Corona-Politik an Schulen: Lüften bis der Arzt kommt?

MONITOR vom 22.10.2020

Corona-Politik an Schulen: Lüften bis der Arzt kommt?

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Bericht: Shafagh Laghai, Lisa Seemann

Corona-Politik an Schulen: Lüften bis der Arzt kommt? Monitor 22.10.2020 06:40 Min. UT Verfügbar bis 22.10.2099 Das Erste Von Shafagh Laghai, Lisa Seemann

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Georg Restle: „Zu kurzfristig, zu übereilt, zu unkoordiniert. Das lässt sich von vielen Corona-Maßnahmen sagen. Als hätten Experten nicht schon im Frühjahr vor einer zweiten Welle im Herbst gewarnt. Als hätte man nicht genug Zeit gehabt, sich auf den erneuten Anstieg der Infektionszahlen vorzubereiten. Ganz sicher gilt das für die Schulen, wo man neben der Maskenpflicht über den Ratschlag „Lüften, lüften, lüften!“ nicht wirklich hinauskam, und viele Lehrer, Schüler und Eltern sich von der Politik völlig zu Recht im Stich gelassen fühlen. Dabei gibt es durchaus Instrumente, mit denen man das Ansteckungsrisiko in Schulen deutlich senken könnte. Die sind mittlerweile auch ganz gut erforscht, aber offensichtlich sind sie einigen Landesregierungen schlicht zu teuer. Shafagh Laghai und Lisa Seemann.“

Lüften sieht hier so aus.

Schülerin: „Wir tun alle 20 Minuten die Fenster aufmachen, allerdings haben wir nur so kleine Lüftungsschächte, und dadurch kommt halt nicht so viel Luft, deswegen machen wir immer noch die Tür auf.”

Lüftungsschächte – modern und energieeffizient. Doch hier in der Johanniterschule im badischen Heitersheim sind sie seit Corona ein echtes Problem. Denn die Politik fordert Stoß- und Querlüften. Laut Lehrerverband geht das aber in etwa 100.000 Klassenzimmern in Deutschland nicht, aus ganz unterschiedlichen Gründen. Krisensitzung, mal wieder. Schulleiter Dirk Lederle hat sich mit seinem Fenster-Problem schon früh an die verantwortlichen Behörden gewandt – bisher ohne Ergebnis.

Dirk Lederle, Schulleiter Johanniterschule Heitersheim: „Das Kultusministerium sagt, naja, wenn es nicht ausreichend gelüftet werden kann, dann ist dieser Raum einfach nicht geeignet, um Klassen zu unterrichten. Das würde aber für mich bedeuten, dass ich auf einen Schlag sechs Klassenzimmer weniger hätte.”

Sie brauchen die Klassenzimmer und machen erstmal so weiter. Trotz steigender Infektionszahlen, auch an Schulen. Dabei gäbe es eventuell eine Lösung, glaubt Dirk Lederle.

Dirk Lederle, Schulleiter Johanniterschule Heitersheim: „Unsere Hoffnung wären Luftreinigungsgeräte, die dann dementsprechend dafür sorgen, dass die Aerosole aus der Raumluft entfernt werden.”

Können mobile Raumluftreiniger wirklich vor Corona schützen? Professor Christian Kähler hat das als einer der ersten Wissenschaftler in Deutschland untersucht. Er hat in seinem Labor ein Klassenzimmer nachgebaut und – im Auftrag eines Herstellers – ein Gerät getestet.

Prof. Christian Kähler, Strömungsmechaniker, Universität der Bundeswehr München: „Sie können in Klassenzimmern vor der indirekten Infektion schützen, weil sie in der Lage sind, die Viren, die Aerosolpartikel im Raum, die gefährlich sind, abzuschalten. Und sie sind sehr leise, so dass sie auch angenehm letztendlich betrieben werden können in einem Klassenraum.”

Und so funktioniert es: Die Raumluft strömt erst durch einen Vorfilter, der groben Schmutz wie Staub oder Haare abfängt. Dann strömt die Luft weiter durch einen sogenannten Hepa-Filter. In dem verfangen sich kleinste Teilchen wie Viren und Bakterien. Hepa-Filter der Klasse 14 entfernen 99,99 Prozent aller Viren aus der Raumluft – in einer Laborsituation. In einem 45 qm großen Raum kann die Filteranlage die Luft bis zu sechsmal pro Stunde säubern. So ein Gerät kostet etwa 3.000,- Euro. Eine unabhängige Untersuchung der Frankfurter Goethe-Universität, die Raumluftreiniger in einem Klassenzimmer mit Schülern getestet hat, kommt zum gleichen Ergebnis. Eine wichtige Ergänzung zum Lüften.

