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Gästebuch: Mehr Bürgergeld, mehr Rente: Braucht auch der Sozialstaat eine Zeitenwende?

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Stand: 22.03.2024, 10:33 Uhr

Kommentare zum Thema

907 Kommentare

  • 907 Martin S. 24.03.2024, 17:59 Uhr

    Die heutige Sendung war kein Glücksgriff. Es ist ein "Club" - immer wieder die gleichen: Mal von "Cicero", derselbe jetzt von T-Online ... :(

  • 906 Martin S. 24.03.2024, 17:59 Uhr

    Um 1730 Uhr Beitrag 874 von 870 insgesamt *Kopfkratz* (1710 Uhr): 92 gesperrte Beiträge. Das ist weniger im Verhältnis als letztes Mal, aber viel zu viel! Z.B.: 7 mal "nicht auf das Thema der Diskussion bezieht" - letztes Mal waren das 31 (!). Dieses Mal gibt es 5 Beiträge von K. Liebknecht. Beim letzten Mal wurden diese STUNDEN später nachträglich gesperrt. Weil ein gewisser "Björn H." behauptete, es handele sich um ein "Pseudonym". Ob "Björn H." von sich auf Andere geschlossen hat? Weshalb reagiert der WDR auf weltfremde Denunziationen?

  • 905 Friedemann Schaal 24.03.2024, 17:59 Uhr

    Beim Ansprechen der Finanzierbarkeit muss auch miteinbezogen werden: Wie hoch belaufen sich die Kosten der Folgen sozialen Unfriedens, den man sich leistet, (im Vergleich)? - - - Im Übrigen bin ich dafür , dass Kommentatoren zertifiziert werden müssen!

  • 904 Irene Grossmann 24.03.2024, 17:59 Uhr

    Sendung ließ zu wünschen übrig. Viele wichte Ursachen der Fehlentwicklung wurden nicht angesprochen (Börsenderegulierung, Steuerverschwendung und -hinterziehung, keine Kürzung der Pensioben).

  • 903 Wolfgang FJA Bültemeyer 24.03.2024, 17:59 Uhr

    Die AMPEL braucht neue LEUCHTEN

  • 902 Hans D. 24.03.2024, 17:58 Uhr

    Sozialer Wohnungsbau wäre dringend notwendig und zwar DURCH Schröders Harz 4.

  • 901 Friedemann Schaal 24.03.2024, 17:57 Uhr

    Wegen schon oft stattgefundenem NamensMissbrauch hier wieder kurz vor Ende die Liste der Nummern meiner Kommentare : #1, #3, #5, #128/1, #128/vor12Uhr, #888 und natürlich dieser. Es folgt ein weiterer, fall die Zeit reicht, beginnend mit "Beim Ansprechen". (Morgen evtl. mehr bei HAF). - - - Im Übrigen bin ich dafür , dass Kommentatoren zertifiziert werden müssen.

  • 900 Maria Taff 24.03.2024, 17:57 Uhr

    Bald muss man mindestens 70 Jahre alt sein, wenn man in Rente gehen kann. Warum das alles? Weil die Vorgängerregierungen Kohl, Schröder und Merkel den Karren in den Dreck gefahren haben. Die in Teilen verfassungsfeindliche AfD sieht nur eine Lösung: Den Sozialstaat einstellen und die Migranten von allen Leistungen ausschließen. Die vielen Arbeitslosen und Wähler der AfD werden zwar dann das Nachsehen haben, aber dann ist es zu spät. Also bleibt dem vernunftorientierten Bürger nichts anderes übrig, als bei den Parteien in der Mitte unserer Gesellschaft mitzuwirken und den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen. Haushaltsdisziplin, Wachstumsanreize und Zukunftsinvestitionen sind angesagt. Den Verfassungsfeinden keine Chance geben.

  • 899 Fred P. 24.03.2024, 17:57 Uhr

    Die sozialen Verwerfungen die die Jobcenter mit sich gebracht haben hätten einmal beleuchtet werden müssen und welche tatsächliche Aufgage die Sozialgerichte haben. Gesetze sind so gemacht das es kein Urteil vor Gericht geben kann, das ist bis heute so. Gründe, der Wille ist nicht vorhanden etwas zu ändern. Hier brächte man eine Zeitenwende.

  • 898 Wolfgang FJA Bültemeyer 24.03.2024, 17:56 Uhr

    PISA Deutschland ▬ SECHS▬ setzen.

  • 897 Ulla Schmitz 24.03.2024, 17:54 Uhr

    Am besten in den VDK eintreten. Dort setzt man sich für eine solidarische und zukunftsorientierte Rentenpolitik ein.

  • 896 Fischer 24.03.2024, 17:54 Uhr

    Es ist ein Armutszeugnis, zu welchem Dünkel soziale Kälte, Neid, Missgunst, Zynismus ud und Sozialdarwinismus geführt haben. Wer meint, es ginge ihm besser, wenn andere, die wenig haben, ganz den Boden unter den Füßen weggzogen kriegen, sollte sich erstens schämen und zweitens aber hoffen, dass er nicht in dieselbe Lage kommt wie die, denen er nachtritt.

  • 895 Nadja Deger 24.03.2024, 17:53 Uhr

    Eine Zeitenwende wäre es, wenn man die Jobcenter komplett abschaffen würde. 2 Arbeitsämter, das hab ich eh nie verstanden, aber das war wohl damals Schröders Logik. Am besten wäre das BGE, womöglich würden dann die für die Vermittlung unfähigen Arbeitsämter überflüssig. Fördern und Fordern, nur das mit dem Fördern hat man wohl unter den Teppich gekehrt. Sozialgerichte sind der verlängerte Arm der Jobcenter, damit müsste auch Schluss sein und ein Gericht muss so auch wieder seinen Namen Wert sein. Alles Dinge die eine Zeitenwende wären aber ganz bestimmt nicht sind.

  • 894 Wolfgang FJA Bültemeyer 24.03.2024, 17:52 Uhr

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  • 893 Hans-Jürgen Ahlers, Celle 24.03.2024, 17:51 Uhr

    Ich muss als armer Rentner kein Bürger-Geld beantragen, weil ich seit über 30 Jahren im schuldenfreien Haus mit langen Garten nach Süden leben darf. Was bin ich für ein glücklicher Rentner im 78. Lebensjahr, der jeden Sonntag Kommentare ins ARD-Presse-Club-Gästebuch schreiben darf. In Deutschland gilt die Meinungs-Freiheit, toll. Ich hoffe, dass unsere Politiker endlich klüger werden. Bin seit dem Abitur 1966 Celler SPD-Mitglied. Damals lag die SPD mit Willy Brandt einmal bei 50 %. Nun ist sie auf 15 % abgestürzt. Da hat Olaf Scholz natürlich eine Mit-Schuld. Aber: Mit Taurus ist er sehr vernünftig. Er muss schon Angst vor dem irren Putin haben. Denn Deutschland hat keine Atom-Waffen. Aber noch haben die Ami´s Atom-Waffen in Deutschland. Deshalb dürfen wir der Ukraine Verteidigungs-Waffen schenken. Und Flüchtlinge aufnehmen. Was haben wir in der EU für ein Glück. Haben den Krieg von Adolf dem Juden-Mörder verloren. Und sind trotzdem stärkster Staat in der EU. Gott sei Dank; vor Ostern.

  • 892 Bernhard Fritz 24.03.2024, 17:50 Uhr

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  • 891 Wolfgang FJA Bültemeyer 24.03.2024, 17:40 Uhr

    „Wann schenken Regierung und Opposition den Menschen reinen Wein ein, welchen Weg sie gehen wollen?"[Presseclub ARD/WDR] Das Reinheitsgebot gibt es nur beim BIER. GERMANSKY hat doch eine 3 Klassen Gesellschaft. ARBEITER; Angestellte; BEAMTE... Bis zu 20.000,00 € bekommen Beamte rückwirkend für 2 Jahre, weil es Falschberechnungen bei der MIETE gibt. Die Wohngeldverordnung ist in 7 Klassen eingeteilt... Beamte in teuren Städten wie KÖLN und DÜSSELDORF (Hier arbeiten mehr Herzchirurgen als Menschen mit ☻♥) ist den Beamten, die die MENSCHEN im BÜRGERGELD besser überwachen und kontrollieren als die NSA (Nikolaus Sieht Alles 🤶🎅)die DEUTSCHEN in der BRD Für 2022 gab es monatlich bis zu 768,00 € für Beamte und 2023 bis zu 918,00 € monatlich. Monat 563,00 € BÜRGERGELD für den Lebensunterhalt, von denen Strom, Telefon, Internet, KABELANSCHLUSS von Vodafone 12,99 €, weil die Bundesregierung klammheimlich einen eigenen Vertrag beschlossen hat und nicht mehr über die NEBENKOSTEN als MIETTEIL zahl

  • 890 Hans-Jürgen Ahlers, Celle 24.03.2024, 17:38 Uhr

    In Deutschland darf niemand hungern und frieren. Deshalb muss es das Bürger-Geld geben. Ich bin auch stolz darauf, dass Deutschland so viele Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen hat. War nach dem Abitur 1966 zwei Jahre lang Bundeswehr-Beamten-Kanonier und habe jeden Monat 600 DM verdient. Davon habe ich mir selbst 100 DM Wehr-Sold gezahlt. 500 DM kamen auf mein Spar-Buch. Denn ich wollte mir mein VWL-Studium zur Hälfte selbst verdienen. Als ich 10 000 DM auf dem Spar-Buch hatte, sagte mein Vater zu mir: "Die könntest Du uns doch ausleihen, dann müssen wir weniger Haus-Schuld-Zinsen bezahlen." Tat ich natürlich, denn ich wusste: Als Student bekomme ich jeden Monat 500 DM von den Eltern zurück. Als ich mit 60 Jahren nur eine geringe Rente beantragen musste, bekam ich noch die Miete ihres Celler Hauses dazu. Weil ich seit über 30 Jahren im eigenen schuldenfreien Haus leben darf, muss ich nicht klagen. Denn in den Urlaub fliege ich nicht mehr. Ich mache Urlaub am Laptop und schreibe.

  • 889 Erwin Günsel 24.03.2024, 17:38 Uhr

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  • 888 Friedemann Schaal 24.03.2024, 17:37 Uhr

    Wird die Verteidigung der Besoldungs- +PensionsVerpflichtungen als oberste StaatsRäson behandelt, der sich alle HaushaltsPosten unterzuordnen haben? - - - Übrigens bin ich der Meinung , dass Kommentatoren zertifiziert werden müssen.

  • 887 Sabine Möller 24.03.2024, 17:36 Uhr

    Entlarvend und menschenverachtend: Das "Rentenproblem" wird sich "sozialvertäglich" auf natürliche Weise auflösen. Also, einfach aussitzen seitens der Nichtbetroffenen. Das ist nur zu kurz gedacht und fällt auf die Füße dieser Gruppe.

  • 886 Dagmar Baginski 24.03.2024, 17:35 Uhr

    Die Gesetze und die Politik in diesem Land empfinde ich als menschenverachtend gegenüber der einheimischen Bevölkerung.

