MONITOR auf den Punkt: „Beschämend und verlogen“

MONITOR auf den Punkt: „Beschämend und verlogen“

Monitor 16.10.2019 02:09 Min. Verfügbar bis 30.12.2099 Das Erste

Die EU mache sich zum Handlanger eines rücksichtlosen Kriegsherren in Ankara, kommentiert MONITOR-Redaktionsleiter Georg Restle die völkerrechtswidrige Invasion der Türkei in Nordsyrien und die Reaktionen des Westens dazu. Die Kurden habe der Westen bewusst ins offene Messer laufen lassen. „Wie verlogen, wie schäbig, wie beschämend: Wie anders sonst sollte man die Reaktionen des Westens auf die türkische Invasion in Syrien bezeichnen?“

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22 Kommentare

  • 22 Lisa Brandt 12.11.2019, 19:25 Uhr

    Monitor…“Wie anders sonst sollte man die Reaktionen des Westens auf die türkische Invasion in Syrien bezeichnen?“. Wer wohl ist „Man“?Jedenfalls,wer versucht das deutsche Volk mit in „Man“ einzubeziehen, obwohl es gegen jede Kriegsbeteiligung ist. Wie der Krieg des Türkenherrschers mit auch deutschen Waffen.Nun soll sogar noch aufgerüstet werden.Vernünftige Menschen beziehen trotz Anfeindungen Stellung zur gegernwärtigen Politik und wissen einen großen Teil der Deutschen hinter sich.Ein Professor einer Hamburger Universität zerlegte so auch mal locker innerhalb einer TV-Talkshow schmähliche Unterstellungen durch Medienvertreter. NATO als Instrument des Kalten Krieges gegen Volksdemokratien hat zwar dieses, ihr altes, Feindbild verloren, dafür erstehen ihr Probleme mit eigenen Vasallen.Das deutsche Machtregime und Medien lassen nicht ab, sich in andere Sphären einzumischen.Fatal.

  • 21 Rudolf Wolff 07.11.2019, 12:35 Uhr

    Es ist wie schon gesagt eine unerträgliche beschämende Politik so wie sie in Deutschland betrieben wird und da danke ich Monitor für jeden Beitrag der von ihnen kommt und man muss danken für die Standhaftigkeit der Journalisten trotzdem man immer öfter versucht den Journalismus einen Maulkorb zu verpassen und das immer durch die Hintertür, da sag ich mir wie Erbärmlich doch die Politik doch ist, weiter so. r.wolff

  • 20 Billig, J. 02.11.2019, 12:34 Uhr

    Ja „Beschämend u. verlogen“, das sind richtige Worte für eine Fehlpolitik unserer „Westlichen Wertegemeinschaft“. Nach meiner Meinung sollten sich Gemeinschaften für ein eigenes friedliches u. gutes Gelingen der eigenen Gemeinschaften kümmern. Deswegen schließen sich Menschen ja für Gemeinschaften zusammen. Somit sollte sich die „Westliche Wertegemeinschaft“ dringend aus innere Angelegenheiten anderer Staaten und Gemeinschaften heraushalten. Es sind in anderen Staaten keine Demonstrationen, Revolutionen, Regierungsstürze und Kriege zu inszenieren sowie zu führen. Das heißt dass unsere Volkstreter endlich die Bundeswehr ins Heimatland zurück zu holen haben. Für Probleme der Länder außerhalb der EU/NATO-Gemeinschaften ist die Gemeinschaft UNO zuständig. Diese hat eine eigene Ordnungsarmee (Fremdenlegion ohne Landerkennung) zu führen welche notfalls sich auch robust für Frieden in den Ländern der UNO-Gemeinschaft einsetzt.

  • 19 R1 29.10.2019, 11:14 Uhr

    ...und dass mit unseren Steuergelder! Danke AM und GROKO! Weiter so.

  • 18 Bürger, Wahl 28.10.2019, 14:27 Uhr

    Beschämend und verlogen ist auch die ausgrenzende "Ausschließeritis" landeseigener Politiker. Da wird das Volk zur Wahl aufgerufen und die sich immer wieder selbst als Demoraten belobigenden Politiker der Parteien Union, SPD, FDP, Linke und die Grünen betreiben volle Ausgrenzung. "Nein, mit denen (AfD) sprechen wir nicht". Ich kann über diese undemokratische Meinung nur sagen: "Dann sollen diese Parteien halt untergehen". Wer als Demokrat nicht in der Lage ist mit anderen zu sprechen, wer nur "über andere sprechen" und gegen andere hetzen kann der ist undemokratisch. Wer als Politiker so denkt der hat auch seine Wahlniederlage mit Recht verdient. Das Volk hat es erkannt und hat abgestraft. Es ist wirklich grotesk dass deutsche Politiker mit Rechtsextremen aus den östlichen Nachbarländern reden, sie gar in ihre Nationalismus gegen Russland unterstützen aber mit der in Deutschland zugelassene demokratische Partei AfD keine Koalitionsverhandlungen führen wollen. Einfach undemokratisch.

