Klimawandel und Sommerhitze: Die Gegner machen mobil

MONITOR vom 16.08.2018

Klimawandel und Sommerhitze: Die Gegner machen mobil

Bericht: Herbert Kordes, Shafagh Laghai, Lisa Seemann

Kommentare zum Thema, weiterführende Links und der Beitragstext als PDF

Georg Restle: „Deutschland vom Weltraum aus gesehen. Bilder eines Supersommers. Nur da wo eigentlich alles grün sein sollte, sind jetzt nur noch riesige steppenbraune Flächen zu sehen. Supersommer, Superdürre. Guten Abend und willkommen bei Monitor. Über diesen Wahnsinns-Sommer ist ja schon viel geredet worden. Aber meistens ging’s dabei ums Wetter, weniger ums Klima. Wer will sich auch schon die Sommerlaune vermiesen lassen von so ein bisschen Klimawandel. Oder doch kein Klimawandel? Alles nur Schwindel, behaupten nicht wenige Menschen in Deutschland und beziehen sich dabei auf Studien wissenschaftlicher Institute. Auch die AfD glaubt nicht an einen von Menschen verursachten Klimawandel, und hat dabei einen starken Mitstreiter, den US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Was uns interessierte, wer steckt eigentlich hinter all diesen Instituten, auf die die so genannten Klimaleugner sich da immer wieder beziehen? Und - wer finanziert sie? Eine Recherche von Herbert Kordes, Lisa Seemann und Shafagh Laghai.“

Judith Rakers (Tagesschau, 01.08.2018): „In Deutschland war heute der bisher heißeste Tag dieses Jahres.“

Thomas Bug (WDR extra, 31.07.2018): „Dürre im Westen, Landwirte am Limit.“

Bauer: „In meiner Laufbahn hab ich eine derartige Trockenheit so noch nicht gesehen.“

Das Jahrhundert ist noch jung - doch es hat schon seinen Jahrhundertsommer. Ausgetrocknete Flüsse und Bäche, Brände, verdorrte Böden. Selbst aus dem Weltraum sieht man die Dürre in Deutschland. Und dann macht ein bedrohliches Wort die Runde, das Wort von der „Heißzeit“. Das klingt nach einem unbewohnbaren Planeten, nach einer Wortschöpfung von Panikmachern. Doch sie stammt von einem der renommiertesten Klimaforscher unserer Zeit: Prof. Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

Prof. Hans Joachim Schellnhuber, Institut für Klimafolgenforschung, Potsdam: „Wir reden nicht über den Weltuntergang, wir reden davon, ob wir in einer ziemlich warmen, planetarischen Umwelt landen oder ob wir vielleicht sogar in einen Zustand rutschen, der für die menschliche Zivilisation nicht mehr geeignet ist. Das ist die Alternative.“

Schellnhuber ist nicht allein. Weltweit warnen renommierte Klimaforscher wie Bjorn Stevens vom Hamburger Max-Planck-Institut vor den Folgen der von Menschen verursachten Erderwärmung.

Prof. Bjorn Stevens, Max-Planck-Institut für Meteorologie: „Dass man irgendwie die Fakten debattieren muss, finde ich empörend oder enttäuschend, weil die sollen nicht in Frage kommen, weil, es gibt keine Frage dazu. Es gibt viele Fragen, aber dass CO2 das Klima erwärmt, ist keine davon.“

Die Zeit, sagt Schellnhuber, rennt uns davon. Wir müssen jetzt handeln. Und das bedeutet: raus aus den fossilen Energien. Doch die Wissenschaftler haben seit gut anderthalb Jahren einen mächtigen Gegner, der von alldem nichts wissen will, der das Klimaabkommen von Paris aufgekündigt hat und Ende Januar vor jubelnden Abgeordneten erklärte:

Donald J. Trump, US-Präsident, 30.01.2018 (Übersetzung Monitor): „Wir haben den Krieg gegen die amerikanische Energie beendet. Und wir haben den Krieg gegen die schöne, saubere Kohle beendet.“

