MONITOR auf den Punkt: Die Feinstaub-Debatte

MONITOR auf den Punkt: Die Feinstaub-Debatte

01:25 Min.

„Was hat das eigentlich noch mit Journalismus zu tun?“ Georg Restle kommentiert die Debatte um die Gefährlichkeit von Feinstaub in den deutschen Medien.

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15 Kommentare

  • 15 Gerda Fuchs 09.05.2019, 19:16 Uhr

    Nun ja, das frage ich mich auch, aber auch: „Was ist eigentlich mit dem Journalismus los“. Jedes Thema, jedes Ereignis wird ideologisch durchleuchtet. Entspricht es dem eigenen ideologischen Glauben wird darüber gesprochen, passt das Thema nicht zur eigenen Ideologie werden „Lautsprecher“ auf stumm geschaltet. Laut Verfechter der der derzeitigen Feinstaubdebatte gibt es nur „eine“ Lösung: „Akkubetriebene Elektroautos“. Dass diese Autos auch umweltschädlich sind (besonders durch die Akkus), das wird verschwiegen. Selbst ein grüner Partei-Funktionär spricht denkwürdigerweise von emmisionsfreie Elektroautos. Politiker einiger Parteien loben die chinesische Regierung weil es in China sehr hohe Zuwachsraten von Elektroautos gibt. Dass es in China eine Vielzahl von Atomkraftwerke gibt welche in der Neuanschaffung auch hohe Zuwachszahlen verzeichnen, das wird uns verschwiegen. Wenn es zukünftig in Deutschland eine grün-68er Diktatur gibt, gibt es folgend auch wieder Strom aus Atomkraftwerke?

  • 14 discovery learning 26.04.2019, 01:49 Uhr

    "Journalismus" tendiert oft zu Journaille. Mit Feinstaub und jeder Menge kapitalistischer Skandälchen wird die Bevölkerung tagtäglich traktiert. Gäbe es einen Rechtsstaat gemäß seiner Bedeutung aufgrund der Macht seiner Bewohner wären die ideologischen Strukturen des 19. und 20. Jahrhunderts samt seiner heutigen Strategen bestenfalls noch in 3 - Groschenheften zu finden. Leider äußert sich die Lebens-Gefährlichkeit vor allem durch die hiesige Zweiklassengesellschaft in Form der "Herren" und "Diener" Masche. Gefährlicher als alles andere denn je sind auch die Konzern- und Politkunkeleien der leider auch agierenden Personen, welche unwissentlich(???) von einer Mehrheit als Gutmenschen gewählt wurden. Ein tragischer Irrtum - nicht zum erstenmal in den letzten hundert Jahren.

    • Bernd W. 09.05.2019, 19:39 Uhr

      Mit Verlaub, der drittletzte Satz wird einigen aus der grün-68er Glaubensgemeinschaft bitter aufstoßen. Hier wird von einer Zweiklassengesellschaft „Herren“ und „Diener“ gesprochen. Verfechter der 68er Ideologie haben nach rund viermillionen Jahren weibliche oder männliche Menschheit doch endlich doch noch ein 3. Geschlecht, der, die (oder sonstwie ausgedrückt) „Gender“ erschaffen. Das sollten wir doch eigentlich berücksichtigen, zum Beispiel in der Ansprache / Nennung aber selbst gar in der beständig geforderten Quotenregelung (Entschuldigung, ich konnte mir die kleine „künstlerische Satire“ nicht verkneifen. Ich wollte Ihren Betrag nicht abwerten).

  • 13 Siegmar Bardtholdt 19.04.2019, 10:25 Uhr

    Sehr geehrter Herr Restle, Obwohl oder gerade weil heute Karfreitag ist, habe ich mir die Magazine von ARD und ZDF angeschaut, um zu ermitteln in welchem Magazin ein spezieller verbraucherorientierter Sachbeitrag zum Thema "Diesel" wohl auf das größte Interesse stoßen könnte. Ihren Kommentar zum Thema Feinstaubdebatte teile ich voll und ganz. Der taz habe ich eine Glückwunschmail zum Prüfungsergebnis der "Stellungnahme" der 100 (Lungenfach?)-Ärzte geschickt. Nach der VW-Hauptvesammlung am 14. Mai in Berlin, wird der Arbeitskreis "Diesel" in Hamburg-Altona dem Umweltbundesamt Ende Mai eine Vorstudie zur industriellen Umrüstung bzw. Nachrüstung von Diesel-PKW übergeben. Diese Vorstudie soll dazu dienen, dass Umweltbundesamt und Verkehrsministerium gemeinsam auf Basis der Vorstudie zusammen mit VW und Daimler eine Durchführbarkeitsstudie anfertigen. Gern informiere ich Sie über den weiteren "Gang der Ding". Mit herzlichen Grüßen Siegmar Bardtholdt