Prof. Joachim Curtius, Aerosolforscher, Goethe-Universität Frankfurt am Main: „Sie machen das, was sie sollen, sie filtern die Aerosole sehr gut weg und es gibt eigentlich keine Gründe, warum man die nicht im Klassenraum einsetzen sollte.”

Keine Gründe? Wir fragen bei allen Bundesländern nach. Die Antwort: nur vier wollen Mittel für Luftfilteranlagen bereitstellen. Vier weitere Bundesländer halten es generell für denkbar, haben aber keine Maßnahmen ergriffen. Acht Bundesländer planen keine Anschaffung. Einige verweisen auf die Verantwortung der Kommunen. Ein weiteres Argument: es gäbe

Zitat: „keine eindeutige wissenschaftliche Meinung”

zur Wirksamkeit an Schulen. Keine eindeutige Meinung? Wir fragen beim Umweltbundesamt nach. Die Behörde berät immerhin die Bundesregierung. Sind Luftfilteranlagen in Schulen sinnvoll?

Wolfram Birmili, Umweltbundesamt: „Die mobilen Luftreinigungsgeräte sorgen in jedem Fall dafür, dass die Konzentration an infektiösen Partikeln in einem Raum, beispielsweise in einem Klassenraum, absinkt. Allerdings müssen die Anlagen entsprechend ausreichend dimensioniert sein. Wenn es um kleinere Geräte geht, dann brauche ich mehrere in jedem Fall, dass hier sich eine Wirkung entfaltet. Oder entsprechend leistungsfähige Anlagen, die dann teuer sind.”

Also eine rein finanzielle Entscheidung? Zumindest die Bildungsministerin von Nordrhein-Westfalen hat das vor einigen Wochen offen so ausgesprochen.

Yvonne Gebauer (FDP), Bildungsministerin Nordrhein-Westfalen (31.08.2020): „Diese Anschaffung würde bei 3.000,- Euro – Sie können das dann mal hochrechnen – schon Unsummen verschlingen.”

Zu teuer also? Gestern dann doch die Kehrtwende: NRW stellt 50 Millionen Euro für mobile Raumluftreiniger bereit. Aber nur für Klassenräume, die nicht lüften können. Würde man alle Klassenzimmer in Deutschland mit guten Geräten ausstatten, würde das maximal 1 Milliarde Euro kosten, schätzen Experten. Zum Vergleich, alleine für Unternehmen sollen in diesem Jahr 200 Milliarden Euro an Corona-Hilfen fließen.

Hans-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes: „Wenn die Politik dieses Versprechen wirklich einlösen will, nämlich Schulen möglichst lang offen zu halten, alles zu tun für den Gesundheitsschutz, dann hat sie die Verpflichtung, dass sie auch die entsprechenden Anschaffungen tätigt. Und ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass die Politik sich hier vor ihrer Verantwortung, die sie da hat, drückt.“

Erstaunlich ist, was für Kinder und Lehrer bisher nicht ausgegeben wird, haben sich einige Landesbehörden selbst schon angeschafft. Mobile Raumluftreiniger stehen beispielsweise im Staatsministerium in Baden-Württemberg, im Landratsamt München, in der Staatskanzlei Hessen. Im Landtag in Mecklenburg-Vorpommern und in NRW sollen die Geräte bald zum Einsatz kommen, „zum Schutz der Mitarbeiter”, wie man uns mitteilt. Die Lehrer und Kinder der Johanniterschule würden sich den gleichen Schutz wünschen. Sie tun ihr Bestes und hoffen, dass nichts passiert. Die Nachbarschule hat gerade zugemacht – sechs Corona-Fälle.