  • 885 Erwin Günsel 24.03.2024, 17:31 Uhr

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  • 884 Hans-Jürgen Ahlers, Celle 24.03.2024, 17:25 Uhr

    Arbeit muss sich lohnen. Ich habe 5 Jahre VWL studiert, aber keinen VWL-Job bekommen. Habe dann 25 Jahre lang Spätaussiedler-Jungen als Sozial-Pädagoge betreut. Weil ich seit dem Abitur 1966 Celler SPD-Mitglied bin, muss ich Olaf Scholz natürlich treu sein. Natürlich bin ich traurig darüber, dass meine SPD bundesweit auf 15 % abgestürzt ist. Die AfD liegt bei über 20 %; irre. Wann stellt der ARD-Presse-Club einen VWL-Spezialisten ein? Die heutigen Gäste waren Journalisten, aber keine Wirtschafts-Spezialisten. Ich bin im 78. Lebensjahr, kann also nicht mitreden, aber hier meine Meinung offen schreiben.

    Antworten (1)
    • Udo Zindler 24.03.2024, 17:48 Uhr

      [Weil ich seit dem Abitur 1966 Celler SPD-Mitglied bin, muss ich Olaf Scholz natürlich treu sein.] Wer hat Ihnen das gesagt oder wo steht das? Und was ist ein VWL-Job? Was stellt man in einem VWL-Job her oder wer kauft das?

  • 883 Michael G 24.03.2024, 17:19 Uhr

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  • 882 Gerda Toft 24.03.2024, 17:15 Uhr

    Vieles wurde nicht angesprochen, auch zB. was passiert wenn man sich eine Eigentumswohnung angespart hat, in der man wohnt, aber in der Rente dann doch in die Grundsicherung fällt, muss man dann die Wohnung verkaufen also alles aufbrauchen ehe man die Grundsicherung beantragen könnte? Alles unklar und Dinge die Ängste bei den Menschen schüren solllen.

  • 881 Jens T 24.03.2024, 17:15 Uhr

    Wir haben vor dreißig Jahren ein kleines Häuschen gebaut, um im Alter mietfrei wohnen zu können. Damit wir laut Energieberater wie durch das Heizungsgesetzt vorgeschrieben, eine Wärmepumpe betreiben könnten, müssten wir in unserem Lebenabend 250.000 Euro investieren. Habeck hat von Anfang an auf die Wärmepumpe gesetzt. Als die Fachbeamten auf der Leitungsebene des Wirtschaftsministeriums Bedenken gegen die wissenschaftlich nicht begründbare Entscheidung vorgetragen haben, hat Habeck die Fachbeamten kurzer Hand ausgetauscht. Ersetzt wurden die Fachbeamten durch Lobbyisten aus der Angora Energiewende, Ökoinstitut, etc., die in keiner Weise die erforderliche Qualifikation für die Arbeit im Ministerium mitbrachten. Als Folge haben die Maßnahmen aus dem Wirtschaftsministerium eine Energiekrise und den Beginn der Deindustrialisierung Deutschlands ausgelöst. Der inkompetente Wirtschaftsminister ist zu einer massiven Belastung Deutschlands geworden und muss weg.

  • 880 Dorian H. 24.03.2024, 17:15 Uhr

    Ist der Ruf schon ruiniert, so lebt es sich ganz ungeniert. Dieses Sprichwort macht sich anscheinend auch die AfD zueigen. Unverblümt fordert man "Zwangsarbeit" für "Faulenzer", die den Sozialstaat "systematisch ausnutzen". Eine differenzierte Betrachtung der sozial Schwachen in unserer Gesellschaft fehlt. Migranten sollen gegen gering verdienende Bundesbürger ausgespielt werden. Dem gegenüber steht eine viel weniger schäbige Politik der traditionellen Parteien gegenüber. Zwar rückt die CDU aktuell weiter nach rechts, aber sie befindet sich immer noch auf dem Boden der Verfassung. Es bleibt zu hoffen, dass der Sozialstaat unserer Gesellschaft erhalten bleibt. Die Verfassungsfeinde aus der rechten Ecke passen nicht in unser werteorientiertes Gesellschaftssystem.

  • 879 Doro 24.03.2024, 17:15 Uhr

    Immerhin besteht in einem Punkt Einigkeit: Das Wirkungsvollste, was wir hierzulande in punkto Sozialpolitik tun können, ist in Ruhe weiterzumachen. Ein derart reiches Land wie Deutschland, die größte Volkswirtschaft in Europa mit hohem Wohlstand und zudem reichlich 7 Billionen Euro Volksvermögen sollte es wohl schaffen, krisenfest zu bleiben. Wer, wenn nicht Deutschland, könnte man durchaus sagen.

  • 878 Michael Schmitz 24.03.2024, 17:13 Uhr

    Vielleicht ist es eine Idee in Bezug auf die momentane Situation des Altersversorgungssytems eine Verfassungsklage in Gang zu setzen?

  • 877 Wilfried Bergmann 24.03.2024, 17:12 Uhr

    Wieso kommt nicht einer der Experten auf die einfache Frage warum alle Länder in Europa schon seit Jahrzehnten ein viel höheres Rentenniveau haben als Deutschland? Was machen all diese Länder besser? Und was macht Deutschland so viel schlechter!

    Antworten (1)
    • Udo Zindler 24.03.2024, 17:55 Uhr

      Andere Länder haben durchweg eine höhere Eigentumsquote im Bereich Immobilien. Andere Länder lassen nicht annähernd so viele unqualifizierte Fremde ins Land. Andere Länder sind digital besser aufgestellt. Sagen Sie nicht, die Politiker sind schuld!

  • 876 Stefanie Christiansen 24.03.2024, 17:11 Uhr

    Wenn das Bürgergeld solidarisch für alle Bürger wäre: Warum erhalte ich als angestellte Arbeitnehmerin kein Bürgergeld?

  • 875 Volker 24.03.2024, 17:11 Uhr

    Der Eigenanteil für einen Pflegeplatz liegt derzeit bei 2.576 Euro. Eine Rente unter 3000 Euro hat mit Respekt vor seinen Bürgern nichts zu tun. Finde Beispiele wo der Staat sparen könnte.

  • 874 Schneider 24.03.2024, 17:10 Uhr

    Der hektische Umgang mit den Sozialleistungen, auch welchen, die gerade erst beschlossen waren (Bürgergeld, Kindergrundsicherung) zeigt, die Traditionsparteien wollen in Zeiten mauer Umfragewerte auf sich aumerksam machen, dann prifliliert man sich eben gerne auch noch mit dem Sozialneidthema. Trotz allem geht es, und das kommt ja auch immer wieder zum Ausdruck, nicht nur Deutschland so. Und wenn sich ein Land relativ gesehen noch am wenigsten Gedanken machen muss derzeit, dann ist es wohl Deutschland. Aber das kommt an solchen virtuellen Klagemauern wie etwa Gästebüchern gar nicht rüber, weil nicht die ganze Meinungsvielfalt hier vertreten ist, sondern eben nur die normalerweise jammernden Echokammernbesucher.

    Antworten (1)
    • Vaudis 24.03.2024, 17:41 Uhr

      Relativ, grins? Das Land steht so schlecht da, wie noch nie in den letzten 25 Jahren und mit dieser Bundesregierung geht´s immer weiter abwärts! Relativ, klar, wenn ich mich an einem Boot festklammern kann und bin mit den Körper im Wasser bin ich relativ am Absaufen, grins!

  • 873 Paula M 24.03.2024, 17:08 Uhr

    Wir haben uns unser kleines Häuschen vom Mund abgespart. Das Häuschen ist inzwischen etwas älter, entspricht nicht der aktuellen Klimaschutzordnung. Nachdem Klimagesetz der Bundesumweltministerin sollen wir jetzt pro Jahr für das Heizen des Häuschens bis 1586 Euro CO2-Abgabe zahlen. Obendrein plant Bundesumweltministerin staatliche Zwangs-Maßnahmen zur Energiespar-Sanierung, die sich nochmal mit bis zu 2500 Euro pro Jahr niederschlagen können. Zusätzlich wurde die Grundsteuer, von 391 Euro pro Jahr auf 2050 Euro im erhöht; so dass sich für das Häuschen jährliche Mehrkosten von knapp 6000 Euro ergeben könnten. Ich weiß nicht, ob wir unter diesen Bedingungen das Häuschen werden halten können. Ich bin fassungslos über diese arbeitnehmerfeindliche Politik der SPD. So wird das nix mit den Aufbruch in die neue Zeit. Ob das Häuschen konform zum Heizungsgesetzt zu machen, sollen wir 250.000 Euro laut Energieberater investieren.

  • 872 Marin Böhm 24.03.2024, 17:05 Uhr

    Bedingungsloses Grundeinkommen durchsetzen und viele dieser Diskussionen fallen einfach weg. Dann wäre jeder wieder selber in der Verantwortung und nicht von den Launen von Fallmanagern in den Jobcenter abhängig. OK, die Psychologen und Neurologen hätten dann wohl auch viel weniger Patienten, aber das wär ja von Vorteil.

  • 871 Franziska M 24.03.2024, 17:01 Uhr

    Die SPD hat uns in prekäre Arbeitsverhältnisse gedrückt. Sie hat uns unsere Renten genommen. Wir bekommen ungefähr noch 48 Prozent unseres letzten Nettogehalts als Rente. Unsere Nachbarn bekommen 70, 80 oder über 80 Prozent. Ferner müssen wir die Renten versteuern und Abgaben für die Sozialversicherung zahlen. Die Zahlung des Arbeitnehmeranteils bei den Sozialversicherungen hat der SPD nicht gereicht. Sie lässt die Rentner auch noch den Arbeitgeberanteil zahlen. Bei den Zusatzrenten müssen die Beiträge für die Sozialversicherungen sowohl von den eingezahlten Beträgen als später auch von den Rentenzahlungen geleistet werden (Doppelverbeitragung). Aber mit all dem nicht genug, jetzt will die SPD auch noch Windräder neben die Häuser setzen und uns unsere Gesundheit nehmen. Das oberste Verwaltungsgericht in Frankreich, der Conseil d'État, hat die Genehmigung aller Winderräüder aufgehoben, da durch Infraschall massiv die Gesundheit der Bevölerkung beeinträchtigt wird.

  • 870 Anton Fon 24.03.2024, 17:00 Uhr

    Schauen sie sich die Sendung im ZDF vom 21.3.2024 von Markus Lanz an dann hören sie wie es Deutschland geht . Dreihundert Mittelständige Betriebe wurden im Jahre 2023 eingepackt und ins Ausland verlagert.

    Antworten (1)
    • Gerber 24.03.2024, 17:57 Uhr

      Wenn man wisen will, wie es Deutschland geht, sollte man sich sicher umfassend journalistisch informieren, braucht aber m.E. sicher nicht Markus Lanz zu schauen.

  • 869 Martin Clausen 24.03.2024, 17:00 Uhr

    In der Sendung wurden die interessantesten Dinge ja eh ausgelassen, Arbeit der Jobcenter, Auswirkung Schröders Agenda auf all die "schönen" Dinge und schönen Zahlen. Von einer Zeitenwende kann hier niemand sprechen. Wann die Zeitenwende in Deutschland kommt, wer weiss, wärend der Ampel glaube ich jedenfalls nicht. Aber vielleicht wird der Turbo in den letzten 2 Monaten doch noch gezündet. Steuergerechtigkeit fordern viele umgesetzt wird nichts, fast nichts. Die FDP ein Bremsklotz, aber als es nur Rot Grün gab, wurde ja genauso wenig umgesetzt, daher sind das alles nur Nebelkerzen aus meiner Sicht. Das Land wird nur aus der Hand des Volkes noch eine Wende erfahren, wie das aber umgesetzt werden könnte, unklar, dafür ist unser Polit - System nämlich nicht ausgelegt. Parteien am Ende- Wann wird eine Wende kommen? könnte mal ein "schöner" Titel im Presseclub werden, nur so als Tipp.

