen Kräfte auf die gegenwärtig endlich sich abzeichnende politische Zeitenwende einwirken. Aus Mitteldeutschland haben sich 1989/90 zahlreiche Wendehälse des Klerus, Neuen Forums und Runden Tisch ins altbonner Regime als „friedliche Revoluzzer“ geschleimt. Die Folgen werden immer spürbarer. Aus Westdeutschland spülte dann die „demokratische Wohlstandswelle“ alle verhassten Lebensstile der Mitteldeutschen rigoros weg. Die fast geglückte und noch in letzter Minute sozusagen verhinderte Erneuerungsbewegung der Deutschen Demokratischen Republik animierte reaktionäre westliche Kreise nach dem Anschluß ironischerweise dazu, in dieser Hinsicht Vorsorge zu treffen. Was war also nicht besser geeignet, als mit ewiggestrigen Heißspornen eigener braunen Vergangenheit aufkommende Bürgerbewegungen zu unterwandern. Restles AfD-Machtkampfphantasien basieren genau auf dieser Basis und- aber, vereinzelt entarnen sich diese Maulwürfe schließlich noch selber

  • 36 Michaela 02.08.2019, 11:47 Uhr

    Diese beständige Hetze von ideologisch grün-68er Gesinnten gegen „Deutsch“, „Deutschland“, „Rechte“, „Völkisch“ (denkbar nur deutsch-völkisch gemeint) sollte endlich beendet werden. Es ist nicht jeder Deutschstämmige ein Nazi, ein Rassist usw., gleich wenig wie ein Grün-68er nicht zugleich ein Steinewerfer, ein Revoluzzer, Linksextremist, ein Anhänger der RAF ist oder ein Loblied auf Mao oder Stalin singt. Die meisten Deutschen sind einfach durchschnittliche deutsche Bürger und können nichts dafür dass sie hier in Deutschland geboren sind. Sie sind froh in Deutschland leben zu können und fühlen sich in dieser „völkischen“ Gemeinschaft wohl. Sie haben ihre Familien, ihre Arbeit und ihre Freunde, auch unter Mitbürger mit ausländischer Nationalität. Die meisten Deutsche wollen nicht täglich behetzt, diskreditiert, beleidigt und nicht in eine nationalsozialistische Ecke gebrandmarkt werden. Es sind Menschen welche Deutschland erhalten und nicht wie Grün-68er zerstören wollen.

  • 32 Klaus Keller 04.07.2019, 12:07 Uhr

    „Völkische Ideologien“ werden als Alternative zur „Weltoffenheit“ gebraucht. Das größte Problem der Weltoffenheit ist Lohndumping. Wenn man völlig blind der Weltoffenheit als Ideologie folgt, kann so leicht die Umverteilung von unten nach oben untergeschoben werden; entweder durch Produktionsverlagerung in Billiglohnländer oder „Arbeitnehmerfreizügigkeit“ aus Billiglohnländern. Zoll ist ist ein nationales Mittel um Lohndumping zu dämpfen, wird aber als Protektionismus verdammt, geht nicht in gemeinsamen Markt und daher geht es abwärts mit Lohn und Rente in der EU. Bei Schutz vor Lohndumping, Kriminaltät und Stabilität im Sozialsystem macht nationale Denkweise Sinn, beim ganz banalen Import von Kaffee oder Bananen oder einen konstruktiven Austausch von echten Fachkräften eine weltoffene. Das Beispiel zeigt, man muss bei gegensätzlichen Denkansätzen zwischen Sinn und Unsinn unterscheiden, nicht „auf einen Punkt bringen“, der einfach nur der Gegensatz vom anderen Extrem im Denkansatz ist.

    • Schulte 09.07.2019, 15:08 Uhr

      Eine andere Möglichkeit als Zölle wären Wertunterschiede (je nach Land) in den Währungen. Aber den stärkste Untergang der Renten, Versicherungen, Banken, Geldanlage ist der von einer einzelnen Person (Drago) uns alle befohlene „Nullzinspolitik“. Diese Politik kostet über Jahre Millionen von Arbeitsplätze, nicht nur bei den Banken sondern auch bei den Versicherungen. Auch bremst auf Dauer diese über Jahre dauernd Nullzinspolitik Investitionen sowie einen wirtschaftlichen Fortschritt, dadurch werden zusätzlich Millionen von Arbeitsplätze nicht mehr gebraucht. Die Staaten werden keuchen vor Abstieg von Sozialausgaben und irgendwann wird alles zusammenbrechen.

    • Denkweise 22.07.2019, 23:56 Uhr

      Weltoffenheit ist ja nicht gleich Globalisierung. Zwinkersmiley.

  • 31 F. 03.07.2019, 10:44 Uhr

    Discovery, mit Verlaub, ihr Beitrag gegen Anonym erscheint schulmeisterisch von oben herab. Es gab rückblickend einige Beispiele dafür dass Anonym seine Aussage zutrifft. Ja, die Adenauerzeit gibt ein Beispiel dafür dass verdeckte Mächte in Deutschland mitbestimmten. Die Adenauerregierung war so eine Art Interimregierung, von den USA eingesetzt. Doch was blieb den Siegermächten nach dem verheerenden Krieg anders übrig als dass sie auf Politiker zurückgriffen welche schon vor dem Krieg politische Funktion ausführten. Es arbeiten nicht nur politisch-kapitalistische Organe rigoros im Sinne ihrer Regime (heute 68er?). Wer so etwas glaubt der hat sich Scheuklappen neben seine Augen gesetzt. Gerade in heutiger ideologisch geprägter grün-68er Zeit wird ein verdecktes Agieren bestimmter Ideologen und Staatsdienste sehr deutlich. Man kann mit Recht vermuten dass wenn Akten per Gesetz für lange Zeiten der Öffentlichkeit gegenüber verborgen werden dass etwas Unrechtes verheimlicht werden soll.