Stand: 23.10.2020, 17:00

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30 Kommentare

  • 30 Rudolf Wolff 08.11.2020, 17:25 Uhr

    Unser Bildungswesen geht immer mehr ins Elitäre und da kommt mir der gedanke der staat braucht mehr ungebildete diese Menschen hat man besser unter Kontrolle.r.wolff

  • 29 Martin Gottschalk 03.11.2020, 15:15 Uhr

    Unsere Kinder sind die Opfer der Corona Maßnahmen der Regierung. Die Gequatsche von AHA-Regeln (Abstandzwang, Maskenzwang, Hände-Waschen-Zwang) und Kontaktsbeschränkungen und weitere Verbote der Corona Diktatur der Bundesregierung gibt und gab es in vielen asiatischen, afrikanischen und einigen europäischen Ländern nicht. In den Ländern, ohne jegliche Coronamaßnahmen gab es „weder“ eine Erhöhung der Sterblichkeitsrate bei der Bevölkerung „noch“ eine Masseninfektion/Krankheit mit dem Corona Virus. Die Panik und die Angstmacherei einiger europäischen Länder, darunter auch Deutschland ist nicht nur höchst fragwürdig, sondern auch beschämend. Die Datenlage und die Fakten über das Corona Virus belegen eindeutig, dass das neue Corona Virus „weder“ eine Gefahr für die Bevölkerung darstellt (Gefährdungspotenzial in der Kategorie Grippe Viren) noch eine nationale Notlage mit Verboten und massiven Einschränkungen begründet.

  • 28 Meike Scholz 30.10.2020, 12:57 Uhr

    Was die Politiker mit ihren Verordnungen und Beschlusse unseren Kindern antun ist ungeheuerlich!!! Abstandzwang, Kontaktverbote, Maskenzwang, auf Verdacht Quarantänezwang. Viele Kinder sind daher stark traumatisiert. Warum geht die Regierung mit dem Coronavirus anders um als mit anderen Grippe Viren? Warum lernen die Politiker von dem Skandinavien und andere Länder, ohne Masken- und Quarantänezwang und Kontaktverbote nicht??? Was gefährdet unsere Kinder: das Coronavirus oder die Corona Maßnahmen? Mit Sicherheit die Coronaeinschränkungen stellen eine Gefahr für unsere Kinder und nicht das Corona Virus.

  • 27 Hans Muster 28.10.2020, 10:58 Uhr

    Was soll man dazu noch sagen? Peinlich und traurig! Bildungsfinanzierung, Bekämpfung von Kinderarmut, Kinderschutz usw. haben in einem eigentlich reichen Land wie unserem auch unter Coronabedingungen keinen sehr hohen Stellenwert. Unsere Politik ist offensichtlich nicht in der Lage hier etwas zu tun, weil ihr vermutlich die Macht, die Fähigkeit, der Wille, das Gewissen oder was auch immer fehlt. Vielleicht sollten jetzt diejenigen, die sonst immer ganz vorne mit dabei sind Subventionen zu fordern, nachhaltig denken und freiwillig etwas von den Vorjahresgewinnen abgeben, um die zu schützen bzw. die zu fördern, welche in der Zukunft für die nächste Rendite sorgen sollen.

  • 26 K. L. 27.10.2020, 19:43 Uhr

    Wer die lebenseinschränkenden Anordnungen Betreff Corona-Eindämmung in irgendeinem Punkt kritisiert wird von Politiker sowie Politjournalisten pauschal als „Corona-Leugner“ behetzt. Widerspruch aus dem Volk heraus an der Politik ist heute offensichtlich nicht mehr erlaubt. Wer es macht ist ein Verschwörungstheoretiker, ein Idiot, ein Rassist, ein Antisemit oder auch wie oben schon genannt ein Corona-Leugner. Werden die vorgenannten „Corona-Leugner“ demnächst als „Staatsfeinde“ verhaftet und weggesperrt? Ach ja, eine „Wegsperrung“ gibt es auch heute schon, oft begleitet durch Beamte der Polizei sowie des Ordnungsamtes. Nicht jeder der die uns diktierten Corona-Maßnahmen kritisiert ist eine „Corona-Leugner“. Es gibt Menschen welche nicht die Corona-Pandemie leugnen jedoch nicht mit allen inzwischen unübersichtlichen Bekämpfungsverordnungen einverstanden sind und ihre Recht auf Meinungsfreiheit nutzen.