  • 868 Doro 24.03.2024, 16:59 Uhr

    Anscheinend geht es vielen Kommentatoren, die so abfällig über sozial schwache Mitbürger schreiben, viel zu gut. Dabei sitzen kassieren die gleichen Leute die Gelder des Sozialstaats ein und beschweren sich, wenn man Nachweise verlangt oder mit Kürzungen gedroht wird. Die Sozialämter können von dieser Praxis ein Lied singen. Die Leute der AfD lachen einem dabei noch frech ins Gesicht.

    Antworten (2)
    • Regina Zaremba 24.03.2024, 17:35 Uhr

      Wo schreiben Bürgergeldempfänger abfällig über Bürgergeldempfänger und Rentner?

    • Trude Urban 24.03.2024, 17:58 Uhr

      @Regina Zaremba: Bei der AfD. Bitte nachlesen.

  • 867 Hans-Jürgen Ahlers, Celle 24.03.2024, 16:59 Uhr

    Arme und dumme Leute wird es immer geben. Aber die können doch Straßen-Feger werden. Als Rentner können sie dann auch etwas vom Bürger-Geld bekommen. Das darf aber nicht für Politiker gelten. Hinter Olaf Scholz steht die früher starke SPD, als Willy Brandt noch Kanzler war. Ich verstehe ja, dass Olaf Scholz Probleme mit dem Taurus hat. Der Selensky der Ukraine könnte damit das Putin-Büro zerstören. Würde der dann eine Atom-Bombe auf Berlin werfen lassen. Also: Frankreich oder Groß-Britannien die 100 Taurus verkaufen. Die sind beide Atom-Mächte und müssen keine Angst vor Putin haben. Aber: Selenskyj könnte mit den 100 Taurus auch Munitions-Lager der Russen vernichten. Dann gäbe es weniger Tote in der Ukraine.

  • 866 Erwin Günsel 24.03.2024, 16:59 Uhr

    Deutschlands Bevölkerung wird an allen Ecken und Enden kaputt gespart, sodaß wir uns bald nur noch die AfD leisten können.

  • 865 Neumann 24.03.2024, 16:58 Uhr

    Als Bürgergeldempfänger wäre es lukrativer, auf das Bürgergeld zu verzichten und statt dessen Oppositionspolitiker zu werden. Die Diäten liegen deutlich höher, sind sicherer und man muss sich nicht dauernd in den Medien dafür rechtfertigen. Auch muss man nicht wirklich früh aufstehen, keine Weiterbildung machen und wird immer wieder in Fernsehstudios eingeladen.

  • 864 Erwin Günsel 24.03.2024, 16:58 Uhr

    Für die Staatszensur ist offenbar noch reichlich Geld vorhanden, für die notleidende deutsche Bevölkerung hingegen sind die Kassen leer. So wars schon 1989 in der DDR.

  • 863 G.Zimmermann 24.03.2024, 16:57 Uhr

    Rente mit Kapitalerträgen mitfinanzieren ist alternativlos. Aber warum bloß mit Aktien, wo die Dividendenrendite bezogen auf den Kurs meist unter 3 % liegt. Das reicht gerade um die Schuldzinsen zu bedienen. Und auf permanent weiter steigende Kurse setzen nur diejenigen, die nicht kapiert haben, dass die Kursgewinne der letzten 2 Jahrzehnte im wesentlichen auf eine Reduzierung der Zinsen zurückzuführen war. Und diese Rallye ist jetzt leider zu Ende. Warum bitte nutzt der Staat das Geld nicht stattdessen für den Bau von Wohnimmobilien, die überall fehlen? Das nützt der notleidenden Bauindustrie, schafft dringend benötigten Wohnraum und sichert konjunkturunabhängige Mieteinkünfte zur Mitfinanzierumng der Rentenkasse. Die Investitipon in Aktien schafft keine zusätzlichen Werte, sondern treibt allenfalls die Kurse nach oben.

  • 862 Richard M 24.03.2024, 16:55 Uhr

    Wer weiß heute noch, dass der Gesetzgeber 1955 im Zusammenhang mit der Umstellung der Rentenversicherung vom Kapitaldeckungs- zum Umlageverfahren die Rückzahlung seiner Schulden, die er bei den Rentenversicherungsträgern hatte, mit der Begründung verweigerte, dass der Bund ja sowieso Steuermittel zur Verfügung stellt, wenn die Beiträge zur Finanzierung der Renten nicht ausreichen sollten?

    Antworten (1)
    • Gustav Veilchen 24.03.2024, 17:13 Uhr

      Richtig! Rentnerfeinde, wie Rürupp dürfen Rentengesetze für die Zukunft entwerfen, war wohl Schröders Idee.

  • 861 Erwin Günsel 24.03.2024, 16:54 Uhr

    Deutschland wurde 16 Jahre lang ausgemerkelt. Und Merkels rechte Wirecard-Hand Scholz erledigt nun den Rest.

    Antworten (1)
    • Meier 24.03.2024, 17:12 Uhr

      Thema heute ist: Mehr Bürgergeld, mehr Rente: Braucht auch der Sozialstaat eine Zeitenwende? Also nicht die erfolgreiche Zeit der Vorgängerin im Kanzleramt, die viermal gewählt und nie abgewählt wurde.

  • 860 Frauke 24.03.2024, 16:54 Uhr

    Was rechtfertigt eigentlich dieses Menschenbild, bei dem Verarmten immer wieder unterstellt wird, sie würden nichts arbeiten wollen und das Bürgergeld einfach so mal eben dem Lohn vorziehen? Die meisten Arbeitslosen wüssten sehr viel besser mit Geld umzugehen als Politiker mit üppigen Diäten und Tausende wohlhabende, die ihr Geld für teure SUVs, Urlaube und die neusten Handys verpulvern.

    Antworten (3)
    • First Brigitta 24.03.2024, 17:09 Uhr

      Irgendwie hinkt Ihr Vergleich. Es geht um die Leute die nicht arbeiten wollen und Bürgergeld beziehen. Bei Ihren Hinweis: "SUVs, Urlaube und die neusten Handys verpulvern", dazu habe ich die Meinung. Was würden einer machen, wenn er ausreichend Einkommen hat? Neid, ist da nicht gut angebracht,

    • Dana S. 24.03.2024, 17:11 Uhr

      Na ein Auto kann man sich im Bürgergeld ehr nicht leisten, aber auch im niedrig Lohn schwierig. Einige Stellen fallen so zb. auch mal weg, nicht wenige Arbeitgeber fragen ja dann auch gern mal ob man mobil ist, sprich, in der Lage ist mit nem Auto zur Arbeit zu kommen. Die Jobcenter sind seit Schröder jedenfalls sehr sehr fern von jeglicher innovation, mir tut da nur die Jugend sehr leid, wenn sie frühzeitig mit diesen unsäglichen System in Kontakt kommen müssen. Aber ernst nehmen kann man da sowieso nichts mehr wirklich. Die SPD will nun wieder Sanktionen einführen, man glaubt es bald nicht mehr, was Populismus so alles für blüten trägt.

    • Frauke 24.03.2024, 17:40 Uhr

      Leute, die "nicht arbeiten wollen" ist eine unsägliche, sozialneidische darwinistische Herabwürdigung. Und wer entscheidet das denn, ob jemand arbeiten will? nahezu alle wollen. So spaßig ist das wohl sicher nicht, sich immer wieder diese unberechtigte Häme anzuhören und die öffentliche Miesmacherei. Die Verweigerer - so stigmatisiert man sie ja gerne auch - sind eine kleine Minderheit, um die geht es eben gerade nicht. es geht um die, die keine Arbeit finden, weil nur nich fachkröft gesucht werden, aber keine normale. Und noch was: Viele arbeiten sehr wohl - aber es reicht nicht aus.

  • 859 Björn H. 24.03.2024, 16:53 Uhr

    Verfassungsfeinde und Sozialstaat passen nicht zusammen. Das muss auch dem Dümmsten einleuchten. Die AfD hat in diesem Zusammenhang eine klare Position. Viele Wähler merken den Widerspruch in sich nicht. Deshalb bekommt jedes Land die Regierung, die sie verdient.

  • 858 Lars H 24.03.2024, 16:52 Uhr

    Der Staat behandelt die Rentenversicherung wie sein Eigentum und verfügt über Milliardenbeträge, die zum Vermögen der Rentenkasse gehören. Die Rentengesetze mit einigen hundert Paragrafen enthalten keine Regelungen über die Erfassung, Behandlung und Verrechnung von beitragsfremden Leistungen. Es ist nicht geregelt, wie die Rentenversicherung für die hohen Fremdleistungen entschädigt werden soll. Das lässt vermuten, dass man gar nie die Absicht hatte, diese Ausgaben korrekt zu erstatten. Nach § 29 Sozialgesetzbuch IV ist für die Rentenversicherung die Selbstverwaltung bestimmt. Zu einer geordneten Selbstverwaltung gehört, dass die Ausgaben für Renten, die nicht auf Grund von Beiträgen gezahlt werden, genau erfasst werden. Dies ist überhaupt noch nie geschehen. Die Rentenkasse hat auf diese Art schon hunderte von Milliarden verloren. Den Schaden haben die 50 Millionen Rentner und Beitragszahler in Form von höheren Beiträgen oder geringerer Rente.

  • 857 Erwin Günsel 24.03.2024, 16:50 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 856 DerWahreGütige 24.03.2024, 16:49 Uhr

    Die Unfähigkeit des WDR ist Exorbitant hoch. Die Zahlungen an die Obere Klasse des Vereins mit bis zu 500tausend Euro im Jahr unverschämt.

  • 855 Willibald OhneNot 24.03.2024, 16:48 Uhr

    Ich beklage nicht die Sendung und die Meinung der Journalisten. Wir sind ein freies Land, wo man seine Meinung noch sagen darf. Im gelobten Land der AfD, sprich in Russland, sieht das anders aus. Dennoch hätte ich mir mehr gewünscht, dass die unverholenen Forderungen der rechtspopulistischen AfD mehr thematisiert worden wären. Schließlich wählen viele der Betroffenen unserer Sozialsysteme, zum Beispiel viele Bürgergeldempfänger, diese sozialfeindliche Partei. Warum wurde nicht die klare Positionierung der Gewerkschaften gegen die AfD erwähnt?

  • 854 Thomas Beck 24.03.2024, 16:48 Uhr

    Warum ist die Altersversorgung in Deutschland in zwei Klassen aufgeteilt? Üppige Pensionen für Beamte, niedrige Renten für den Rest. Wäre es nicht gerechter, wenn alle in ein System einzahlen - siehe Österreich.

