MONITOR auf den Punkt: Die Feinstaub-Debatte

MONITOR auf den Punkt: Die Feinstaub-Debatte

01:25 Min.

„Was hat das eigentlich noch mit Journalismus zu tun?“ Georg Restle kommentiert die Debatte um die Gefährlichkeit von Feinstaub in den deutschen Medien.

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11 Kommentare

  • 11 K. 26.03.2019, 17:48 Uhr

    In der „Feinstaubkrise“ sollten endlich länderübergreifend Normen für Messungen von Feinstaub vereinbart werden. In vielen Ländern unterschiedliche Messarten, unterschiedliche Entfernungen und Standpunkte der Messgeräte für Feinstaubmessungen, das ist unsinnig. So lange es unterschiedliche Messverfahren und Messwerte gibt sollte kein Fahrverbot von Kraftfahrzeugen ausgesprochen werden. Die Feinstaubdebatten sind vergleichbar mit der in der StVZO vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe für Reifen im Wert von 1,6 mm. Auch hier ist es ungerecht jemanden zu bestrafen dessen Reifen bei einer Messung nur eine Profiltiefe von 1,5 mm haben. Hier sollte erst einmal festgelegt werden mit welchem Druck das Profilmessgerät auf den Gummireifen gedrückt werden soll.

  • 10 Christiane 19.03.2019, 17:33 Uhr

    Ich würde mich über geeignete Maßnahmen zur Verminderung von Feinstaub in der Luft freuen, bzw. Über deren Verhinderung. Stellen Sie sich vor, jede/r BüromitarbeiterIn müsste nur jeden zweiten Tag in die Stadt fahren, und könnte ansonsten im Home-Office arbeiten. Weniger Feinstaub, weniger Stress.... Zumindest im Bereich der Verwaltung wäre das sicher möglich. Und die Güter, die schon seit Jahrzehnten auf die Bahn gehören, werden immer noch auf der Straße transportiert. Der ÖPNV ist vielerorts schlecht und sehr teuer.

  • 9 Andreas Matulla 18.03.2019, 19:01 Uhr

    Sehr geehrter Herr Restle, Sie sprechen mir aus der Seele. Sensations- quoten- und auflagenlüsterne Dummschwätzer gibt es eine Menge. Ich wünsche Ihnen weiterhin Erfolg! Besonders wegen Ihrer und ihrer Kollegen Arbeit bin ich bereit für den ganzen anderen Mist, den die öffentlich rechtlichen verbreiten Rundfünkgebühren zu zahlen. Mit freundlichem Gruß

  • 8 Joan 18.03.2019, 18:53 Uhr

    Dieser Kommentar wurde mehrfach abgegeben und daher an dieser Stelle gesperrt. (die Redaktion)

  • 7 Joan 18.03.2019, 18:48 Uhr

    "...das jeder Depp in Talkshows teilnehmen muss..." da musste ich spontan an Herrn Pollmer denken und seine seltsame "Beliebtheit" was die Einladung in solche Sendungen betrifft...

  • 6 Friedhelm Zoller 17.03.2019, 21:43 Uhr

    Es wird langsam Zeit, dass den beiden Unionsparteien CDU und CSU der Status der Gemeingefährlichkeit zuerkannt wird.

  • 5 Gwe Vobarg 17.03.2019, 11:46 Uhr

    Sehr gut auf den Punkt gebracht! Der Macht der Medien wohnt eine große Verantwortung inne. Wenn diese von Medienmachern und Journalisten zum Wohle von Gesundheit, Gerechtigkeit und Klimaschutz eingesetzt würde, könnte sich in kurzer Zeit viel Verändern. Mehr Verantwortungsvoller Journalismus bitte! Und danke für diesen Beitrag!

    • uwe vogel 19.03.2019, 20:33 Uhr

      ich empfehle einfach mal "warum schweigen die lämmer" von mausfeld zu lesen. danach erklärt sich die rolle der medien recht klar. monitor ist da eine geduldete ausnahme.

  • 4 Kurt Hagen 17.03.2019, 10:59 Uhr

    Sorry, ich konnte Ihren Kommentar nicht hören. Aber ich wundere mich jedenfalls über den "Feinstaub-Journalismus". Schon lange. Wir wohnen neben zwei Bolzplätzen mit Aschbelag, der in Trockenzeiten durch den Spielbetrieb Unmengen an Staub entstehen läßt. Wir weisen diese "klugen" Experten-Journalisten immer wieder auf den Feinstaub-Austrag von Aschesportplätzen hin und die Gefährdung von Anwohnern dieser Plätze. Es scheint ein Tabu-Thema zu sein: Sportplatzstaub (Feinstaub!) ist nicht zu beanstanden, das muß ertragen werden. Obwohl die Belastung viel höher ist als durch Straßenverkehr.

  • 3 Savonarola 2019 16.03.2019, 14:06 Uhr

    Vor allem Oberquacksalber Köhler hat seine Zunft zum Karnevalsverein degradiert - mit Unterstützung der Medien

  • 2 Luft muss reiner werden 15.03.2019, 13:16 Uhr

    Ja, gegen Feinstäube muss endlich etwas unternommen werden. Es nützt nicht viel gut gefilterte Kohlekraftwerke abzuschalten und der Kauf sowie die Nutzung von ungefilterten Kohle- und Holzöfen hat zweistellige Zuwachsraten. Zudem ist nicht möglich in Privathaushalte zu prüfen (gegenüber Gas und Öl) was dort verbrannt wird. Eines ist jedoch was meine Nachbarn in ihren Holz-/Kohleöfen verbrennen ist nicht gesund. In unserem Haus ist morgens ein Lüften aufgrund des Feinstaubes und Verbrennungsgasen kaum möglich; und wenn ich draußen im Garten arbeiten will, dann bin ich genötigt erst mal meine Nase aus dem Fenster zu halten weil draußen kaum ein freies Durchatmen möglich ist. Heutzutage ist es Mode geworden schwere Geländewagen mit dicken, grobstölligen Reifen zu fahren. Gerade diese grobstölligen Reifen produzieren ein Mehrfaches an Feinstaub als feinprofilierte Reifen. Auch sollte man mal Feinstaubmessungen an Flugplätzen durchführen und das Zugaretten rauchen verbieten.

  • 1 Alexander Hertweck 14.03.2019, 22:34 Uhr

    Es wundert doch sehr, das immer wieder Diskussionen über Feinstaub auf den Diesel reduziert wird. Es gibt so viele Beispiele die Kommunen seit Jahren umsetzen könnten um Feinstaub, Lärm und Stickoxiden zu refuzieren.und dabei noch tausende € sparen könnten. Städte wie Köln, Düsseldorf, München, Potsdam, Aachen und viele meht machen es vor, Laubbläser, Rasenmäher, Motorsensen, Heckenscheren etc. für den kommunalen Einsatz gibt es seit 10 Jahren. Über das was möglich ist, berichtet jedoch niemand. Beispiel? [Link entfernt. Bitte beachten Sie die Netiquette, Anm. der Redaktion]