Fleischverzicht, Flugscham, CO2-Steuer: Was hilft dem Weltklima wirklich?

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Fleischverzicht, Flugscham, CO2-Steuer: Was hilft dem Weltklima wirklich?

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Kommentare zum Thema

942 Kommentare

  • 942 Hans-Jürgen Ahlers, Celle 11.08.2019, 14:59 Uhr

    Wir haben als intelligente Gesellschaft sehr gute Chancen, das Klima-Problem zu lösen. Das funktioniert aber nur, wenn wir zuerst das Energie-Problem lösen. Es könnte ganz einfach sein. Wir müssten uns nur neue Gedanken machen, wie unsere Erde seit Milliarden Jahren um die Sonne fliegt. Vor wenigen Jahren gab es den 4. Physik-Neutrino-Nobelpreis für den Beweis, dass die Neutrinos eine Masse haben. Habe mit denen 1991 die Gravitation gaz einfach erklärt. Wann bekomme ich den Nobelpreis?

  • 941 Fischer 11.08.2019, 14:59 Uhr

    Und wieder weiß es einjeder besser. Es wird hier leider kaum noch debattiert, gefühlt jeder gibt nur seinen eigenes feststehendes Mantra zum Besten, wie die Dinge liegen - und natürlich nur so. Was ist aus dem Gästebuch nur geworden in all den Jahren... kein Wunder jedenfalls, dass seit vielen Monaten nun kein einziger Beitrag mehr in der Sendung verlesen wird, denn die ständige Polmik in den Kommentaren, grassierende Unkenntnis in der Sache, die Voreingenommenheit, der Egoismus und die Diskussionsfähigkeit, geschweige denn das Interesse, sachlich zu diskutieren mit These und Beispiel lassen das einfach nicht mehr zu. (Von den vor essentiellen Rechtschreibfehlern triefenden Einlassungen wollen wir gar nicht erst reden.) Die politische Diskussionskultur ist also ebenfalls am austrocknen. Es gibt nur Schelte auf die Sendung, aber man schaut sie trotzdem, um danach nur darauf zu nörgeln. Der Klimewandel wird geleugnet, und natürlich sind sowieso längst die Journalisten an allem schuld.

  • 940 Tom Schmidt 11.08.2019, 14:59 Uhr

    Hauptproblem ist aber die Überbevölkerung. Das 2.-größte, dass der Teil der Weltbevölkerung, der in Europa, Nordamerika und zunehmend Asien lebt, die höchst-unchristliche (und nach meinen bescheidenen Religionskenntnissen auch höchst-unbuddhistische) Maß-LOSIGKEIT der letzten Jahrzehnte zum Maß-STAB gemacht hat. Wir haben jahrzehnte über die Stränge geschlagen, erachten das aber dekadent als Normalsituation. Bei und wächst leckeres Obst, wir kommen auch ohne Kiwis aus, die um den halben Planet verschifft werden. Grundrechte sind für mich Gesundheitsversorgung, Energieversorgung, Bewegungsfreiheit in produktivem Rahmen. Es gibt kein Grundrecht, auch wenn’s interessant ist, bis in den letzten Winkel des Planeten „die Welt zu sehen“. Es gibt kein Grundrecht, bei 0°C unterm Heizpilz draußen Kaffee zu schlürfen, dafür gibt’s den Sommer. Und für’s Skifahren den Winter, und nicht eine bei 40° Außentemp. auf 4° runtergekühlte Skihalle, usw. Ohne ein Ende der Unersättlichkeit wird das nix.

  • 939 Dirk 11.08.2019, 14:59 Uhr

    Während CO2 seit Jahrtausenden zuverlässig von Pflanzen abgebaut wird, die Bundesregierung (u. die UN) jedoch zum Schutz der Regenwälder (vor Abholzung u. Brandrodung) keinerlei (wirtschaftlichen) Druck auf v.a. Brasilien u. Indonesien ausübt, auch um deren Landnahme durch internationale Konzerne zu unterbinden, führt z.B. eine CO2-Steuer (wie auch andere CO2-(Suggestiv-)Einsparungsmaßnahmen) in die völlig falsche Richtung! Die gender-ideologisch verwirrten „Grünen“, die immerhin in d. vorigen NRW-Regierung die hochsubventionierte Förderung d. Braunkohle als klimaschädlichstem u. energieineffizientestem aller industriell genutzten Energieträger duldeten, verdecken mit d. Klima-Hype, „…dass wir, d.h. die Grüne Bewegung, einen Kulturentwurf anstreben, in dem das Töten eines Waldes verächtlicher u. verbrecherischer gewertet wird als das Verkaufen von Kindern in asiatische Bordelle.”(Curt Amery in d. Zeitschrift „Natur”, Dez.1982, S.42)

  • 938 Traudel Wimmer 11.08.2019, 14:59 Uhr

    Jetzt ist die Sendung und der Klimawandel zu Ende.