  • 853 Peggy 24.03.2024, 16:48 Uhr

    "Zeitenwende" hin oder her: Es war heute eine gute, mitunter hochwertige Sozialdebatte, mit vielen Infos, aber auch argumentativen Aspekten und sogar grafischen Schaubildern, lebhaft und unterhaltsam geführt. Chapeau auch den Gästen am Tisch. Allein diese Sendung heute war die Rundfunkgebühr schon wert. Wir haben am Fernsehgerät vor Begeisterung mal nachgeschaut, wo man noch nachwerfen kann, weil wir gerne mehr davon wollten. Mitunter wünschte man sich, die Sendung wäre sogar noch etwas entspannter, etwa wie einst mit einem guten Glas Wein, der stetig von einer Dame nachgeschenkt wird und wer am Tisch mag, einer guten Zigarre.

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    • Regina Zaremba 24.03.2024, 17:42 Uhr

      Da sie den Schlitz in Ihrem Fernsehgerät trotz wiederholtem Nachschauen immer noch nicht gefunden haben - einfach mal feststellen, dass der Fernseher keinen hat oder besser, einen Schlitz reinmachen.

  • 852 Maria 24.03.2024, 16:47 Uhr

    Wir sollten uns ein Beispiel nehmen an den Renten in Holland, Österrreich und der Schweiz. Die sind dort meist um ein Vielfaches höher als bei uns, weil sie sich fast ausschließlich nach festgelegten Regeln auf die eigene gesamte Bevölkerung beziehen und sich nicht auf die gesamte Welt erstrecken, für die D samt Waffen(Sondervermögen) glaubt aufkommen zu müssen. Was die eigene Bevölkerung erwirtschaftet hat, kann nach Adam Riese nicht auf eine unbegrenzte Zahl von Flüchtlingen und Waffen verteilt werden, weil dann der Krieg und damit das Leid in Kriegsgebieten und bei uns nie aufhören wird.

  • 851 Luisa M 24.03.2024, 16:46 Uhr

    Eine eindeutige gesetzliche Abgrenzung und Ausweisung der versicherungsfremden Leistungen ist schon lange überfällig. Ihr Ausbleiben fördert die Manipulation der Rentenkasse durch die Politik. Ob unter der Regierung Merkel, Schröder oder Kohl, oft wurde und wird auf die hohen "Bundeszuschüsse" verwiesen, ohne die noch höheren versicherungsfremden Leistungen zu erwähnen, die in Milliardenhöhe der Rentenkasse entnommen werden. Das erleichtert Leistungskürzungen und Rentenniveau-Senkungen als "notwendige Reformen" darzustellen.

    Antworten (1)
    • Ruth D. 24.03.2024, 17:48 Uhr

      ...sehr geehrte Luisa M, anstelle die 1. Säule staatl. Rente zu stärken, wird diese -wie Sie trefflich festgestellt haben, geschwächt und für unhaltbar erklärt. Mögliche und notwendige Änderungen/ Ergänzungen (wer usw. bezahlt ein, bzw. sollte auch einbezahlen), kommen zu kurz ebenso die Anhebung der Bemessungsgrenze - leider ist das so. In der Schweiz bezahlen ALLE ein, solidarisch mit den Armen im Schweizerland, ca. 8% vom Einkommen (auch Millionäre u. Milliardäre! Obergrenze gibt es, diese liegt aber sehr, sehr hoch mehrere 100 000.-€ / Jahr ???) Die max. Rentenauszahlung ist aber gedeckelt und liegt bei etwas über 2400 .- SFR / Mindestrente bei ca. 1500.- SFR / Monat (1. staatl. Säule- AHV) Ihnen eine schöne Osterzeit

  • 850 Stephan 24.03.2024, 16:44 Uhr

    Der Sozialstaat ist nicht mehr zu retten. Gehen wir, Harry. Hier können wir nichts mehr tun. Berger soll den Wagen holen.

  • 849 Kurt T 24.03.2024, 16:44 Uhr

    Es gibt keine Zuschüsse des Bundes zur Rentenversicherung! Die sogenannten Bundeszuschüsse gleichen nicht einmal die Ausgaben für versicherungsfremde Leistungen aus der Rentenkasse aus. Über 909 Milliarden Euro wurden seit 1957 (Stand 2020) von den Beiträgen der Rentenversicherten für "versicherungsfremde Leistungen" verwendet. Die "Bundeszuschüsse" sind dabei schon berücksichtigt. Die sogenannten Bundeszuschüsse sind auch heute noch niedriger als die aus der Rentenkasse gezahlten "versicherungsfremden Leistungen". Dabei sollten die sogenannten "Bundeszuschüsse" nicht nur dem Ausgleich der versicherungsfremden Leistungen dienen!

  • 848 Andreas C 24.03.2024, 16:42 Uhr

    VDR-Präsident Professor Franz Ruland: „Die Problematik der der Sozialversicherung aufgebürdeten versicherungsfremden Leistungen bekommt zunehmend eine politische Dimension. Das liegt zum einen an den Summen, um die es geht. Das Institut der deutschen Wirtschaft stellt hierzu fest, dass Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung für die versicherungsfremden Leistungen pro Jahr mehr als 170 Milliarden DM aufwenden müssen. Der Bund als Verursacher dieser Zahlungen beteilige sich daran nur mit 70 Milliarden DM, auf den restlichen 100 Milliarden DM blieben mithin die Beitragszahler sitzen, also Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Würden auch die restlichen 100 Milliarden DM über Steuermittel und nicht aus Beiträgen finanziert, könnten, so das Institut - die Beitragssätze zur Sozialversicherung um mehr als 8 Prozentpunkte gesenkt werden.

  • 847 Fr. Neumann 24.03.2024, 16:41 Uhr

    Ob die Sozialleistungen alle verhältnismäßig sind oder nicht - die Empfänger brauchen es jedenfalls. So haben wir es in der Diskussion immer verstanden. Insgesamt kann man wohl von Wohlstand reden: In Deutschland wollen alle studieren, in hoher Funktion arbeiten, Limousine fahren, dreimal im Jahr in Urlaub düsen und viel Geld verdienen. Natürlich ist da eine Schieflage. Trotz allem geht das nicht allein Deutschland so. Und wenn sich ein Land relativ gesehen noch am wenigsten Gedanken machen muss derzeit, dann ist es sicher Deutschland. Das kommt an virtuellen Klagemauern wie etwa Gästebüchern gar nicht so zum Ausdruck, weil da nicht die ganze Meinungsvielfalt vertreten ist, sondern Echokammernbesucher. Wir jedenfalls fühlen uns beim Presseclub ganz gut informiert und durften heute einer wohltuend sachlichen Diskussion beiwohnen. Wir haben mitunter schon am Fernsehgerät nachgeschaut, ob evt. noch ein Münzeinwurfschlitz da ist, um nachzuwerfen, weil wir gerne mehr davon wollten.

  • 846 Nele 24.03.2024, 16:41 Uhr

    "Mehr Bürgergeld, mehr Rente: Braucht auch der Sozialstaat eine Zeitenwende?" hat uns heute in unserer guten Stube heftig bewegt. Die soziale Kälte der rechtsextremen und teilweise verfassungsfeindlichen AfD lehnen wir total ab. Dem Kreml-unterwürfigen BSW trauen wir ebenfalls nicht über den Weg. Die Journalisten des Presseclubs haben die Thematik dennoch gut gemeistert und wir haben wie immer viel gelernt. Vielen Dank an alle in der Runde und die Sendung im Ganzen. Der Kuchen ist schon auf dem Tisch gewesen und das Bier leider zuneige gegangen. Wir freuen uns auf die nächste Sendung.

    Antworten (3)
    • Nele 24.03.2024, 17:19 Uhr

      Zur Info: "Nele" 16:41 Ist jemand anders.

    • Trude Wicht 24.03.2024, 17:36 Uhr

      Nele 17:19 Uhr ist auch jemand anders.

    • Irene Grossmann 24.03.2024, 17:49 Uhr

      Und ... welche machbaren, sozial gerechten Lösungen wurden besprochen, alle Ursachen angezeigt? Verursacher der Probleme sind die Altparteien - das ist soziale Kälte.

  • 845 Erwin Günsel 24.03.2024, 16:41 Uhr

    Mal ist es die Netiquette, mal das falsche Thema, wie Milliarden Steuergelder für Soziales von der Ampel entzogen und ganz nach CDU-Art an andere Länder und Völker veruntreut werden. So geht Staatszensur, und die auch noch dreist GEZ-zwangsfinanziert.

  • 844 Anja Weihendorf 24.03.2024, 16:38 Uhr

    Ich empfinde die tatsächliche Politik der jetzigen Regierung als dauerhaft extrem menschenverachend gegenüber der einheimischen Bevölkerung (einheimische Menschen).

  • 843 Beatrice 24.03.2024, 16:38 Uhr

    Auch von uns Glückwunsch zur gelungenen Diskussion. Sachlich, konstruktiv und informativ wurde das Sozialwesen beleuchtet und dabei auch das eine oder andere Streitthema wie unsinnige Weiterbildung diskutiert, die offensichtlich zu sehr gelobt wird. Richtigerweise wurde auch angemerkt, dass die Union das Bürgergeld selbst mit beschlossen hat. Wie vielen anderen Bürgern ist die Sendung einfach längst auch uns zum guten Ritual geworden. Vom Kirchgang zurück, schreiten behenden Schrittes geradewegs durch in die Wohnstube, schalten am Fernsehapparat ordnungsgemäß das erste deutsche Fernsehprogramm ein, informieren uns anständig in der Tagesschau über das Weltgeschehen und lauschen fortan gebannt den Wortbeiträgen der Runde. Gereicht wird dazu ein wenig Süßgebäck. Beim Zuschauen heißt es dann immer: Ohren spitzen und gut zuhören, denn viele Aspekte sind durchaus neu. Erst danach kommt auch bei uns der Braten auf Tisch, an dem wir im Familienrat noch ein wenig reflektieren. So geht Sonntag.

    Antworten (6)
    • Erwin Günsel 24.03.2024, 17:02 Uhr

      An Ihren immer gleichen Textbausteinen erkennt man, daß Merkels Wahlkampf-Bots 1 : 1 von der Ampel übernommen wurden.

    • Sophia 24.03.2024, 17:05 Uhr

      Hallo Nele hast du den Namen gewechselt ?

    • Erwin Günsel 24.03.2024, 17:06 Uhr

      Hab grad eben mal in Merkels Bot-Namensliste nachgeschaut. Sogar der Bot-Name "Beatrice" wurde von der Ampel übernommen. Das zeugt von wenig Kreativität für die Volksverdummung und Wählermanipulation.

    • Nele 24.03.2024, 17:42 Uhr

      Endlich hat die falsche Nele kapiert, dass man mit einem neuen Namen besser seinen "Senf" zum Besten geben kann. Wir essen übrigens vor dem Braten kein Süßgebäck. Das schmeckt auch nicht zum Bier. Im übrigen fanden auch wir die Sendung sehr gut wie immer. Die Thematik des Sozialstaats ist ein ständiges Thema und passt in jede Sendung zu jeder Zeit. Schönen Sonntag noch wünscht die wahre Nele.

    • Franzi 24.03.2024, 17:43 Uhr

      @Sophia: Der Groschen ist bei "Beatrice" endlich gefallen.

    • Beatrice 24.03.2024, 17:43 Uhr

      Offenbar fühlte sich jemand angesprochen und jemand meint noch, im Anredemodus antworten zu müssen; dazu noch im falschen.