  • 25 Sonja Horneber 27.10.2020, 09:07 Uhr

    Diese Kinder tun mir Leid,lüften Maske,Einschränkungen.Dann werden sie auch noch bewertet wie die anderen Jahrgänge die ganz normal zur Schule gehen konnten.Kinder bleiben Sitzen sind schlechter als Andere können sich garnicht beweisen nur verschlechtern .Das Ministerium für Bildung sollte mal umdenken,man kann diese Schüler nicht so bewerten wie andere Jahrgänge .Die Kinder sind sowieso die Leittragenden obwohl sie nichts für die Pandemie können.

  • 24 Petra Möller 25.10.2020, 20:43 Uhr

    Die Corona-Regeln der MERKEL-Regierung und die Landesregierungen stellen eine gesunheitliche Gefahr für die psychosomatsiche Gesundheit der Kinder und der Jugendlichen.Die Corona-Regeln: der Maskenzwang, der Abstandzwang, der Quarantäne-Zwang traumatisieren unsere Kinder und Jugendliche und schaden ihrer Gesundheit. Der Schaden, der die MERKEL-Regierung und die Landesregierungen mit den absurden und idiotischen CORONA-Regeln im Jahre 2020 anrichten und angerichtet haben, werden unsere Kinder und Jugendliche ihr ganzes Leben begleiten. Diese absourden Maßnahmen der Bundes-und Landesregierungen sind und waren völlig unnötig und wissenschftlich (Nutzen-Risiko-Auswertung) unbegründet.

  • 23 Heino Wolkenhauer 24.10.2020, 15:14 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 22 anonymer Lehrer 23.10.2020, 20:54 Uhr

    Guter Beitrag - wir (Naturwissenschafts-) Lehrer reden spätestens seit April davon und haben das auch vielfach in Politik und Ministerien kundgetan. Man hält Schule zwar für so relevant, dass sie offen bleiben muss (das wird zumindest den Eltern versprochen), aber nicht für so relevant, dass man sie entsprechend ausstatten muss. Es ist mehr als ein halbes Jahr vergangen und wir wussten, dass es genau so kommen würde. Jetzt reicht die Zeit vermutlich eh nicht mehr, uns vor Vollschließungen zu bewahren. Genau das hätte verhindert werden können! Schade - dabei geht das Vertrauen in die Politik verloren, nicht nur bei den heutigen Wählern; man sollte sich nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Kinder schon mitbekommen, wieviel sie derzeit den Verantwortlichen "wert" sind...

  • 21 Horst 23.10.2020, 20:40 Uhr

    ...und woher sollen die zusätzlichen Lehrer und Luftreiniger so schnell kommen? Aus der Zauberkiste?

  • 20 Lothar Albus 23.10.2020, 12:57 Uhr

    Am Donnerstag berichtet Monitor in der ARD: 1 Milliarde EUR würde es kosten, alle Klassenzimmer in der Bundesrepublik mit wirkungsvollen Luftreinigungsgeräten, die 99,99 % der Covid-19-Viren aus der Raumluft herausfiltern können auszustatten. Die deutsche Wirtschaft übrigens wird in der Corona-Krise bisher mit 200 Milliarden unterstützt. Schulträger, Städte und Landratsämter: Packen Sie´s an, und holen Sie sich Unterstützung bei unserer Landesregierung. Das Staatsministerium Baden-Württemberg hat ja solche effektiven Luftreiniger für die eigenen Räume offenbar schon bestellt.

  • 19 Mehrdad Pakzad 23.10.2020, 12:53 Uhr

    Es ist erschreckend und zugleich sehr traurig, dass unsere Rundfunksender die Maßnahmen der Bundesregierung in Umgang mit Covid-19 nicht ernsthaft in Frage stellen: warum sagt Frau Merkel, dass Covid-19 uns alle bedroht? Wo sind die Beweise? Warum erklärt das RKI die Menschen, die positiv auf Corona getestet worden und gestorben sind, als gestorben durch Covid-19, obwohl die Todesursache (andere Grippevieren, Leberzirrhose, Lungenembolie, Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt, Autounfall, Selbstmord...) nicht ermittelt und berücksichtigt wurden? Warum berichten unsere Medien so Monokausal und tendenziös über Covid-19? Warum werden die Bevölkerung jeden Tag über die Gefahren von Covid-19, also ein Virus, das in der Kategorie Gefährdungspotenzial mit den Grippevieren zu vergleichen ist, gewarnt? Wissen unsere Politiker*innen und Journalist*innen nicht, dass die Angst Stresshormone im Körper freisetzt und der Stress Herzinfarkt, Schlaganfall, Depression und Selbstmord... verursachen kann?