Die Kamera zoomt auf einen sichtlich zufriedenen Energieminister. Rick Perry gilt als Skeptiker des von Menschen gemachten Klimawandels und sitzt heute in Trumps Kabinett. Die Spitze des amerikanischen Staates ist damit Teil einer Bewegung, die seit Jahren versucht, seriöse Forscher zu diskreditieren und den von Menschen gemachten Klimawandel als Märchen erscheinen zu lassen. Dazu zählt die milliardenschwere Familie um den Hedge-Fonds-Manager Robert Mercer - hier mit seiner Tochter Rebekah. Mercer gilt als einer der größten Geldgeber des Wahlkampfs von Donald Trump, als radikaler Verfechter der freien Marktwirtschaft, als einer, der staatliche Eingriffe hasst. So unterstützt Mercers Stiftung seit Jahren Organisationen, die den von Menschen gemachten Klimawandel bezweifeln. Eine davon: das Heartland Institute. Es veranstaltet regelmäßig Kongresse, in denen es im Kern darum geht, den menschlichen Einfluss auf den Klimawandel abzustreiten und die Umweltpolitik in diesem Sinne zu beeinflussen. Jay Lehr, Wissenschaftsdirektor des Heartland Institutes, in einer Rede im Jahre 2016:

Jay Lehr, The Heartland Institute (Übersetzung Monitor): „In den 90er Jahren haben viele Leute mathematische Modelle entwickelt, die zeigen, dass wir die ganze Welt durch Kohlendioxid erwärmen würden. Das war der größte Schwindel der Menschheitsgeschichte.“

Das Heartland Institute verfasste einen 13-Punkte-Aktionsplan für Donald Trump und fordert darin unter anderem den Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen. Trump hat das schon erledigt. Unterstützt durch Superreiche, wie die Familie Mercer. MONITOR liegen Steuer-Unterlagen vor, die belegen, dass die Mercer Familiy Foundation dem Heartland Institute allein im Jahre 2013 877.000 US-Dollar spendete. Und im Jahr darauf: 885.000 Dollar. Insgesamt haben die Mercers binnen mehrerer Jahre einige Millionen Dollar an Heartland gespendet. Auch die Ölindustrie unterstützt die Gegner des Klimaschutzes, beispielsweise der Ölmulti ExxonMobil. Auch die ExxonMobil Foundation spendete über mehrere Jahre an Heartland und an weitere Organisationen.Etwa an CFACT - das sogenannte „Committee for a constructive tomorrow“. Auch CFACT stellt sich klar gegen Maßnahmen zum Schutz des Klimas und schreibt:

Zitat: „Die wahre Gefahr besteht heute in Gesetzen (…), die in dem irrigen Glauben umgesetzt werden, dass Menschen den Klimawandel kontrollieren oder verhindern können.“ Quelle CFACT

Nach unseren Unterlagen spendete die ExxonMobil Foundation an CFACT in den Jahren 2005 und 2006 hohe fünfstellige Dollar-Summen, danach finden sich keine solchen Nachweise mehr von Exxon. Was heißt das? Wir nehmen über Skype Kontakt auf mit Naomi Oreskes von der Harvard University. Sie gilt als exzellente Kennerin der Klimaskeptiker-Szene. Gespendet werde natürlich noch immer, sagt sie, aber es sei schwieriger geworden, diese Spenden exakt nachzuweisen:

Prof. Naomi Oreskes, Harvard University (Übersetzung Monitor): „In Bezug auf die Finanzierung ist es schwierig, genaue Aussagen zu treffen, weil viele dieser Organisationen in den vergangenen Jahren Schritte unternommen haben, um die Wege zu verschleiern. Aber wir haben eindeutige Beweise, dass Organisationen wie CFACT und Heartland massiv finanziert werden von der Öl-, Gas- und Kohleindustrie. Und von anderen Industrien, insbesondere Chemie und Pestizide.“

Der Einfluss dieser Organisationen reicht weit - bis nach Deutschland. Während unserer Recherchen stoßen wir auf Hinweise, dass die großen amerikanischen Geldgeber über Umwege auch die Klimaskeptiker in Deutschland unterstützen. In Jena sitzt der EIKE e. V. - das Europäische Institut für Klima und Energie. EIKE hält die Behauptung vom menschengemachten Klimawandel schlicht für einen Schwindel gegenüber der Bevölkerung. Unter anderem EIKE liefert die Argumente, die dann von Klimawandelskeptikern in Deutschland genutzt werden. Und die haben es durch die AfD inzwischen auch in den Bundestag geschafft. Im ARD-Magazin Kontraste erklärte AfD-Umweltfachmann Rainer Kraft sogar den Treibhauseffekt zum Hirngespinst:

Rainer Kraft (AfD), MdB: „Treibhauseffekt gibt es nicht.“

Reporter: „Es gibt keinen Treibhauseffekt?“

Rainer Kraft (AfD), MdB: „Es gibt keinen Treibhauseffekt.“

Ende Juni forderte die AfD in einem Antrag,

Zitat: „die so genannte Klimaschutzpolitik so schnell wie möglich vollständig zu revidieren“.