  • 842 Jens T 24.03.2024, 16:38 Uhr

    Kanzler Scholz redet gern über Gerechtigkeit, will eine stabile Rente. Über die hohe Altersversorgung von Politikern und wie sie die Rentenkasse plündern, verliert er kein Wort. Scholz will eine Mindestrente für alle. Die Rente ist ein dankbares Wahlkampfthema. Scholz Vorschläge würden Milliarden kosten. Geld, das die Steuerzahler aufbringen müssten. Und die Menschen, die in diesem Land in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Berufspolitiker gehören nicht dazu. Sie zahlen keinen Cent in die gesetzliche Rentenkasse. Trotzdem plündern sie diese Kasse, wenn sie Geld brauchen. Und schieben Kinderlosen gern die Schuld zu, damit dieser sozialpolitische Skandal nicht so auffällt.

  • 841 Ruth D. 24.03.2024, 16:36 Uhr

    Sehr geehrte Diskutanten (m/w/d), wäre das sogenannte Bürgergeld wirklich für ALLE da (also auch für die Teilzeit oder Vollzeiterwerbstätigen), würde automatisch das Lohnabstandsgebot greifen! Dieses Modell könnte man als Minussteuer stehen lassen, warum die Bezeichnung "bedinungsloses Grundeinkommen" in manchen Reihen Pusteln verursacht - ??? Ein gutes Konzept erarbeiten u. allg. Sozialausgaben deckeln, den Zugang zum Wohngeld (gedeckelt) ermöglichen. Bürokratie (allg.) abbauen. Wirtschaft (allg.) nicht gängeln aber die Neuen Märkte z. B. TEMU regulieren (Gleichbehandlung zur heimischen Wirtschaft herstellen!). Die Obergrenzen (wer bezahlt ein u ab welchem Einkommen etc.) stark anheben, auch Selbständige einbezahlen lassen. Der neue Rentenfond ist ausbaufähig u. "versicherungsfremde Leistungen" nicht aus der Rentenkasse entnehmen sond. mit Steuergeldern begleichen. Der Steuerzuschuß in die Rentenkasse kann sich dann um diese Summe dezimieren. M.f.G. schönen Sonntag

    Antworten (1)
    • Erwin Günsel 24.03.2024, 17:13 Uhr

      Ja, das sollte mal das Bundesverfassungsgericht klären, wer alles unter den BÜRGER-Begriff beim BÜRGERgeld fällt. Dann bekämen wir das BGE für Alle statt so einer BGE-Mogelpackung Hartz 5, mit der man weiterhin die Verfassungsgrundrechte in der Pfeife rauchen kann, und SPD-Heil noch eine Schippe Sanktionen gegen das Selbstbestimmungsgrundrecht der Bürger obendrauf schaufelt, damit CDU-Merz nicht mehr ganz so knatschig ist.

  • 840 Erwin Günsel 24.03.2024, 16:35 Uhr

    Klar passen all die Milliarden Steuergelderveruntreuungen der Ampel an andere Staaten und Völker nicht zu den leeren Kassen für Soziales in Deutschland. Darüber könnten bestimmt so ein paar Amtsmeineidler eine kompetente Auskunft geben statt diesem schon beim Thema Vermögenssteuer panisch werdenden Presseclub-Kaffeekränzchen.

  • 839 Jeremy 24.03.2024, 16:34 Uhr

    Ein etwaiger Zusammenhang zwischen Bürgergeld und Zuwanderung ist irrelevant. Es ist schlicht egal, welcher Nation jemand ist, der unter Armutszuständen leben muss. Wer hier lebt, sollte nicht durch den Arbeitsmarkt und überzogene Arbeitgebervorstellungen verarmt und dadurch schon perspektivlos sein. Soviel Humanität sollte eigentlich für ein Land wie unseres selbstverständlich sein. Das Thema Zuwanderung sollte man separat davon diskutieren, ist aber kein Grund, das so elementar wichtige Bürgergeld einfach kürzen zu wollen. Das war immerhin ein Bundestagsbeschluss. Standen die 100 Milliarden für die Kriegsvorbereitungen etwa im Koalitionsvertrag?

    Antworten (3)
    • Erwin Günsel 24.03.2024, 17:23 Uhr

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    • sebastian 24.03.2024, 17:30 Uhr

      Das Problem ist: Es gelangen laufend neue Empfänger in's System, :durch Zuwanderung.Und da diese neuen Empfänger nicht schnell genug in den Arbeitsmarkt gelangen-wegen fehlender Bildung und Sprachbarrieren- und die Sanktionen beim Bürgergeld beschränkt wurden, entsteht ein Gefühl der Ungerechtigkeit. Hunderttausende Stellen sind offen, aber zu wenige wollen sie haben, weil es sich in dem System besser leben lässt. Nun kommt eine Familie mit drei Kindern , mit allem Drum und Dran, auf über 3000 Euro im Monat.Netto.

    • Jeremy 24.03.2024, 17:45 Uhr

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  • 838 Hans-Jürgen Ahlers, Celle 24.03.2024, 16:33 Uhr

    Sind die ARD-Mitarbeiter Beamte oder Angestellte? Wenn Beamte wie Arbeiter und Angestellte auch eine Rente ansparen müssen, kann das natürlich nur für neue Beamte gelten. Die alten Beamten müssen ihre Pension natürlich weiter bekommen. Denn sie zahlen dafür natürlich auch einen hohen Steuer-Satz. Wie soll das mit den Politiker-Beamten weiter gehen? Müssen die alle abgewählt werden?

    Antworten (1)
    • Gustav Veilchen 24.03.2024, 17:17 Uhr

      Knast. wenn Pension zu hoch, für jeden € ein Monat

  • 837 Sabrina H 24.03.2024, 16:33 Uhr

    Seit 1957 haben die verschiedenen Bundesregierungen rund 700 Milliarden Euro inklusive 300 Milliarden Zinsen quasi veruntreut", behauptet der Rentenexperte Otto Teufel. Sie wurden zweckentfremdet, für versicherungsfremde Leistungen ... Dieses Geld schuldet die Regierung unserer Rentenkasse", sagte er der taz. Tatsache ist, bei den Finanzierungsproblemen der gesetzlichen Rentenversicherung handelt es sich nachweislich nicht um die Folgen ,langfristiger demografischer Veränderungen’, sondern um die Auswirkungen der Eingriffe des Gesetzgebers in die Rentenkasse." Dass der demografische Wandel schuld sein soll, glaubt er nicht. "Wir leiden nicht unter einem demografischen Problem, wir leiden unter einer wirtschaftspolitischen Elite, die sich bereichert.

  • 836 Elsa Z. 24.03.2024, 16:31 Uhr

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  • 835 Björn H. 24.03.2024, 16:31 Uhr

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  • 834 Bernd P 24.03.2024, 16:31 Uhr

    Neben Abgeordneten und Beamten, die nicht in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen, gibt es eine Reihe von "Berufsständigen Versorgungkassen", deren Mitglieder sich ebenfalls – mit dem ausdrücklichen Segen der Politik, die solche Kassen genehmigen muss – aus der gesetzlichen Rentenversicherung verabschieden durften, dazu gehören Anwälte, Ärzte, Apotheker, Tierärzte, Architekten, Notare, Zahnärzte, Ingenieure, in einigen Bundesländern sogar Psychologische Psychotherapeuten.

  • 833 Frl. Beate 24.03.2024, 16:30 Uhr

    Bei der letzten Zeitenwende hieß es, wir leihen uns das Geld aus der Zukunft, als von jetzt auf gleich mal so eben ein dreistelliger Milliardenbetrag als Sonderschulden für die Bundeswehr freigegeben wurde. Wäre nicht viel mehr gerade für Arbeitnehmer, Bürger allegemein und vor allem Kinder schon lange vorher ein solches Sonder"vermögen" angemessen gewesen?

  • 832 AnneP 24.03.2024, 16:29 Uhr

    Ich "danke" dem WDR, dass wie erwartet, die Beamtenversorgung bewußt außen vorgelassen wurde. Auch der Rentner zahlt mit seinen Steuern die Beamtenpension mit. Zur nächsten Wahl werden die Wähler dies hoffentlich berücksichtigen.

    Antworten (2)
    • Bernhard Fritz 24.03.2024, 17:23 Uhr

      Was für ein Stuss! Und Rentner bekommen doch auch sämtliche Dienstleistungen der Beamten Frau AnneP? Oder hilft die Polizei oder Feuerwehr nicht, wenn der Hilfesuchende ein Rentner ist? Das geistige Niveau in diesem Land sinkt anschließend immer tiefer und reicht bei inzwischen viel zu vielen Kleingeistern eben nicht mehr für den Beamtenstatus!

    • Michael Karl 24.03.2024, 17:58 Uhr

      Für die Leistungen, die wir von Beamten beziehen, zahlen wir alle Steuern, lieber Herr Fritz.

  • 831 Erwin Günsel 24.03.2024, 16:28 Uhr

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  • 830 Hans und Helga 24.03.2024, 16:26 Uhr

    Es gibt Bücher: Mein Recht auf Sizialhife. 😂 Gibt es auch Bücher: Mein Recht auf Bürgergeld? Was heißt überhaupt mein Recht? Ich habe ein Recht auf meinen Arbeitslohn oder Rente die ich mir erarbeitet habe. Für Leistung sollte man belohnt werden. Wenn ich 30 oder länger gearbeitet habe habe ich die Rente verdient. Ich finde das auch Bürgergeldempfänger sich einbringen sollten, müssen. Es gibt soviel zu tun packt mit an.

    Antworten (1)
    • Udo Zindler 24.03.2024, 16:56 Uhr

      [ Wenn ich 30 oder länger gearbeitet habe habe ] und 90 Jahre alt werde, dann können Sie 40 Jahre Rente beziehen. Dieses Prinzip kann nicht funktionieren. 😂

  • 829 Hans K 24.03.2024, 16:23 Uhr

    Der Bund will den Bau der Intel-Chipfabrik in Magdeburg offenbar viel stärker staatlich fördern als zunächst geplant. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll der US-Konzern 9,9 Milliarden Euro erhalten. Das sind drei Milionnen für jeden Arbeitsplatz, der entstehen sollen. Offensichtlich sind die Rahmenbedingungen für Unternehmen in Deutschland so fatal, dass Deutschland inzwischen Arbeitsplätze kaufen. - Diese Geld fehlt dann natürlich beim Bürgergeld oder als Zuschuss zur Rente.

  • 828 Müller, Th. 24.03.2024, 16:22 Uhr

    Die FDP könnte jetzt so leicht wie selten sonst binnen kurzer Zeit viele Sympathien gewinnen, würde sie endlich über ihren gebetsmühlenartig bemühten Schuldenbremseschatten springen und zeigen würde, dass auch sie Sozialpolitik - und auch dabei mal mit SPD und Grünen zusammenarbeiten kann.