  • 18 Jörg Bächle 23.10.2020, 12:19 Uhr

    Luftfilter jetzt! ich predige das seit Juni, bin in engem Mail-Kontakt mit Professor Kähler und Professor Lidia Morawska aus Australien. Lidi hat mit 239 weiteren Wissenschaftlern die WHO überzeugt, Aerosole als Übertragungsquelle Ernst zu nehmen. Sie schreibt: Globally, we need to re-think how modern buildings are designed: with no access to natural ventilation, completely reliant on mechanical systems, even in climates like in Australia where they can be naturally ventilated most of the year. This not only results in massive energy consumption by the building sector, but also leads to interiors that support infection spread and many other problems (eg moulds and thus allergies). The change will not happen fast, but it will, and we all need to support each other to make this happen! With my best regards, Lidia Professor Lidia Morawska, PhD Director, International Laboratory for Air Quality and Health (WHO CC for Air Quality and Health)

  • 17 Josef Goldberg 23.10.2020, 11:05 Uhr

    Der Maskenterror und andere unsinnige Corona-Maßnahmen bedrohen ernsthaft die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland. Die Merkelregierung terrorisiert mit den Corona-Maßnahmen die gesamte Bevölkerung, auch unsere Kinder. Die Merkel hat ohne jegliche wissenschaftliche Evidenz (objektive und geprüfte Fakten, Daten und Zahlen) das Corona-Virus als eine gefährliche Seuche dargestellt. Die regierungstreuen Medien wie die Sendung Monitor befolgen gehorsam diesbezüglich den Kurs der Kanzlerin. Inzwischen, sollte jedem klar sein, dass das Coronavirus keine gefährliche Krankheit ist. Warum die deutschen Medien hartnäckig am Märchen von Gefahren durch Coronavirus und die Ansteckungsgefahr festhalten, ist nicht nur beschämend, sondern auch gefährlich. Die Angstmacherei der Medien und der Politiker kostet jeden Tag Menschen das Leben. Nicht nur aufgrund der Steigerung der psychischen und körperlichen Erkrankungen, sondern auch aufgrund der Entwicklungsstörungen bei den Kindern und Jugendlichen.

  • 16 Rudolf Wolff 23.10.2020, 08:33 Uhr

    Die Schulen waren und sind die Stiefkinder der Nation ein Armutszeugnis der Politik.r.wolff

  • 15 V.T. 23.10.2020, 02:07 Uhr

    Was ist Bildung den Entscheidugstraegern wirklich wert? Geht es um die Familien oder darum die Wirtschaft am Laufen u halten. Erklaere mir ml jemand wie Staatsdiener rechnen? Wieviel kostet ein Lueftungsgeraet im Verhaeltnis zu den vermiedenen Gesundheitskosten? Tests, Intensivbetten, ... Ach ich vergass, mit vermiedenem Unheil gewinnt man keine Waehlerstimme, Das Politikerparadox,

  • 14 Günter Rall 23.10.2020, 01:24 Uhr

    Ich kann übrigens das Wort "Systemrelevanz" nicht mehr hören. Wer beklatscht die Polizisten, die Feuerwehr, die Bundeswehr, die Energieversorger, die Supermarktmitarbeiter, die Paketboten, die Busfahrer, die Lebensmittelproduzenten, die Erntehelfer, die Verwaltung, die Gesundheitsämter, die Justiz, die Einzelhändler und viele mehr. Nichts gegen die wertvolle Arbeit der Mediziner und des Pfkegepersonals, aber zur "Betriebsfähigkeit" unseres Staates und Wohlstandes gehören noch viel mehr. Anerkennung und Dank allen, aber mit Maß und Ziel bitte!

  • 13 Günter Rall 23.10.2020, 01:14 Uhr

    Ja ist das denn so schwer? Ich kriege die Galle bei so viel Unvermögen. Spätestens alle 30 Minuten die Klasse auf den Flur, alle Fenster für 5 Minuten auf und alle wieder rein. Zur Kontrolle einen Raucher vor Verlassen der Klasse ein Rauchwölkchen im Zimmer auspusten lassen. Wenn es nach Rückkehr nicht mehr stinkt, dann ist gut gelüftet. Raucher sind Aerosolexperten und kennen verqualmte Räume bestens. ;-) Heizung wieder voll aufdrehen und dann das Prozedere wiederholen. Die warme Luft entweicht in Sekunden.