In Ihrer Begründung verweist sie dabei unter anderem auf: EIKE. Wir finden auf den EIKE-Seiten ein Energiepolitisches Manifest. Verfasst auch von zwei exponierten Vertretern der AfD. Michael Limburg kandidierte vergangenes Jahr zur Bundestagswahl für die AfD. Burkard Reimer ist Chef des Bundesfachausschusses Energie der AfD.

Prof. Hans Joachim Schellnhuber, Institut für Klimafolgenforschung, Potsdam: „Ich glaube, dass viele Leute in dieser Partei anfangs mit dem Klima überhaupt nichts am Hut hatten. Aber sie haben gemerkt, das Thema zieht irgendwie. Und wenn man da eine Gegenmeinung bezieht, dann hören einem die Leute plötzlich zu. Insofern geht’s eigentlich um Profilneurotiker in diesem Fall und nicht Leute, die irgendeine andere, bessere Wissenschaft zu unterbreiten haben.“

Was genau ist EIKE? Wir machen uns auf den Weg nach Jena, dem Vereinssitz von EIKE. Die Adresse aus dem Internet führt uns zu diesem Haus. Wir finden nur ein schmuckloses Klingelschild. Ein Interview will man uns hier nicht geben. Wir sollen nach Heidelberg fahren - zu Prof. Horst-Joachim Lüdecke. Lüdecke ist Physiker und einer der Pressesprecher von EIKE. Wir wollen wissen, welche Ziele hat der Verein?

Prof. Horst-Joachim Lüdecke, EIKE e.V.: „Wir sind ein … ein gemeinnütziger Verein von Freiwilligen. Wir … ja, von freiwilligen Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und interessierten Laien, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Öffentlichkeit aufzuklären über das, was wirklich los ist in Sachen Klima und Energie.“

Dazu veranstaltet EIKE - wie das Heartland Institut in den USA - Kongresse. Hier treffen sich die deutschen Skeptiker des Klimawandels mit Gleichgesinnten aus verschiedenen Ländern. Bei der Sichtung dieser Bilder entdecken wir auch Professor Lüdecke wieder und - etwas Erstaunliches: Während Lüdecke bei seinem Vortrag umhergeht, taucht im Hintergrund plötzlich ein vertrautes Logo auf: das Logo der amerikanischen Klimawandel-Skeptiker vom Heartland Institute, und nur wenig später: das Logo von CFACT. Was machen die Amerikaner hier?

Craig Rucker, CFACT, November 2017 (Übersetzung Monitor): „Wir sind hier, um in jeder möglichen Weise die Arbeit von EIKE zu unterstützen. Ich bin hier, um an den Gesprächsrunden teilzunehmen und unsere Sicht zur Erderwärmung mitzuteilen, so dass die Menschen in Deutschland die US-Positionen zu diesem Problem hören können.“

Wirklich nur ein bisschen fachliche Unterstützung durch CFACT? Wir haben Zweifel, denn: In Jena sitzt laut Vereinsregister der Verein CFACT Europe. Unter derselben Adresse wie auch der Präsident von EIKE. Zufall? Was sagt der Pressesprecher von EIKE dazu, dass ein Institut, das in den USA auch von der Gas- und Ölindustrie finanziert wird, unter der gleichen Adresse zu finden ist wie EIKE?

Reporterin: „Der Vorstand und auch Gründer ist ja auch Gründer der CFACT Europe ... Ähm … CFACT Europe?“

Prof. Horst-Joachim Lüdecke, EIKE e.V.: „Kenne ich nicht, weiß ich nicht. Ja, da gab es mal irgendwas. Weiß ich nicht.“

Reporterin: „Sie kennen CFACT nicht?“

Prof. Horst-Joachim Lüdecke, EIKE e.V.: „Nö.“

Reporterin: „Heartland Institute?”