  • 827 Steffi M. 24.03.2024, 16:20 Uhr

    Eine solche Debatte wie die, ob und wie man den durchs Sieb des Arbeitsmarktes Gefallenen finanziell helfen müsse, hätte es in den früheren Jahrzehnten dieser Republik gar nicht erst gegeben. Als noch nicht Empathielosigkeit, Egoismus, Verrohung, soziale Kälte, Neid, Missgunst und Miesepetrigkeit Einzug gehalten hatten, wäre das Bürgergeld - egal, ob man es so nennt oder nicht - parteiübergreifend gewollt und durchgewinkt worden. Die Bürger hätten zu Recht vehement mehr Hilfen für Verarmte gefordert. Jetzt benutzen manche Sozialstaatsgegner und Sozialneider das Thema als Ventil für ihre Machtspiele und unterstellen Bedürftigen etwa, sie würden mit Geld nicht gut umgehen können oder bräuchten ja nur irgendwo arbeiten zu gehen. Dabei haben wir eine strukturelle Arbeitslosigkeit, und diese sinkt nicht, sondern nimmt zu, mit der unseligen, heiligen "Digitalisierung", die schon jetzt mehr kaputtgemacht als wirklich gebracht hat. Sie nutzt nur der IT-Industrie.

  • 826 Irene 24.03.2024, 16:20 Uhr

    Die Rente wird zur Sozialleistung erklärt . Wie dreist.... Ich habe 50 Jahre für damalige Rentner eingezahlt. Da unsere Politiker nicht haushalten können, wird der heutige Rentner zum Sündenbock erklärt. Wobei die heutige Rente zum leben zu wenig und zum sterben zu viel ist... Auch in Arbeitstehende sind nach Feierabend Almosenempfänger mit Aufstocken. Ein Staat der den Stolz verloren hat, schaft Abhängigkeit und Almosenempfänger für immer mehr Bürger. Seit 1990 haben sich Tafeln vertausendfach.Ein Bundespräsident sieht das als Erfolg und lässt sich fotografieren während er für 5 Minuten Essen ausgibt. Wobei das Essen private Spenden sind...Peinlicher geht es nicht mehr..

  • 825 Erwin Günsel 24.03.2024, 16:19 Uhr

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  • 824 Björn H. 24.03.2024, 16:19 Uhr

    Bürgergeld klingt schon abstoßend. Der Vorschlag der CDU macht es nicht besser. Einfach alle Sozialleistungen abschaffen. Der Stärkere soll sich durchsetzen. Das kommt doch irgendwie bekannt vor?

  • 823 Carla Schmitz 24.03.2024, 16:17 Uhr

    Leider tragen die Teilnehmenden dieser Sendung nicht zu einer zukunftsfähigen Gestaltung unserer Gesellschaft bei. Ganz im Gegenteil: Durch die Verweigerung oder dem Ausweichen der Diskussion, wie eine solidarische Bürgerversicherung, in die alle einzahlen und die im Alter eine einheitliche, existenzsichernde Auszahlung garantiert, trägt die Sendung zu einer wachsenden demokratiegefähdenden Haltung bei. Parteien, die alles andere im Sinn haben, als unsere freiheitliche Demokratie zu erhalten, haben diesen sozialen Sprengstoff erkannt. Eine gut und solidarisch ausgestaltete Altersicherung stärkt die Demokratie, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Vertrauen von potentiellen Fachkräften in den Standort. Zu Recht denken so einige, gut ausgebildete, junge Leute darüber nach, dieses Land zu verlassen. Sie sehen ja, was ihnen im Alter blüht, wenn sie nicht gerade bestimmten Berufsgruppen angehören.

  • 822 Carl v. Wittgenstein 24.03.2024, 16:16 Uhr

    Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze, alle zahlen in EIN System! sowie eine verpflichtende 2. Säule, in die Arbeitgeber und Arbeitnehmer paritätisch einzahlen, Decklung der Säule 1 bei 3000€ brutto, fertig.

  • 821 Heather 24.03.2024, 16:14 Uhr

    Danke für eine konstruktive spannende Diskussion, gewohnt professionell und eloquent geführt und moderiert. Es war heute insgesamt im TV eine der besseren Sendungen, sie hat uns jedenfalls einiges an Denkanstößen und an informativen Aspekten mitgegebenen an diesem nicht ganz sonnigen Sonntag. Statt des verstörenden "Liebe Nutzer:innen des Presseclub-Gästebuchs" müsste es bekanntlich lauten "liebe Nutzer des Gästebuchs". Gleichwohl herzlichen Dank an die Runde!

  • 820 Erwin Günsel 24.03.2024, 16:14 Uhr

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  • 819 Helmut 24.03.2024, 16:13 Uhr

    Ich hoffe, daß Kanzler Scholz sich bei der nächsten Präsidentenwahl in der Ukraine bewerben wird und im Erfolgsfall die Fehlbesetzung im Außenministerium mitnimmt. Er ist doch schon jetzt eher an dem Interesse der Ukraine interessiert, als dem Wohl der deutschen Bevülkerung.

  • 818 Nele 24.03.2024, 16:13 Uhr

    Immer wieder wird finanzielle Unterstützung verarmter Bürger mit dem inflationär verwendeten Begriff der "Bildung" verwechselt. Bildung hat damit aber nichts zu tun und ist ein anderes, ebenso wichtiges Thema. Ein Land aber, in dem schon Straßennamen falsch geschrieben sind, kommerzielle soziale Netzwerke als "Medien" gesehen werden, Abiturienten und Hochschulabsolventen nicht mehr fehlerfrei schreiben können und die große Mehrheit junger Leute nicht mehr zwischen Nachricht und Meinung unterscheiden kann, hat ohnehin schon ein irreparabel anmutendes Bildungsproblem. Hier geht es aber um die materielle Chancengleicheit für alle, die sich nicht helfen können, und diese Hilfe muss vor allem zuverlässig und eben finanziell stattfinden.

    Antworten (5)
    • Karl Heinz 24.03.2024, 16:33 Uhr

      Eine materielle Chancengleichheit für Faule. Das Geld sollte man lieber in Bildung, Kinergärten,Straßen, Brücken usw investieren. Es gibt nur ganz wenige die sich nicht selbst helfen können. Aber in einem stimme ich ihnen zu Deutschland verblödet so langsam.

    • Anne 24.03.2024, 16:35 Uhr

      Ja, das ist wirklich tragisch was sich in D entwickelt hat. Mit den derzeitigen Politiker kaum in Ordnung zu bringen...

    • Ute Pummel 24.03.2024, 16:36 Uhr

      Wer geschwollen über materielle Chancengleichheit schreibt, der hat den Kern des heutigen Themas nicht unbedingt erfasst. Das Thema heute lautet: "Mehr Bürgergeld, mehr Rente: Braucht auch der Sozialstaat eine Zeitenwende?". Bitte noch einmal nachlesen, prüfen und dann zur Sache einen Beitrag veröffentlichen. Schönen Tag noch.

    • Nele 24.03.2024, 16:37 Uhr

      Nele 16:13 bin nicht ich.

    • Nele 24.03.2024, 17:48 Uhr

      @ "Nele" 16:37 Uhr. - So ist es. Von daher besser also doch wieder das eigene Pseudonym nehmen statt andere abzukupfern, um verwechslungen zu vermeiden.

  • 817 E. Becker 24.03.2024, 16:10 Uhr

    Eine erneut gut gelungene Sendung über die Sozialleistungsthematik auf gewohnt hohem Niveau. Danke an die Runde.

  • 816 Brit 24.03.2024, 16:09 Uhr

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  • 815 Hofmann 24.03.2024, 16:08 Uhr

    Armut sollte es in einem Land wie unserem nicht geben. Es war daher auch wichtig, dass das Bürgergeld - mit der Union - vereinbart wurde. Schade, dass sich die FDP offenbar gerne zur parteipolitischen Profilbildung dem Thema verwehrt.Für uns Zuschauer war es jedenfalls wieder eine interessante Diskussion. Im Gegensatz zur fachkundigen Debatte am Tisch ist freilich auch ein gewisser Niveaurückgang in Meinungsforen zu erkennen. Zuweilen erhebt das kakophonisch-apodiktische Stimmenwirrwarr im Forum, das doch eigentlich als sendungsbegleitende Gelegenheit zur Diskussion und Reflexion gedacht ist. Es reflektieren gleichwohl nur wenige wirklich, statt dessen weiß es einjeder besser. Man gibt gemeinhin nur seine alleinige Weisheit zum Besten, so wie es bei jeder Fußballweltmeisterschaft stets um die vierundachtzig Millionen Bundestrainer gibt.

    Antworten (3)
    • Regina Zaremba 24.03.2024, 16:30 Uhr

      Waren es bei der letzten Sendung nicht noch 85 Mio. Bundestrainer? Und bitte nicht im Namen aller schreiben, sondern nur für sich selbst, denn es ist Ihre Meinung und nicht die aller Zuschauer. Danke.

    • Jürgen Jandt 24.03.2024, 16:57 Uhr

      .....schreibt der/die Niveau-Volle ohne Vornamen und mit genau welcher Absicht eigentlich.....? Es ist mir so, als hätte ich beim Lesen des Textes ein Forums-déjà-vus.

    • Hofmann 24.03.2024, 17:34 Uhr

      Offenbar arbeitet sich der eine oder andere gerne lieber an anderen Kommentaren ab als am Thema.

  • 814 Doro 24.03.2024, 16:05 Uhr

    Man sollte immer bei aller Sozialstaatsdebatte immer auch mal ein Blick auf das große ganze haben: Deutschland hat ein riesiges Privatvermögen, Verteilung hin oder her. In anderen Teilen der Erde gibt es auch erst gar keine vergleichbare Unterstützung der Bürger durch den Staat, gehen ganze Landstriche unter, verarmen Millionen Einwohner - und hier redet man manchmal schon über irgendeine einzelne Sozialleistung, die es andernorts gar nicht gibt. Allgemeiner Konsens sollte ja wohl sein, Deutschland geht es relativ gut.

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    • Jürgen Jandt 24.03.2024, 17:19 Uhr

      - Nur Beispiele - .....was Essen und Trinken, (noch) Gesundheitsversorgung betrifft: Ja .....was Infrastruktur, Solidarität und Gerechtigkeit als Gesellschaft betrifft: Nein. Selbst die demokratischen Regeln werden per Krisen-Politik unterwandert. Es kommt auch darauf an, wie genau man hinschaut. Wenn scheinbar gesetzte Volksvertreter/innen gerne verbal zündeln oder dauernd populistisch vorpreschen und das Land ohne Not (!) zum Austragungsort einer bewaffneten Auseinandersetzung werden lassen, dann geht es Deutschland bestenfalls bis dorthin einigermaßen gut. Wie es danach mit dem Sozialstaat aussieht steht in den Sternen: Alles auf Null? Sooo sozial nun wieder auch nicht!?!

  • 813 Erwin Günsel 24.03.2024, 16:05 Uhr

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  • 812 Hans-Jürgen Ahlers, Celle 24.03.2024, 16:04 Uhr

    Was für eine Zeiten-Wende? Es sind angeblich Millionen Arbeits-Stellen unbesetzt. Die Presse-Club-Redaktion müsste doch wissen, dass Lehrlinge von den Meistern eingebildet werden müssen. Und nicht vom TV. Als ich 1966 das Abitur machte, schafften das nur 3 % eines Jahrgangs. Heute schaffen es je nach Bundesland über oder unter 50 %. Studieren die alle? Bekommen sie danach einen Arbeits-Platz? Darüber sollte einmal im Presse-Club diskutiert werden, damit unsere Partei-Politiker wach werden können. Auf wie viel % soll die AfD noch kommen?

