Betrug, Korruption, Vetternwirtschaft – wie schmutzig ist der Sport?

Porträt von Brigitte Fehrle

Sendung vom 31.05.2015

Betrug, Korruption, Vetternwirtschaft – wie schmutzig ist der Sport?

Brigitte Fehrle

Brigitte Fehrle wurde 1954 in Stuttgart geboren. Für ihr Studium der Politikwissenschaft zog sie nach Berlin. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als freie Journalistin für den Süddeutschen Rundfunk und die taz, bei der sie anschließend als Redakteurin für Innenpolitik anfing. Nach der Wende ging sie als eine der ersten Mitarbeiterinnen aus dem Westen zur Berliner Zeitung. Dort stieg sie im Jahr 2001 zur stellvertretenden Chefredakteurin auf. Sie wechselte 2006 in gleicher Position zur Frankfurter Rundschau. Knapp ein Jahr später kehrte sie nach Berlin zurück. Bis Februar 2009 leitete sie das Berliner Büro der Zeit. In der Zwischenzeit übernahm die Kölner Mediengruppe M. DuMont Schauberg die Berliner Zeitung und Brigitte Fehrle kam als stellvertretende Chefredakteurin zurück. Von 2010 bis Ende 2013 leitete sie zudem die DuMont Redaktionsgemeinschaft. 2012 übernahm sie die Chefredaktion der Berliner Zeitung.

Jochen Leufgens

Jochen Leufgens war Redakteur der sportpolitischen WDR-Sendung "Sport Inside" und später des ARD-Politmagazins "Monitor. Seit Juli 2013 koordiniert er die ARD-Dopingredaktion, ansässig beim Westdeutschen Rundfunk. Seine Themenschwerpunkte sind neben Doping vor allem Korruption im Sport, besonders im Fußballweltverband FIFA. Sein jüngste Dokumentation "Der verkaufte Fußball - Sepp Blatter und die Macht der FIFA" lief vor kurzem in der ARD.

Christoph Schwennicke

Nach einem Studium (Germanistik, Politikwissenschaft und Journalistik) in Bamberg sowie dem Besuch der Deutschen Journalistenschule in München arbeitete er als freier Mitarbeiter für verschiedene Tageszeitungen. Ab 1993 war er Redakteur, später Bonner Korrespondent der "Badischen Zeitung". 1996 wechselte er zur "Süddeutschen Zeitung", wo er zunächst Korrespondent der Parlamentsredaktion in Bonn, dann Korrespondent in London war. Ab März 2005 leitete er die Parlamentsredaktion der Zeitung in Berlin. Zuletzt war er politischer Autor des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel".

Harald Stenger

Harald Stenger ist derzeit als freier Journalist und Medienberater tätig. Von 1970 bis 2001 war der gebürtige Frankfurter als Sportredakteur für die Frankfurter Rundschau aktiv, mit Fußball als Schwerpunkt und deshalb seit 1990 auch als Fußball-Chef. Vom 1. Juli 2001 bis 15. August 2012 arbeitete er für den Deutschen Fußball-Bund als Pressechef der Nationalmannschaft. Bei drei Weltmeisterschaften präsentierte er das DFB-Team bei den fast immer live im Fernsehen übertragenen Pressekonferenzen mit Fachwissen und Humor. Die WM 2014 in Brasilien, bei der er im Auftrag von Spiegel-online für den Videoblog „studiostenger“durchs Land reiste und die deutsche Nationalmannschaft auf dem Weg zu ihrem Titelgewinn begleitete, bedeutete für den bekennenden Frankfurter seine zehnte WM-Teilnahme seit 1974.

Stand: 28.05.2015, 12:47