Prof. Horst-Joachim Lüdecke, EIKE e.V.: Pff, ja, irgendeine, das ist in USA eine … aber ich weiß nicht, Näheres weiß ich darüber nicht. Muss ich Ihnen ehrlich sagen.“

Reporterin: „Das heißt, Sie haben gar nichts mit CFACT Europe oder mit CFACT und mit dem Heartland Institute zu tun?“

Prof. Horst-Joachim Lüdecke, EIKE e.V.: „Also ich persönlich nicht.“

Lüdecke kennt „Heartland“ und „CFACT“ also nicht. Merkwürdig - wenn man diese Bilder sieht. Und es bleibt nicht die einzige Merkwürdigkeit: Über einem Aufsatz, den Lüdecke als Vertreter von EIKE verfasst, steht eine E-Mailadresse - wohl für Rückfragen. Sie lautet: info@cfact-europe.org. Der amerikanische CFACT-Chef Craig Rucker, links, gibt gemeinsam mit einem Vertreter von EIKE eine Pressekonferenz. Wir fragen beim EIKE-Präsidenten in Jena nach. Wie stehen CFACT, CFACT Europe und EIKE zueinander? Eine Antwort auf unsere Frage bekommen wir aber nicht. Wir fassen zusammen: Es gibt klare Verbindungen zwischen der US-amerikanischen und der deutschen Szene von Klimaskeptikern. In den USA werden die Klimaskeptiker unter anderem von konservativen Superreichen und der Öl- und Gasindustrie finanziert. Und sie unterstützen Institute, auf die sich in Deutschland auch Politiker der AfD berufen. Um einen Klimawandel zu leugnen, der für Wissenschaftler wie Reto Knutti aus Zürich nicht mehr geleugnet werden kann.

Prof. Reto Knutti, Technische Hochschule, Zürich: „Wir sehen den menschengemachten Klimawandel überall. Die Temperaturen steigen, die Wettermuster ändern sich, es regnet mehr, es regnet weniger, der Meeresspiegel steigt, die Gletscher schmelzen, die Eiskappen schmelzen, das Meereis schmilzt. Es ist absolut unbestritten, dass der Klimawandel real ist und der größte Teil ist Mensch gemacht.

Stand: 17.08.2018, 13:38

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40 Kommentare

  • 40 Neulen, Holger 09.09.2018, 20:22 Uhr

    Wussten Sie, dass 1 kg "sauberes Erdgas(Methan)" zu 2,8 kg CO2 und zu 2,25 kg, also 3400 Liter des "noch schädlicheren" Wasserdampf verbrennt? Und das ein Liter Benzin oder Heizöl beim Verbrennen etwa 1700 Liter Wasserdampf erzeugt gegenüber etwa 1600 Liter CO2 Gas. Wo kann also eher – wenn überhaupt – der menschengemachte Klimawandel herkommen vom CO2 oder vom Wasser, das bei Verbrennung entsteht? Wobei Wasser die zehnfach höhere Wirkung zum Treibhauseffekt haben soll! Welchen Wissenschaftlern sollte man also skeptisch gegenübertreten?

  • 39 Neulen, Holger 09.09.2018, 19:07 Uhr

    Klimawandel: JA! Sommerhitze: JA! Verursacht durch CO2: Nein! Die Atmosphäre ist ein Widerstand für die Strahlung der Sonne und je weiter diese Durchdrungen werden muss, desto geringer wird die Kraft der Strahlung(Mond ohne Atmosphäre 130°C, Sahara 80°C äquatorial). So entstehen hier – aus der Schrägstellung der Erdachse die Klimate Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die Minderung geschieht hauptsächlich durch Wasser und Wasserdampf. Durch CO2 – in Spuren vorhanden – nur im Bereich der 4 und 15 Mikrometer Wellenlänge geringer Leistung. Auch wird das CO2 der Atmosphäre mit Regnen(PH–Wert 5,6) ausgewaschen und von den Pflanzen aufgenommen. CO2 kühlt aus dem Wachstum von Pflanzen die Atomsphäre. Ebengerade in den Regenwaldgebieten ist es kälter als z.B. in der Wüste Sahara. Taubildung an Pflanzen in der Abenddämmerung bei blauem Himmel zeigt das Kühlen der Umgebung. Am Wettermast Hamburg [Link entfernt. Anm. der Redaktion] zeigt der Temperaturgang der Oberfläche diesen Schluss.