  • 811 Weber, Knecht 24.03.2024, 16:01 Uhr

    "Lassen Sie es sich gut gehen." - Wie denn, Herr Schönenborn? Als Rentner leidet man darunter, dasss jemand das Rentensystem so und nicht anders etablierte. Seit 1964 weiss man, dass die Geburtenzahlen heruntergehen! Die Leute ahnten damals schon: Man kann nicht lustig und unreflektiert immer mehr Menschen zeugen! Man wollte sich gesund schrumpfen, hinein in eine Welt, die auch ohne Konsum lebenswert ist. 60 Jahre sind seit 1964 vergangen. WER HAT SCHULD, dass man nicht rechtzeitig gegensteuerte?

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    • Regina Zaremba 24.03.2024, 16:35 Uhr

      Es wurde doch gegengesteuert mit der massiven Senkung der Rentenprozente. Das durch Migration und Krieg nun Millionenbeträge zusätzluch aufgebracht werden müssen, wurde in die Diskussion nicht einbezogen. Sparen will man nun bei Renten und Bürgergeld. Bei sich selbst wollen die Migrationsbefürworter natürlich nicht sparen.

  • 810 Gerd S. 24.03.2024, 16:01 Uhr

    Was wird mit der Rente in 20 Jahren werden?? Nichts, die selben Diskussionen wie heute werden dann natürlich wieder geführt.

  • 809 Willibald OhneNot 24.03.2024, 15:58 Uhr

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  • 808 Helmut 24.03.2024, 15:58 Uhr

    Weshalb wurde in der heutigen Sendung die Bevorteilung von Ukraine-Flüchtlingen, die eine First-Class-Versorgung geniesen, nicht angesprochen?

  • 807 Wilfried Geber 24.03.2024, 15:57 Uhr

    Fakt ist, dass Deutschland immer mehr Menschen beherbergt, die "Anspruch" auf etwas haben, ohne je ein Scherflein zuvor beigetragen zu haben. Deshalb und weil zeitgleich dieses Land mehr als andere Länder fast überall Geld verteilt auf dem Globus, hat es bereits eine Zeitenwende gegeben, die dringend Konsequenzen haben muss. Doch es verbietet sich, Menschen abzustrafen, die ihr ganzes Berufsleben hier Steuern gezahlt haben. Sollen die etwas . . . fliehen? Wohin? Jüngere sind in der Bringschuld, müssen das erst einmal leisten, das die Älteren hinter sich haben.

  • 806 Fred Ulrich 24.03.2024, 15:56 Uhr

    Wenn man die Schwarzarbeit bekämpfen will geht das nur in der Zukunft mit einer Standartrente. Ansonsten wird man kaum noch jemanden für das Rentensystem begeistern können. Und freiwillige Einzahler, die wird es auch nur dann geben, wenn man dann tatsächlich mehr hat, als das was man per Grundsicherung eh bekommen würde. Alles eingentliche eine einfache "Rechnung". Aber seit 20 Jahren will da niemand was dran drehen, auch die Ampel offenbar nicht. Die Politik glaubt ja selber nicht mehr an die Rente, außerdem haben sie damit ja nicht viel zu tun. Damit können sich die anderen rumschlagen.

  • 805 M. Mahler 24.03.2024, 15:55 Uhr

    Ich kann nur staunen, dass in dieser gesamten Runde mit keinem einzigen Wort eine Bemerkung über das Rentenniveau von 48% fiel! 48%, das ist doch ein Skandal und darauf sind Heil und Co noch stolz! Wie soll denn damit eine Rentenhöhe herauskommen, mit der ein Rentner einen lebenswerten Lebensabend ohne Sorgen verbringen könnte? Da ist die Armut doch vorprogrammiert! Und die Presse, ehemals 4. Gewalt im Lande, verliert kein Wort darüber, im Gegenteil, sagt noch ungerührt, dass es noch weiter sinken müsse. Mir wird übel!Dieses Land ist einfach nur kaputt. Und die Demokratie ist in Gefahr!

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    • Walter König 24.03.2024, 17:05 Uhr

      Diese Reaktion der meisten Printmedien, die für eine Stagnation der Renten eintritt, verstehe ich auch nicht, denn gerade diese Generation ist es doch, die noch Zeitungen kauft, bzw. gerne Zeitungen im Abo beziehen würde. Dies können sich aber immer weniger Rentner leisten. Selbst die "WELT AM SO" kostet mittlerweile 5,50 Euro, "DIE ZEIT" sogar 6,70 Euro. Mit einem Rentenniveau von 48% oder noch weniger wird eine ZEITUNG dann zum Luxusgut. Die Zeitungsredakteure und Autoren schreiben sich sozusagen ihren eigenen Arbeitsplatz weg, sie sägen am Ast, auf dem sie noch sitzen. Warum wird eine solche Frage nicht mal angesprochen im Presseclub ?

  • 804 Ruth D. 24.03.2024, 15:54 Uhr

    Sehr geehrte Diskutanten (m/w/d), es stellt sich mir die Frage, weshalb erkannte u. auch unerkannte Erkrankte Langzeitarbeitslose, im Bürgergeldbezug stecken bleiben u. nicht vom z. B. med. Dienst (Hausarzt u. Facharztberichte als auch Krankenhausunterl. usw. sollten genügen!) gut betreut u. verbindlich!! in die Erwerbsminderungsrente (zunächst auf 2 J. befristet) überstellt werden. Schon nach 1/2 J. im Arbeitslosengeld 1 Bezug sollten Schulungen / Weiterbildung u. sonst. sinnvolle Maßnahmen greifen. Hat ein Bürgergeldbezieher schon viele Jahre einbezahlt, war stets zuverlässig usw. m u s s man davon ausgehen, dass da etwas schief läuft. Sanktionen wären hier doch völlig fehl am Platz. Kinder sind ebenfalls keine Totalverweigerer. Menschengruppen (Asyl und Zuzug allg.) sollten für die ersten 3 J. mit einer Bezahlkarte u. Sachleistungen vorlieb nehmen (da gibt es sehr viel Gaunereien aller Art / Schleusergeschäfte boomen). Ihnen eine superschöne Vorosterzeit. L.G.

  • 803 Franzi 24.03.2024, 15:52 Uhr

    Neun Milliarden gab es einst mal eben für die Lufthansa, aber bei sozial Schwachen will man sparen.

    Antworten (2)
    • Andrea Donis 24.03.2024, 16:03 Uhr

      Seltsam: Unternehmen nehmen gern Bürgers Geld als Subventionen, doch Milliardengewinne dürfen sie für sich behalten. Ungerecht hoch drei. Zermürbend, politikverdrossen und traurig machend, alles gleichzeitik.

    • sebastian 24.03.2024, 17:49 Uhr

      Die Lufthansa hat wie angekündigt, die in der Corona-Krise benötigten Staatshilfen, benötigt wurden nur 3,5 Milliarden Euro, im November 2021 komplett getilgt.

  • 802 Walter König 24.03.2024, 15:52 Uhr

    Leider wird auf grundlegende Probleme kaum eingegangen, die Machenschaften der Jobcenter. Meine Erfahrungen ( und die meines Sohnes ) seit 2005: - selbst Fallmanager übergebene Unterlagen verschwinden spurlos - Atteste werden so kurzfristig angefordert, daß dies zeitlich fast nie einzuhalten ist, es folgen Sanktionen - der ärztliche Dienst des Jobcenters schreibt selbst Schwerstkranke arbeitsfähig, es folgen Sanktionen - selbst bei Einschreibebriefen wird geleugnet, daß Blatt A oder B im Umschlag war, es folgen Sanktionen - sogar bei Faxen wurde die Echtheit des Sendeberichtes angezweifelt Insgesamt ein beleidigender Ton, mein Sohn mußte 5x sein Abiturzeugnis kopieren, ständig stufte man ihn als "ohne Schulabschluss" ein. Erst nach einer BEGLAUBIGTEN Fotokopie trug das Jobcenter dies richtig ein. Und da wundert man sich über die Wut, die sich bei vielen gegenüber dem Staat aufgestaut hat ? Warum wird darüber fast nie berichtet ? Glaubt man ernsthaft so Leute in Arbeit zu bringen ?

    Antworten (2)
    • Hans Müller L. 24.03.2024, 16:13 Uhr

      Wo die Interessen der Jobcenter liegen möchte ich auch mal wissen. Die "Arbeit" der Fallmanager ist so schlecht, so kommt natürlich niemand in Arbeit, zumindest nicht über das Jobcenter, aber das ist auch nicht das Ziel, man soll sich selber kümmern, das Jobcenter ist nicht verpflichtet überhaupt ein Finger krumm zu machen. Die Jobcenter sind letztlich eine Firma mit extremen Gewinninteressen, die nur an der monatlichen Bilanz eines jeden Mitarbeiters interessiert ist. Je mehr Sanktionen und je mehr Arbeitslose mit Papierkram zugemüllt werden desto besser. Dann wird der Arbeitsvertrag des Fallmanagers gern wieder verlängert. Verhängt er zu wenig Sanktionen, schauts dann mit der Verlängerung schlecht aus. Am Monatsende zählen nur die Zahlen, das wichtigste in dem ganzen Landen. Damit man offenbar die Arbeitslosenzahlen jeden Monat schönrechnen kann. Alles andere hat keine Bedeutung. Das ist mal FAkt. Alles unter Schröder so bis heute gestrickt worden.Ändern tut keiner was.

    • Ruth D. 24.03.2024, 17:17 Uhr

      Sehr geehrter Herr Walter König, in den Statuten des med. Dienstes steht sicherlich nicht, Schwerkranke als "Gesund" zu beschreiben u. so in den Arbeitsmarkt zu entlassen. Das wäre ja eine Unwahrheit u. somit Betrug, könnte auch eine Privatklage gegen den Betreuer (v. med. Dienst u.Fallbearbeiter etc.) nach sich ziehen. Solche Willkür gehört zur Anzeige gebracht und es müßte hier (in allen Ämtern) eine n e u t r a l e Beschwerdestelle eingerichtet werden. Nach meinem Empfinden, haben nachweislich Erkrankte (Hausarzt/ Facharzt/ Krankenhausberichte etc. sollten genügen), für zunächst eine begrenzte Zeit, nichts aber auch gar nichts auf dem Arbeitsmarkt verloren. Erkrankte sind im übrigen oft auch gar keine wirkliche Hilfe für deren Kollegen u. Kolleginnen - Eine wundersame Heilung, per Stempel- ist gesund u. arbeitsfähig - hat sich wohl noch bei keinem Betroffenem eingestellt. Eine gute Wiedereingliederung, da wo sinnvoll, ist hingegen begrüßenswert. Ihnen einen schönen Sonntag

  • 801 Helmut H. 24.03.2024, 15:51 Uhr

    Den passenden Kommentar zu heutigen Sendung hat Stanislaw Jerzy Lec: Wenn überhaupt keine Winde wehen, hat sogar der Wetterhahn auf dem Turm Charakter.