  • 12 L. 09.04.2019, 19:28 Uhr

    Mir ist klar dass hier im grün-68er Blog an keiner Stelle etwas geschrieben wird was irgendwie gegen die grün-68er Ideologie spricht. So wird auch nicht darüber geschrieben was uns die Grünen zukünftig alles verbieten wollen. Sollten die Grünen an einer alleiniger Macht kommen wird uns zukünftig wahrscheinlich auch ein selbstständiges Denken verboten. Demagogisch-populistische Manipulationen werden genutzt um uns politisch auszurichten. Zukünftig wollen die Grünen keine Kfz. mit Verbrennungsmotoren mehr zulassen, sie wollen einen radikalen Ausstieg aus Atom-, Kohle- und Gaskraftwerke, sie gehen auf Straßen und demonstrieren gegen Windparks, Talsperrenbau, Stromtrassenbau, Straßenbau, gegen den Bau von Industriegbiete und sprechen sich gegen Gezeitenkraftwerke aus. Was brauchen wir auch vorgenannte Stromquellen, der Strom kommt ja aus der Steckdose und notfalls aus französische Atomkraftwerke, um Elektroautos für Promis zu betreiben. Und Schiffe, Flugzeuge, LKW, Busse, Panzer usw.?

  • 11 K. 26.03.2019, 17:48 Uhr

    In der „Feinstaubkrise“ sollten endlich länderübergreifend Normen für Messungen von Feinstaub vereinbart werden. In vielen Ländern unterschiedliche Messarten, unterschiedliche Entfernungen und Standpunkte der Messgeräte für Feinstaubmessungen, das ist unsinnig. So lange es unterschiedliche Messverfahren und Messwerte gibt sollte kein Fahrverbot von Kraftfahrzeugen ausgesprochen werden. Die Feinstaubdebatten sind vergleichbar mit der in der StVZO vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe für Reifen im Wert von 1,6 mm. Auch hier ist es ungerecht jemanden zu bestrafen dessen Reifen bei einer Messung nur eine Profiltiefe von 1,5 mm haben. Hier sollte erst einmal festgelegt werden mit welchem Druck das Profilmessgerät auf den Gummireifen gedrückt werden soll.

  • 10 Christiane 19.03.2019, 17:33 Uhr

    Ich würde mich über geeignete Maßnahmen zur Verminderung von Feinstaub in der Luft freuen, bzw. Über deren Verhinderung. Stellen Sie sich vor, jede/r BüromitarbeiterIn müsste nur jeden zweiten Tag in die Stadt fahren, und könnte ansonsten im Home-Office arbeiten. Weniger Feinstaub, weniger Stress.... Zumindest im Bereich der Verwaltung wäre das sicher möglich. Und die Güter, die schon seit Jahrzehnten auf die Bahn gehören, werden immer noch auf der Straße transportiert. Der ÖPNV ist vielerorts schlecht und sehr teuer.

  • 9 Andreas Matulla 18.03.2019, 19:01 Uhr

    Sehr geehrter Herr Restle, Sie sprechen mir aus der Seele. Sensations- quoten- und auflagenlüsterne Dummschwätzer gibt es eine Menge. Ich wünsche Ihnen weiterhin Erfolg! Besonders wegen Ihrer und ihrer Kollegen Arbeit bin ich bereit für den ganzen anderen Mist, den die öffentlich rechtlichen verbreiten Rundfünkgebühren zu zahlen. Mit freundlichem Gruß

  • 8 Joan 18.03.2019, 18:53 Uhr

    Dieser Kommentar wurde mehrfach abgegeben und daher an dieser Stelle gesperrt. (die Redaktion)

  • 7 Joan 18.03.2019, 18:48 Uhr

    "...das jeder Depp in Talkshows teilnehmen muss..." da musste ich spontan an Herrn Pollmer denken und seine seltsame "Beliebtheit" was die Einladung in solche Sendungen betrifft...

  • 6 Friedhelm Zoller 17.03.2019, 21:43 Uhr

    Es wird langsam Zeit, dass den beiden Unionsparteien CDU und CSU der Status der Gemeingefährlichkeit zuerkannt wird.

  • 5 Gwe Vobarg 17.03.2019, 11:46 Uhr

    Sehr gut auf den Punkt gebracht! Der Macht der Medien wohnt eine große Verantwortung inne. Wenn diese von Medienmachern und Journalisten zum Wohle von Gesundheit, Gerechtigkeit und Klimaschutz eingesetzt würde, könnte sich in kurzer Zeit viel Verändern. Mehr Verantwortungsvoller Journalismus bitte! Und danke für diesen Beitrag!

    • uwe vogel 19.03.2019, 20:33 Uhr

      ich empfehle einfach mal "warum schweigen die lämmer" von mausfeld zu lesen. danach erklärt sich die rolle der medien recht klar. monitor ist da eine geduldete ausnahme.