  • 38 Johnny weston 02.09.2018, 21:27 Uhr

    Warum macht Ihr keine Reportage über die Geldgeber und Institute sowie Politiker die von der Industrie bezahlt werden um uns einen Klimawandel von Menschen gemacht vor zu gaukeln. Fakt ist es kann keiner Beweisen dies sind alles nur Behauptungen um die Dämmung besser verkaufen zu können und um Modernisierungen durchführen zu können! Oh ich vergaß das ZDF wird ja von den Politikern bezahlt. Ja es gibt einen Klimawandel den gab es schon immer aber keiner kann beweisen das er von Menschen gemacht ist!

  • 37 Rolf Bolliger 29.08.2018, 12:51 Uhr

    Okay Redaktion des Monitor, was ist nur los mit Ihnen? Nur einige Fragen meinerseits (ich bin politisch links und Gewerkschafter): Weshalb darf man nicht klimaskeptisch sein, ohne von Ihnen diffamiert zu werden? Weshalb darf man nicht EIKE beitreten, wenn man nicht diffamiert werden will? Weshalb darf man nicht AfD-Mitglied sein, ohne diffamiert zu werden? Weshalb dürfte man nicht von der Ölindustrie unterstützt werden, wenn man nicht diff...? Weshalb werden immer dieselben 4 Klimatiker vorgestellt (Schellnhuber, Latif, Lesch, Rahmstorf), wenn 97% der Wissenschaftler Klimatiker sind? Weshalb...? Weshalb...? Ich stelle fest, dass Sie alles versuchen, dass ich mir kein eigenes Bild der Thematik machen kann! Weshalb denn nur??? Ganz schwacher, ängstlicher und einseitiger Monitorbeitrag!

    • Raimund Kamm 29.08.2018, 21:07 Uhr

      Herr Bolliger, wie passt das zusammen, sich als links und als Gewerkschafter zu bezeichnen und dann für die AFD und die Ölkonzerne eintreten? Haben Sie schon mal das AFD-Programm gelesen? Die wollen die Atomkraft, die bejahen vorsätzlich oder fahrlässig die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen und die wollen unsere sozialen Sicherungssysteme radikal beschneiden. Raimund Kamm, Augsburg

  • 36 Raimund Kamm 28.08.2018, 00:31 Uhr

    Danke, für diesen Beitrag! Natürlich dementieren die Ertappten von EIKE & Co., dass sie letztlich Handlanger einiger übler us-amerikanischer Strippenzieher sind. Beim jahrzehntelangen Ringen um das Zurückdrängen der todbringenden Zigaretten ging es ähnlich zu. Immer wieder haben gekaufte Stimmen gesagt: Alles nicht bewiesen. Letztlich müssen wir die wissenschaftlich erhobenen Fakten anschauen. Und da sind sich 99,x % aller Klimawissenschaftler einig: Neben den vielen natürlichen Einflussfaktoren, die immer wieder über lange Zeiträume das Klima verändert haben, ist die durch den Anstieg der von uns Menschen erzeugten Treibhausgase bewirkte Erwärmung jetzt dominierend. So lange Menschen als homo sapiens auf der Erde leben, war es noch nie so warm wie heute. Und der Anstieg der Treibhausgase wird die Erdtemperatur um einige weitere Grade zunehmen lassen. Und das wird die Lebensgrundlagen von hunderten Millionen Menschen zerstören. Raimund Kamm, Augsburg

  • 35 Schüler 27.08.2018, 13:21 Uhr

    Klimawandel, ja, das ist beängstigend und schlimm. Erdgeschichtlich betrachtet gab es sehr viele Klimawandel auf der Erde, auch in Zeiten als die Menschen aufgrund der Anzahl noch keinen Einfluss auf einen Klimawandel nehmen könnten. Die derzeitig sichtbare stärkste Gefahr für eine Umweltkatastrophe ist die Politik derzeitiger Politiker aus unserer sowie genannten „Westlichen Wertegemeinschaft“. Bei dieser täglichen uns in einen Krieg gegen Russland treibende Hetze und Propaganda ist nicht mehr die Frage oder ob es zu einem verheerenden mit ABC-Waffen geführten uns alle zerstörenden Krieg kommt sondern wann. Die Politiker der „Westlichen Wertegemeinschaft“ sollten endlich vernünftiger sowie auch eigenständiger zu Gunsten ihres Volkes werden anstatt immer wieder nur Politiker anderer Staaten zu beäugen. Ach, da gibt es bei uns sogar noch eine „Oberlehrer-Partei“ deren Volksvertreter vom Volk gewählt wurden und nun, nach der Wahl behaupten es gäbe gar kein Deutsches Volk.

