Das Ende des Freihandels? Was Trumps Handelskrieg für uns bedeutet

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Das Ende des Freihandels? Was Trumps Handelskrieg für uns bedeutet

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Kommentare zum Thema

379 Kommentare

  • Friedemann Schaal 11.03.2018, 14:59 Uhr

    @ Roland Tichy, 12:12Uhr ------- Herr Tichy verwechselt (mit Absicht?) die AnsatzPunkte der Kritik an TTIP. Er unterstellt seinen Kritikern die Ablehnung des FreiHandels per se . Wenn er angesprochene HauptMängel von TTIP (fehlende Transparenz, undemokratisches Vorgehen, Aushebelung der Parlamente,Justiz,Gesetze , ...) übergeht und das Ansprechen leugnet , dann kann er sich mit dem Thema und abweichenden Meinungen kaum oder nicht vorurteilsfrei auseinandergesetzt haben. Das "kaum" bezweifle ich - dazu ist Herr Tichy zu professionell. Die HinterGründe des "nicht vorurteilsfrei" würden mich interessieren.

  • Tom Schmidt 11.03.2018, 14:59 Uhr

    Werbung schadet u.U. der Produktqualität, weil sie dem Anbieter die Möglichkeit gibt, Ladenhüter in den Markt zu drücken, indem er nur die Vermarktungsstrategie verbessert, aber nicht das Produkt selbst. Wäre die einzige Werbung außerhalb der Geschäftsflächen die Mund-zu-Mund-Propaganda, müsste wieder viel mehr Anstrengung auf die Produktqualität an sich verwendet werden.

  • Renate 11.03.2018, 14:59 Uhr

    Nicht die Freihandelsabkommen TTIP und Ceta werden zu Recht kritisiert sondern die Sondergerichtsbarkeit und der unfaire Geplante Handel.

  • Gerd Paluch 11.03.2018, 14:59 Uhr

    Dank dem letzten Anrufer im Presseclub Nachgefragt hat Frau Berschens vom Handelsblatt vollkommen korrekt bestätigt: "Die Lohnentwicklung in Deutschland ist in weiten Teilen ERBÄRMLICH." Seit Mitte der Achtziger Jahre sinken die Reallöhne trotz steigender Produktivität. Und auch gegen die Steuervermeidung großer Konzerne in dreistelliger Milliardenhöhe wurde und wird von Frau Dr. Angela Merkel und Herrn Wolfgang Schäuble seit vielen Jahren nicht gegengesteuert. Die Wirtschafts-, Handels- und Finanzpolitik der Bundesregierungen der letzten 20 Jahre schädigen nicht nur andere Nationen, sie haben auch die unsoziale Einkommens- und Vermögensverteilung in dieser Republik immer weiter befördert. Es wurde nur immer wieder angekündigt hier etwas zu ändern; passiert ist bis heute gar nichts. Die einzige massgebliche Politikerin bzw. Partei die daran wahrhaftig etwas ändern möchte ist nach meiner Wahrnehmung die Volkswirtin Frau Dr. Sahra Wagenknecht und die Partei Die Linke.

  • Sonja Wittmann 11.03.2018, 14:59 Uhr

    Die Exportüberschüsse sind auch durch zu niedrige deutsche Löhne produziert. Die Produktivität ist in den meisten Betrieben bzw. Unternehmen in den letzten Jahrzehnten erheblich gestiegen. Die Gewinne der Unternehmen und der Manager sind erheblich gestiegen. Aber immer weniger Arbeitnehmer werden an diesen Gewinnen beteiligt. Daher haben wir keine soziale Marktwirtschaft mehr. Wer dies behaupt hat keine Ahnung von der Vermögensverteilung und Wertschöpfung oder sagt gewissenlos die Unwahrheit. Von der jetzt größten Oppositionspartei im Land hört man dazu gar nichts.

  • Dieter B. 11.03.2018, 14:58 Uhr

    Sollten wir Dt. uns nicht wieder auf unsere nationale Wirtschafts-Stärke verlassen und bilaterale Verträge mit unseren Partnern abschließen? Bis zu Zeiten der EWG (begrenzter und überschaubarer Wirtschaftsraum) ging das doch auch alles klar; warum soll das jetzt nicht funktionieren? Die "krankhafte" und vorallem überschnelle Erweiterung der EU hat uns in wirtschaftliche Schieflage gebracht zumal viele der neuen EU-Mitglieder schlichtweg wirtschaftlich zu schwach sind. Ständig Gelder aus Brüssel dort reinblättern hat nie etwas richtig gebracht und wird auch in Zukunft nichts Handfestes bringen. Nationale Wirtschaftskraft war stets ein verlässlicher "Motor"; alles andere hatte keine Überlebenschance. So auch nicht der "Irrweg" der "EU". D. Trump denkt zuerst an die USA ; warum sollte es bei uns nicht so gehen? Es würde klappen; es muss nur politisch gewollt sein!". Frau Merkel ist die "falsche Person" dafür.