  • 12 Mary-Ellen 23.10.2020, 00:28 Uhr

    DANKE, DANKE für diesen Beitrag!!!! Arbeite als PM an einer GS im OGS-Bereich. Bin seit Monaten fassungslos, wie das Infektionsrisiko Schule bisher von den ö-r-Medien verharmlost, beschönigt bzw. verschwiegen wurde. Dieser Beitrag hat endlich die Bedenken, Sorgen und Ängste vieler Eltern und Schulmitarbeiter benannt!

  • 11 Moritz Teuer 22.10.2020, 23:11 Uhr

    200 Milliarden Hilfen für Unternehmen sind möglich, aber 1 Milliarde damit ALLE Klassenzimmer in Deutschland mit Luftreinigungsgeraten ausgestattet werden - das ist zu teuer?

    • Günter Rall 23.10.2020, 01:17 Uhr

      Jo Man, die Nächsten sind dann dieMitarbeiter in Büroräume, die das fordern. Dann die Unis, dann die Hauseigentümer, dann die Strassenbahnfahrer etc. p.p. Geht es auch sinnvoller?

    • HOPF L. 23.10.2020, 13:25 Uhr

      @ Moritz Teuer,22.10.2020,23:11 Uhr. Sie brachten mich mit diesem Vergleich in Ihrem Beitrag zum Schmunzeln.So geht es auch bei den Pflegekräften im öffentlichen Dienst zu.Sie sollen auf Grund der Corona-Pandemie,gesund- heitlich bis zum Anschlag arbeiten,aber für eine tarifliche Erhöhung von 4,8 Prozent,soll kein Geld vorhanden sein.So werden auch die Rentner in Deutschland behandelt.Nur die gesetzlich Versicherten bis zur Beitrags- bemessungsgrenze,müssen für die gesamt,gesellschaftlichen,versicherungs- fremden Leistungen,in ganz Deutschland aufkommen.Alle anderen Berufs- gruppen ,sind außen vor.

    • HOPF L. 23.10.2020, 14:06 Uhr

      @ Moritz Teuer,22.10.2020,23:11 Uhr.Eine einmal positive Meldung aus dem ORF.at.vom 23.10.2020:"Grazer Gericht testet Messgerät fürs lüften".Dies könnte man auch in Deutschland durchführen.

  • 10 Tina 22.10.2020, 23:05 Uhr

    Der Bericht spricht sehr vielen stinksauren Eltern aus der Seele. Anstatt den im Vergleich zu den Wirtschaftsförderungen relativ geringen Betrag zu investieren und Kinder, deren (Risiko)Familien und Lehrer deutlich besser zu schützen, dadurch die Zahlen runterzufahren und auch die Wirtschaft am Laufen zu halten, sollen die Kinder selbst bei Eiseskälte im Durchzug sitzen. Währenddessen pustet der Wind die Blätter durcheinander und Regen und Schnee wehen rein. Die Kinder können doch nicht mit steifgefrorenen Fingern und Handschuhen schreiben oder mit zitternden Körpern lernen, wie stellen die Politiker sich das denn vor? Selber sitzen sie in warmen, luftgefilterten oder Einzelbüros während es uns Familien (selbst bei Risikopersonen im Haushalt) bei Androhung von Strafe verboten wird, die Kinder zuhause zu beschulen. Übrigens bringt es überhaupt nichts, alle 20 Min. zu lüften wenn die Aerosole infizierter Kinder (auch Grundschüler!!!) sich schon innerhalb von 2 Min. im Raum verteilen!

    • Sonja Horneber 27.10.2020, 09:28 Uhr

      Die Kinder sind eh schon die Leittragenden und auch die Lehrer die dieses immer umsetzen müssen.Wieviele Kinder werden da krank wenn ständig Fenster aufgerissen werden und auch Lehrer werden ausfallen.Auch das bewerten der Schüler sollte anders sein denn sie haben so viel verloren gegenüber anderen Jahrgängen das finde ich total un fär. Leider macht sich keiner Gedanken was aus diesen Jahrgängen wird.