    • discovery learning 23.08.2019, 01:03 Uhr

      Für "F" kann man, muß nicht, nur empfehlen, die Regime-Geschichte Deutschlands anhand zahlreicher Dokumente, Belege und evtl. hilf- und lehrreich - die politisch-geistigen Vertreter und ihrer vorherigen Karrieren nun im Kabinett der Adenauer- und Nachfolgeregime zu betrachten. Wer in diesem populistischem Verdrängungssumpf einer Bonner BRD aufwachsen mußte, war dieser Scheinwelt- Agitation genauso ausgeliefert, wie die Menschen in den 20er und 30er Jahren auch. Es bringt was, sich nicht immer nur ausschließlich an die Publikationen des eigenen Machtregimes zu halten. Die Menschen in unseren Anreihnerstaaten sind in dieser Beziehung nicht so verklemmt, wie manch leider noch zuviele Deutsche. Tja "F": Und die Landsmannschaften-Hysterie der BRD fand wegen Wählerstimmen stets Wohlgefallen aus Bonn. In der Deutschen Demokratischen Republik war für erneuten "Lebensraum im Osten" zu Ihrem Leid, Herr "F", leider kein Sinn vorhanden. Nur Ihr toller BRD-Schulatlas träumte davon.....

  • 30 discovery learning 02.07.2019, 01:34 Uhr

    Ja , Frau oder Herr "anonym" - zum einen sind es nicht "unsere", vielleicht allenfalls ihre Geheimdienste, aber zum anderem mögen Sie recht haben: Politisch-kapitalistisch geprägte Organe agierten zu allen Zeiten rigoros im Sinne ihrer Regime. Nur die Methoden wurden verfeinert. Einige deutsche Mitbürger könnten es ja evtl. auch mal irgendwann raffen, dass es wohl mit dem lammtreuen Wahlankreuzen für ihr lobgehuldeltes Regime doch nicht so weit her ist und ihr Hinterhermeckern nach jeder Wahl auch schier sinnlos war. Brauner Mob? Dieser Ideologie haben sich die alten Parteigänger unter Adenauer nach 1945, etwas verschämt und korrupt verdeckt, nachweislich nie ehrlich verweigert. Diesen eigenen Sumpf versuchen derzeit, zum Glück erfolglos, CDU und Co. loszuwerden, indem sie hoffen alles ihr Lästige den Reformbewegungen in Deutschland unterzuschieben. Fall Lübke und zig-weitere Morde aus der BRD-Vergangenheit sind nur Synonym ungeduldiger Revanchistenfamilien. Die demok

  • 27 Anonym 29.06.2019, 07:58 Uhr

    Schade das dass eigentliche Problem nicht wirklich und wiederholt in diesem Artikel benannt wurde, dass staatliche Organe nicht weit entfernt sind, wenn Extremisten morden. Wir scheinen ein Geheimdiestproblem zu haben.... Unsere Geheimdienste scheinen die gefährlicher zu sein als der braune Mob

  • 24 Schneider 27.06.2019, 23:37 Uhr

    Was ist eigentlich so schlimm an einem „Volk“ (völkische Ideologie)? Vor Monaten schon eine sehr denkwürdige und verächtliche Aussage eines grünen Politikers über das deutsche Volk. Auch seine Aussage dass er mit Deutschland nichts anfangen könne (in etwa so ausgesprochen) lassen bei mir arge Zweifel aufkommen ob Politiker mit seiner politischen Überzeugung deutsche Kanzler werden sollten. Nach meiner Meinung sollten Politiker in Deutschland sich mit ihrem deutschen Heimatland identifizieren sowie nützlich dienen können und nicht nur das deutsche Volk (scheinbar von Ihnen ein verachtetes Volk) brauchen um in Deutschland an eine politische Macht zu kommen; um das Land dann abzubauen.

  • 23 Friedlich 27.06.2019, 23:19 Uhr

    Interessant, was Jünger der grün-68er Ideologie immer wieder politisch Anderdenkenden vorwerfen, sie würden hetzen, ausgrenzen, diskriminieren usw. üben und pflegen Sie täglich gegen die von Ihnen Beschuldigten. Nach meiner Meinung hat die tägliche Hetze der „Grün-68er“ erheblich mit dazu beigetragen dass national denkende Mitbürger im Land der immer wieder öffentlich beschimpften Partei AfD einen relativ großen Zulauf gaben. Oft kommt mir die vollzogene Propaganda, Hetze gegen andere Mitbürger (auch gegen Russen) so vor als befände ich mich auf einen Schulhof unter Halbwüchsigen. Grün-68er Anhänger scheinen nicht begreifen zu wollen dass es Bürger mit eigenem Denkvermögen gibt und keine „Vorbeter“ brauchen um sich eine persönliche Meinung zu bilden.

  • 21 Schröder, Harald 27.06.2019, 10:35 Uhr

    Ach wie schön, Herr Restle! Sie sind mein bester Freund! Schade, dass ich Sie so selten auf dem Bildschirm sehe, Ihre Sendung ignoriere ich nämlich!

  • 17 Karlsson vom Dach 25.06.2019, 16:56 Uhr

    Es ist unglaublich was man sich als GEZ Zwangsbeitragszahler alles gefallen lassen muss! Restle verbreitet nachweislich fake news im Auftrag der ARD.