  • 34 M. 26.08.2018, 12:52 Uhr

    In diesem Beitrag hier geht es offensichtlich in erster Linie nicht um Klimawandel sondern um Propaganda gegen den Präsidenten Trump und gegen die AfD. Der bisherigen Politik nach zu urteilen wird uns demnächst die stärkste von Menschen verursachte Umweltkatastrope treffen, der 3. Weltkrieg. Jedoch wird jeder der vor einen neuen Weltkrieg warnt als „Spinner“ beschimpf. Offensichtlich sind viele dieser Berufszweige nicht reif genug um sich darüber zu informieren warum die letzten beiden Weltkriege entstanden. Dieser derzeitig gezeigte Hass und die Hetze gegen Russland nicht mehr auszuhalten. Vor allem weil vieles einfach einer Phantasie entspricht. Fakt ist dass der Westen die Ukraine mit aller Macht, bis hin zum Regierungsputsch in Kiew in die NATO / EU ziehen will. Fakt ist dass es auf der Krim ein Refendum gab um das Land an Russland anzuschließen. Es gab keinen kriegerischen Akt. Fakt ist dass Russland von Syruen zur Hilfe geholt wurde und der Westen zu Unrecht in der Ukraine ist.

  • 33 uwe 24.08.2018, 09:42 Uhr

    Alles schon mal da gewesen und das bei normalen CO2 werten und nicht Menschen gemacht! Während der 2 Warmzeiten im römischen Reich und auch den Warmzeiten im Mittelalter war es wärmer als heute.Es gab viel kleinere Gletscher als heute ( Getscherschmelze) mind. 300 Meter weniger. Natur und Ackerbau erblühten.Ackerbau war sogar in Grönland möglich,in Norwegen ,Schotland oder Pommern war sogar Weinanbau möglich. Weizenanbau bis zum 70 Breitengrad möglich (Trondheim) Gerste noch weiter nördlich und das weltweit China,Nordamerika usw. Was war daran schlecht. Diesen natürlichen Zyklus gibt es eindeutig ca. alle 1000 Jahre und er war nicht Menschen gemacht! Den Treibhauseffekt brauchen wir den ohne denn hätten wir -18 Grad auf der Erde und es gäbe kein Leben mehr! Auch haben wir bald wieder einen Zyklus ca.15 Jahre wo die Erderwärung eine Pause macht und es sogar kälter wird. Keine Frage der Mensch verstärkt und beschleunigt den Klimawandel aber Wärme und Kälteperiden gab es schon immer!

  • 32 Bürger 23.08.2018, 09:25 Uhr

    Diese Ausgrenzung von Andersdenkenden (hier z.B. insbesondere Anhänger der demokratisch gewählten Partei AfD) nimmt schlimme Zustände an. Es gab Warm- und Kaltphasen zu Zeiten da gab es noch keine Anhänger bestimmter Parteien weil es noch keine Menschen gab. Selbstverständlich, und sicherlich unbestritten wirken Menschen in vielen Bereichen klimawandelbeschleunigend und umweltschädlich. Ich nenne mal beispielsweise den Schadstoffausstoß von Maschinen (Kfz. Schiffe u. Flugzeuge inbegriffen). Auch andere die Erde verschmutzende Dinge wie diese Produktion von zunehmenden Plastikmüll muss endlich beendet werden. Kriegsführungen, Flugzeuge und riesigen Containerschiffe werden oft von den prominenten, sich selbst ernannten Kämpfern gegen den Klimawandel oft garnicht genannt. Da stehen sie im Interessenskonflikt. Diese Promis nennen fast immer wieder nur Klimaverschmutzer welche von den „kleinen“ Durchschnittsmenschen benutzt werden. Eine Ideologie sollte im Imweltschutz außen vor bleiben.