  • 17 Lisa Brandt 25.10.2019, 20:50 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 16 Gerald Wilfried 25.10.2019, 20:36 Uhr

    Ein ordentlicher Staat mit einer Volksregierung für das Volk in souveräner Einheit , der wäre in der Lage seine Grenzen effektiv zu schützen. Sowas gibt es nicht mehr. Dafür Chaos heutiger Muschkotenregime und Sensationsfutter von Wahrheitspresse und abstoßende sture Kommentatoren. Gleichwohl: Pack schlägt sich-Pack verträgt sich. Und deshalb müssen Kriegsminister mit Möchtegernsultan von Kleinasien bauchmiezeln, damit der nicht etwa zum ewigen Klassenfeind Russland abtriftet. Darum geht es ja in Wirklichkeit. Aus Richtung Westen sowieso, gefällt es Nato und Co., auch vom Süden her immerzu Russland, trotz ohne ehem. Sowjetunion, als ewigen Klassenfeind einzukreisen. Leider macht Möchtegernsultan als Natomitglied nicht kusch-kusch vor den superschlauen rechten Regimen Europas. Die Bonner und Berliner Politgenies natürlich dabei, die deutsche Bevölkerung an eine baldige weitere Kriegsbeteiligung einzugewöhnen. Es klappte ja auch in den letzen hundert Jahren immer perfekt.

  • 15 Schneider, J. 23.10.2019, 20:58 Uhr

    Politiker sowie Journalisten der NATO-Staaten sollten endlich damit aufhören uns Bevölkerungen permanent einzureden dass die Russische Föderation einen Völkerrechtsbruch begangen hat in dem sie die Krim nach deren demokratischen und friedlichen Volksentscheid in ihre Föderation aufgenommen hat. Was Völkerrechtsbrüche sind das führen uns die NATO-Staaten immer wieder selber vor, derzeitig wieder einmal durch den türkischen Einmarsch in Syrien (aber auch schon vorher durch die von Syrien ungebetenen Militärschläge der US-geführten Bündnisstaaten in Syrien). Wer andere anklagt, verurteilt und richtet der sollte sich selbst vorbildlich verhalten. Was nutzen Verträge zwischen souveräne Staaten, was nutzen Staatsgrenzen wenn diese von mächtigeren Staaten einfach nicht einhalten werden.

  • 14 Nur noch Angriffskriege 22.10.2019, 15:16 Uhr

    Die NATO ist wahrlich kein Verteidigungsbündnis mehr. Dass sich nun noch der oberste Machthaber der NATO hinter dem türkischen Krieg gegen Syrien stellt (in etwa wie: Die Türkei sollte es moderat gestalten) das lässt doch deutliche Zweifel an deren Rechtsverständnis wachsen. Warum keine klare Verurteilung? Haben die Politiker der NATO-Staaten keine Vorstellung davon was Krieg bedeutet? Scheinbar nicht, denn sie befehlen ja ohnmächtige Bevölkerungen in Kämpfe, Verbrechen, Flucht, Verletzungen, Sterben und Zerstörungen; sie selbst, sie sitzen ja auf Ledersessel in ihren „Luxusburgen“ und bestimmen über Verluste der Menschen, Umwelt und Tiere wie vergleichsweise in einem Schachspiel. Was ist die sich selbst lobende „Westliche Wertegemeinschaft“ für eine miese Wertegemeinschaft geworden. Schon die Kriegshandlungen der US-geführten Bündnisstaaten gegen Syrien waren klare Völkerrechtsbrüche weil die syrische Regierung nicht um Erlaubnis gefragt wurde. Einzig Russland wurde gebeten.

  • 13 Andre 21.10.2019, 00:25 Uhr

    Der Vorwurf des "Handlangers" ist sachlich unbegründet. Und die YPG ist tatsächlich eine Terrororganisation. Letzten Endes haben in Syrien Türken und Amerikaner gleich wenig verloren.

    • Aga Bellwald 24.10.2019, 18:09 Uhr

      Andre, vergessen Sie nicht: YPG und die SDF haben, zusammen mit den USA, den IS aus der Gegend vertrieben, was auch für uns hier in Europa ein gewisser Schutz bedeutet hat. Doch durch die neue Situation wird dieser wohl irgendwann wegfallen, dann gute Nacht. Soviel zum Thema "Terror" der YPG.

  • 12 Osman B. 20.10.2019, 23:59 Uhr

    Verlogen, schäbig und beschämend - genau dies ist die völkerrechtswidrige Intervention in Syrien. Diese Intervention findet in Syrien seit Jahren von mehreren ausländischen Seiten statt und alle Akteure kippen Öl ins Feuer. Es geht einzig darum Machtinteressen durchzusetzen. Es stimmt, dass man nicht fremde Länder angreifen soll aber vor der Türkei haben Frankreich, England, Israel und die USA bereits Syrien angegriffen - warum war es damals kein Problem und jetzt schon? Warum gabs damls kein Völkerrecht? Wir sollten alle wieder lernen uns ans Völkerecht zu halten - gilt auch für den Werte-Westen der die Region destabilisiert hat.

    • Kurt 22.10.2019, 15:02 Uhr

      Ja Osman, es nicht zu verstehen dass die Staatsführungen der sogenannten „Westlichen Wertegemeinschaft“ in Bezug Völkerrechtsbruch mit zweierlei Maß messen. Was haben unsere Politiker der US-Bündnisstaaten die Gehirne vollgejammert dass Russland Betreff Krim das Völkerrecht gebrochen hätte; und das obwohl es auf der Krim ein Referendum für den Anschluss an die Russische Föderation gab und zudem kein einziger Schuss gefallen ist. Und Betreff Syrien ist gesamte Aktionismus unserer westlichen Politiker in Syrien war von Anfang an ein Völkerrechtsbruch, gleich wie Jugoslawien, Irak, Afghanistan, Libyen, Mittelamerika usw.. Der in stattfindende militärische Einmarsch in Syrien der Türkei ist doch direkt mit dem Nazi-Einmarsch in Polen vergleichbar. Wenn die Türkei eine Sicherheitszone für sich einrichten will so sollte sie es tun, jedoch auf türkischem Grund und Boden, doch nicht auf syrischer Erde. Leben wir heute noch in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts? Scheint so, oder?