  • Tom Schmidt 11.03.2018, 14:56 Uhr

    @ "Jutta", heute, 16:34 Uhr (2): Kein Verbraucher braucht Werbung! Wenn meine Milch alle ist oder ein Loch in der Schuhsohle, merke ich den Bedarf schon allein. Mir reicht es völlig, wenn der Handel Info bereit für mich hält, wenn ich den Bedarf unmanipuliert SELBST festgestellt habe. Werbung hat i.W. nur 2 Effekte: ich kaufe im Laden B und hätte sonst in Laden A gekauft. Meine Kaufkraft steigt dadurch aber nicht. Im Gegenteil: die Werbeetats verteuern das Produkt nur, dessen Qualität steigt aber nach Fertigstellung nicht mehr durch bewerben. Oder ich kaufe etwas, was ich sonst gar nicht gekauft hätte. Vor allem letzterer Effekt führt gerade in D dazu, dass enorm viel Geld in Vergängliches gesteckt wird. Über 50% der Deutschen leben zur Miete. In vermeintlichen ärmeren Ländern, wie Baltikum, Bulgarien, Ungarn (alle EU!) liegt der Anteil an Wohneigentum über 80%. Dort wollen sich die Menschen zu allererst was schaffen, was ihnen keiner mehr nehmen kann, statt Konsum, Konsum, Konsum.

  • Tom Schmidt 11.03.2018, 14:51 Uhr

    @"Jutta", heute, 16:34 Uhr: „Wer von Euch allen hätte eine Idee, zu einer nicht kapitalistischen marktwirtschaftlichen orientierten Gesellschaftsform die vielleicht noch eine Änderung herbeiführen könnte?“ ? Die hatte ich schon vor gut 25 Jahren, also lange bevor praktisch jeder Internet hatte: kompletter Ausstieg aus der offensiven Produktwerbung außerhalb der Geschäftsflächen! Hin zu einer bedarfsbedienenden Marktwirtschaft! Das System muss dem Menschen dienen. Im Moment dient aber der Mensch dem System. Lohnerhöhungen z.B. gibt es -beliebtes Politiker-Argument- nur „um die Binnennachfrage anzukurbeln.“ Mit Deinem Mehrgeld kannst Du nicht einfach machen was Du willst, z.B. was auf Seite legen, erfüll gefälligst Deine Konsumentenpflicht! Unser politischer Rahmen sieht nach Demokratie aus, aber unser Lebensalltag ist eher eine Art Konsumdiktatur. Heute, da jeder kleine Laden eine Homepage hat, auf die ich jederzeit gucken kann wenn ICH will, ist offensive Werbung reiner Psychodruck.

  • Joachim Findeis 11.03.2018, 14:50 Uhr

    Trump verfolgt mit seiner Strategie etwas ganz anders, denn er versucht Militärausgaben für die NATO mit Wirtschaftsfaktoren zu koppeln um so die anderen NATO -Partner dazu zu zwingen mehr für die Rüstung aus zugeben (kommt der US-Rüstungsindustrie zu gute?). Für Deutschland bedeutet 2 % des BIP für Militär rd. 65 Mrd.€. also fast doppelt so viel wie der bisherige Haushalt. Nun sollten wir eine andere Rechnung eröffnen bis 2017 sind 227. 195 Iraker nach Deutschland geflüchtet ein Flüchtling kostet rd. 60.000€ pro Jahr macht 13,63 Mrd.€ und dann kommen noch rd. 131.454 Afghanen hinzu macht 7,88 Mrd.€ Flüchtlinge auf Grundlage völkerrechtswidriger Kriege der USA für die wir heute bezahlen müssen.

  • Bender 11.03.2018, 14:48 Uhr

    @ "Jürgen Schodlok", heute, 12:34 Uhr: "Geradezu lächerlich ist die Ankündigung der EU-Kommission, als Gegenmaßnahme Strafzölle auf Whisky, Erdnussbutter und Harley-Davidson-Motorräder zu erheben. Damit erheitert die EU Trump, weil er diese Maßnahmen kaum nennenswert merken wird." Im Gegenteil, das sind "Swing States" , wo die Trump-Mehrheit für die Novemberwahlen wackelt! Wenn dort Arbeitsplätze verloren gehen, geht auch die Republikaner-Merheit verloren!

  • Elsa Y. 11.03.2018, 14:43 Uhr

    "Kurt" 10:20 hat sowas von Recht. Über die anderen wird geschimpft was das Zeug hält, aber vor der eigenen Tür zu kehren, das schafft man nicht, denn da weiß die Obrigkeit gar nicht, wie das geht.