  • 31 uwe 22.08.2018, 08:27 Uhr

    Raus aus fossilen Energieträgern? Sollen wir etwa nicht mehr heizen? Wikipedia schreibt der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten auch wenn wir sofort komplet aus fossilen Energieträgern aussteigen würden! Einen Efekt hat das erst in tausend Jahren.Es gibt auch immer wieder Pausen der Erderwärmung ca. 15 Jahre wo es sogar kälter werden kann schreibt Wikipedia.Wikipedia schreibt der Klimawandel ist zu über 50% vom Menschen gemacht es sind genau 51%. 49% des Klimawandels ist dann aber auch natürlich.Warum sagt bzw. schreibt dann jeder der Klimawandel ist vom Menschen gemacht,wenn fast 50% natürlich sind?Zu Römerzeiten gab es 2 Wärmeperioden als es noch wärmer als heute war.Das war das Optimum England war subtropisch und ein Weinanbaugebiet,die Menschen und die Natur kammen gut damit zurecht! Es gab schon immer wärme und Kälteperioden (kleine Eiszeit im Mittelalter).Das Problem ist die Überbevölkerung,wir brauchen Geburtenkontrollen in den Entwicklungsländern Das Öl geht uns bald aus.

  • 30 Helmut Strenger 21.08.2018, 19:26 Uhr

    Ein AfD MdB /Rainer Kraft sagt: „Treibhauseffekt gibt es nicht.“ Viele in der AfD stören sich an der Realität. Bereits 1824 wurde der Treibhauseffekt zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit beschrieben (Joseph Fourier ). "29 Jahre später untermauert .. John Tyndall die Entdeckung Fouriers und ergänzt sie um einen entscheidenden Befund. Tyndall kann nachweisen, dass CO2, Wasserdampf und Ozon in der gasförmigen Hülle rund um unseren Planeten die abgestrahlte Wärme zurückwerfen. Dem Kohlendioxid gelingt dies besonders gut, obwohl es als Spurengas nur in kleinster Konzentration vorkommt. Tyndell erkennt mit visionärer Klarheit, dass sich mit der Zusammensetzung der Atmosphäre auch unser Klima ändern kann...." (Quelle : Die Entdeckung des warmen Himmels von Manfred Kriener in Ed Le Monde diplo No 20 WARMZEIT 2017) Also - wer etwas für unsere Zukunft tun will sollte seinen ökologischen Fußabdruck auf ca. 2,5 Tonnen CO2 Emission pro Jahr begrenzen.

    • Pierre Ranko 24.08.2018, 15:20 Uhr

      Das ist Falsch: CO2 reflektiert die wärmebildende Infrarotstrahlung nur einem begrenzten Frequenzband. Do werden die Infrarot nur im 4 und 15 mykrometerbereich reflektiert. Die anderen Bereiche bleiben unberührt. Maßgeblich ist für die starke Reflexion der Infrarotstrahlen der Wasserdampf in der Atmosphäre verantwortlich: BSP: Sahara tagsüber +40 bis 50 Grad Celsius, Nachts bis -10 Grad Celsius in Bodennähe. Ursache der starken Temperaturschwankungen keine Wasserdampfwolken und geringe Luftfeuchtigkeit. Auch der Mars ist ein gutes Beispiel: Atmosphäre zu fast 100 Prozent aus CO2. Temperaturen im Sommer tagsüber am Äquator bis zu 15 Grad Celsius, Nachts bis minus 50 Grad Celsius. Aktuell beläuft sich der CO2 Anteil in der Atmosphäre auf 400ppm (Parts per Million) in der Atmosphäre. Nun erklären mal wie ein Spurengas wie CO2 welcher ein sehr schlechter Reflektor für die maßgebliche wärmebildende Infrarot Strahlung größtenteils verantwortlich sein soll.

    • Rolf Bolliger 29.08.2018, 13:01 Uhr

      Einen Treibhauseffekt gibt es und braucht es auch nicht. Allein in meiner Heimat herrschen Temperaturdifferenzen jährlich zwischen -20 und +35 Grad und das ist vollkommen in Ordnung so. Also 55 Grad Differenz. Und jetzt mittelt man diese Differenz einfach, damit man die Theorie des THE beibehalten kann? Unglaublich!