  • 937 Rainer Geißeler 11.08.2019, 14:59 Uhr

    Die Erde ist nun wirklich kein Patient, der gerettet werden muss, sondern der Patient sind die, die auf der Erde als Gast immer weiter und ab und zu auch mal derart im Übermaß wibbeln und kribbeln, dass diese mitessenden Gäste dabei sogar der eigenen Überheblichkeit verfallen, sich dadurch die ganze Erde untertan machen zu können. Doch solch blinder Hochmut kommt stets vor dem Fall, wobei es auf absehbare Zeit nicht die Erde sein wird. die da aufgrund eines künstlich verstärkten irdischen Bewirtungsdefizits fällt wie der reife Apfel vom Baum der Erkenntnis, dass wenn der Blinde einen Blinden führt, am Ende beide in die Grube fallen, die durch menschliche Habgier und Missgunst gegraben wurde!

  • 936 E.Dreier 11.08.2019, 14:59 Uhr

    Seid längerer Zeit verschencke ich Bücher die ich nicht mehr brauche an Bushaltestellen oder lasse sie in den Eikaufswäen mal so "liegen". Vieleicht findet sich ein neuer Leser dieser Bücher. Geht auch mit anderen Dingen die noch nutzbar sind. Somit müssen diese halt nicht neu produziert werden mit Material und enormne Energieauffwand. Mach mit, mach nach ,mach es besser.

  • 935 Tom Schmidt 11.08.2019, 14:59 Uhr

    Dann wird noch verbissen das Endlager-Problem ins Feld geführt. Auch eine Idee von vorgestern. Längst werden in mehreren Ländern Reaktoren entwickelt, die abgebrannte Brennelement weiternutzen und dabei die langlebigen Nuklide so umwandeln, dass nur noch stabile bleiben, oder kurzlebige, die nur wenige 100 Jahre zwischengelagert werden müssen. Auch ein dt. Team im Forschungszentrum Berlin hat ein Patent für einen solchen angemeldet. Das wär Klimaschutz im großen Rahmen.

  • 934 Reffke 11.08.2019, 14:58 Uhr

    Die "Gretisten" schwenzen die Realität,... Das wurde heute im PC bewiesen!

  • 933 Gerd Kleister 11.08.2019, 14:58 Uhr

    Wer die Welt retten will ist letzlich jemand der glaubt er hätte einen Anspruch die Welt zu besitzen..sonst gäbe es ihn ja nichts an.

  • 932 Sven P. 11.08.2019, 14:58 Uhr

    Zu sagen, die Anstrengungen in Deutschland zum Klimaschutz würden nichts bringen, weil unser CO2-Ausstoß in Relation zu anderen Regionen in der Welt kein Gewicht haben, tötet eine Diskussion im Keim ab und ist in keinster Weise sachdienlich. Innovation und Vorbildfunktion ist eine Chance. Wenn wir im kleinen Lösungen schaffen, die auch im großen tragfähig, funktionell und bezahlbar sind, dann wäre das wahrscheinlich vielversprechender, als nach Indien zu gehen und zu sagen "Ihr müsst wieder Vegetarier werden". Der gefühlte Stillstand ergibt sich aus Regierungsausschüssen, in denen befangene Lobbyisten sitzen. Wenn bei Beschlüssen wissenschaftliche Meinungen nicht berücksichtigt werden und Grenzwerte im Handstreichverfahren an wissenschaftlichen Empfehlungen vorbei "korrigiert" werden, Ziele unter dem Mantel der Sozialverträglichkeit Jahre in die Zukunft verlegt werden, dann wird Fridays for Future sicher nicht der letzte Ausdruck bürgerlichen Unmuts bleiben.