  • 800 Erwin Günsel 24.03.2024, 15:51 Uhr

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  • 799 Beate Ihl 24.03.2024, 15:50 Uhr

    Man darf sich fragen, wieso Geld-vom-Staat-Bezieher einen Lebenswandel bezahlt bekommen sollen (Stichwort Teilhabe), der Dinge wie Konzerte, Theater und Vereinsmitgledschaft ermöglichen sollen. Ehrlich: Es gibt auch preiswertere Möglichkeiten, seine Freizeit zu verbringen. Doch bei uns wird immer das Teuerste aufgeführt - wissend, dass normal Verdienende auf sowas verzichten bei den heutigen Lebenshaltungskosten.

    Antworten (1)
    • pete2 24.03.2024, 16:26 Uhr

      Ja genau , lieber sich von den Programmen von ARD und ZDF verblöden lassen .

  • 798 Ute 24.03.2024, 15:47 Uhr

    Etwas grundlegend ändern muss man allenfalls im Rentensystem, etwa indem man die Rentner mehr einbezieht, zum Beispiel dadurch, dass man die Altersgrenze nicht an-, sondern aufhebt.

  • 797 Willibald OhneNot 24.03.2024, 15:46 Uhr

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  • 796 Sarah Bossi 24.03.2024, 15:46 Uhr

    Wenn wir einmal die politischen Randgruppen AfD und Linken ausklammern, dann bewegen wir uns auf dem Boden der Realität, was vernünftige und verfassungsgemäße Lösungen für unseren Sozialstaat anbelangen. Das Bürgergeld erhitzt zwar angefacht durch eine immer stärker populisitisch ausgerichtete CDU aktuell die Gemüter, aber die Debatte an sogenannten Totalverweigerern auszurichten, löst das Problem nicht. Ungefähr vier Millionen erwerbsfähige Bürgergeldempfänger stehen circa 700.000 offene Stellen gegenüber. Für qualifizierte Arbeitskräfte ist die Bundesagentur für Arbeit leider völlig inkompetent und kapituliert in der Regel bei der Vermittlung. Der Arbeitsmarkt der qualifizierten Arbeitsplätze bleibt dieser Behörde in großen Teilen verschlossen. Bleiben die meist unqualifizierten Arbeitsplätze übrig. Wenn es nach den Populisten geht, dann muss nun Druck auf die erwerbsfähigen Bürgergeldempfänger ausgeübt werden. Es darf bezweifelt werden, dass man damit Erfolg habe wird.

  • 795 Helga H. 24.03.2024, 15:43 Uhr

    Ich wüßte gerne einmal, wieso Flüchtlinge aus der Ukraine vom ersten Tag, ungeprüft auf eine Bedürftigkeit, wie dies bei deutschen Harz4-Empfängern usus war, Bürgergeld empfangen, obwohl sie bisher nicht einen Euro in das Versicherungssystem eingezahlt haben?

    Antworten (2)
    • Atlanta G 24.03.2024, 16:27 Uhr

      BG für Ukrainer ist allen anderen Betroffenen gegenüber unfair. Abschaffen.

    • Doris M. 24.03.2024, 16:29 Uhr

      Das wüßte ich auch gerne. Manche reisen hier mit Fahrzeugen an, von denen der deutsche Durchschnittsrentner nur träumen kann.

  • 794 Torsten K. 24.03.2024, 15:42 Uhr

    Es liegt so viel im Argen in D: Grösster Niedriglohnsektor, Aufstocker (Subventionierung für Unternehmen, Vermieter), ungerechte Finanzierung (Beamte, Pensionen vs. AN, Rente). Nachweislich sterben arme Menschen, hauptsächlich Männer etliche Jahre früher als die pensionierten Männer. Viel zu wenige, kleine bis mittlere Wohnungen trotz Wandel der Sozialstruktur und Zuwanderung. Warum muss es einen Gewinn bei der Altersbetreuung und Krankheitsversorgung geben bzw. diese Konzerne Dividenden ausschütten? Arbeiten soll sich lohnen, eine Familie gründen ohne Sozialgeld muss möglich sein ... und das alles ohne prekäre Verhältnisse. Teile der Mittelschicht rutschen in die Armut ab. Politiker etc. polarisieren und spalten die Bevölkerung. Privilegien, Steuerschlupflöcher etc. bleiben erhalten. Bis es knallt.

  • 793 Weber 24.03.2024, 15:41 Uhr

    Das Rentenpaket macht etwas Mut. Die Bürgegelddebatte ist von der SPD ganz erwidert ausgebremst worden. Wieder mal zeigt sich, dass die gegegenwärtige Dreierkoalition (von Journalisten stets halboriginiell gern mit dem umgangssprachlichen Pendant einer Lichtzeichenanlage bedacht) besser ist als ihr Ruf. So lange die CDU nicht regiert, und alleine wird sie es zum Glück nicht, dürfte es denn wohl zu keiner "Zeitenwende" kommen. Gut so.

  • 792 Anja Weihendorf 24.03.2024, 15:39 Uhr

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  • 791 Irene 24.03.2024, 15:36 Uhr

    Immerhin, wir haben hierzulande wenigstens noch einen Sozialstatt. Fakt ist, dass es Deutschland im Vergleich wirtrschaftlich insgesamt nach wie vor recht gut geht.

    Antworten (1)
    • Irene 24.03.2024, 16:30 Uhr

      Das wird implodieren , da die Ungleichheit stetig größer wird. Solange werden die Armen gegeneinander aufgebracht.. Nach 50 Jahren Arbeit mit Wohnraum immer kleiner gesetzt. Das Geld ist nicht weg, es ist nur woanders.

  • 790 Willibald OhneNot 24.03.2024, 15:36 Uhr

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  • 789 Petra 24.03.2024, 15:33 Uhr

    Die heutige Sendung war konstruktiv und sachlich, und dem Lob des einen Anrufers über die Wahl eines innenpolitischen Themas kann man sich nur anschließen.

  • 788 Elke 24.03.2024, 15:32 Uhr

    Die Themenwahl ist unklar formuliert. "Zeitenwende" ist eine postmoderne politische Wortschöpfung. Ob es es diesse "brauche", lässt die Frage offen, was damit im Kontext überhaupt gemeint ist. Kürzen oder Anheben der der Sozialleistungen? Was es braucht, ist bei acht Millionen Armutshaushalten jedenfalls eine größere Zahl an auskömmlichen Stellen und keine "Jobs".

  • 787 Anonym 24.03.2024, 15:30 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. Wir schalten keine anonymen Kommentare, solche mit Fantasie-Pseudonymen oder reinen Initialen, frei. (die Redaktion)

  • 786 Helmut H. 24.03.2024, 15:26 Uhr

    Versicherungsfremde Ausgaben der Rentenkasse. Rente pleite? Also muss die Rente gesenkt werden. Damit die Kommunen nicht zerknallen muss auch das gebastelte Hartz4 gesenkt werden. Hat mal jemand aus der Entscheidungsebene ernsthaft versucht von Hartz4 bzw. dem Geld für die männlichen Bürger zu leben? Das funktioniert genauso wenig wie dieses sog. "Gäste"buch!

  • 785 Petra 24.03.2024, 15:24 Uhr

    Die heutige Sendung war wirklich peinlich! Alle wirklich relevanten Themen, wie Pensionen und Rente im europäischen Ausland wurden konsequent verschwiegen. Weiter so! Aber bei der nächsten Wahl sind diese Themen entscheidend.

    Antworten (1)
    • A. Kerber 24.03.2024, 15:42 Uhr

      Ich glaube nicht, dass die nächste Wahl eine Wende bringt. Lt. Umfragen ist die CDU nach den 16 Merkeljahren ja wieder hoch im Aufwind und da stehen gerade den Rentnern enorme Kürzungen bevor. Mehrere Jahre mit Nullerhöhungen und steuerliche Belastungen. Viel Spaß bei den nächsten Wahlen.

  • 784 Helmut H. 24.03.2024, 15:20 Uhr

    15.10 Uhr: * Kommentar 729: FRANK Z. schreibt am heute, 13:50 Uhr : ... Dies wurde von einem anderen System abgerufen. ALLERDINGS: Der Bestätigung auf meinen Beitrag gerade eben nach 15 Uhr folgte ein Beitrag von 14.48 Uhr. GANZ OFFENSICHTLICH IST IN DER TECHNIK DES WDR DER WURM!

  • 783 Werner D. 24.03.2024, 15:19 Uhr

    In der Zukunft wird nur noch das BGE was bringen, aber den Mut hat derzeit noch keine Partei, sehr schlimm, daher ist auch keine für mich wählbar. Nur mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen, kann man sich auch etwas ansparen, bzw. das angesparte nicht ausgeben zu müssen um Grundsicherung zb. im Alter beantragen zu müssen. Macht mal das alles durch, wenn die Eltern ins Altenheim sollen! Immer mal an später denken und nicht nur an Jetzt gehts mir doch gut usw.!

  • 782 Nele 24.03.2024, 15:17 Uhr

    Die Union hat das Thema Bürgergeld gesetzt, weil sie sich damit in der Opposition zu profilieren versucht. Hier sieht sie eine Chance, einen programmatischen Markenkern zu bilden. Man will ganz offenbar wieder etwas nach rechts rücken, um konservative Wähler zurückzuholen. Das ist ziemlich durchschaubar, und trotzdem springen Talkshows darauf an und befassen sich folgsam wochenlang mit dem Bürgergeld. Dass die Union es war, die dem Bürgergeld zugestimmt hatte, dass es kaum Verweigerer gibt, dass viele Bürger aufstocken müssen und Arme ins Elend gestoßen werden, nur weil die Union wieder an die Regierung will: Das - nämlich die politische Gesamtlage und das Kalkül von Parteien - der darüberliegende Kontext also, wird nicht thematisiert. Man müsste nur die Mindestlöhne endlich mal spürbar anheben und Tarfiverträge für allgemeinvernbindlich zu erklären - aber darüber wird leider auch nicht diskutiert. Statt dessen debattiert man über das von der Union gesetzte Thema. Die freut sich.

    Antworten (3)
    • Nele 24.03.2024, 15:54 Uhr

      Nele 15:17 bin nicht ich.

    • Franzi 24.03.2024, 16:03 Uhr

      Als "andere" Nele stimme ich Ihnen bis zum Vorschlag über die Mindestlöhne zu. Nur was soll eine Anhebung der Mindestlöhne bringen? Das ist doch kein Rezept gegen zu viele Menschen, die Bürgergeld empfangen und die Sozialkassen belasten. Im Gegenteil werden zumindest einige unqualifizierte Arbeitsplätze dadurch wegfallen, weil nicht wirtschaftlich.

    • Nele 24.03.2024, 16:26 Uhr

      "Nele" 15:54 Uhr. Völlig richtig.

  • 781 Eva Bayer 24.03.2024, 15:17 Uhr

    Ob Bürgergeld oder Rente: Die auf dem Boden unserer Verfassung stehenden Parteien wollen unseren Sozialstaat reformieren, aber nicht abschaffen. Von der in Teilen als gesichert verfassungsfeindlich eingestuften AfD ist etwas anderes zu hören. Leute am Rande unserer gesellschaft gegen Migranten ausspielen und als Handlanger Putins seine Kriegswirtschaft unterstützen. Widerlich.

    Antworten (2)
    • Volker Markert 24.03.2024, 16:11 Uhr

      Aber das Ausspielen der Bürgergeldempfänger gegen Mindestlöhne geht in Ordnung? Und das jetzt Ausländer Bürgergeld und Rente erhalten, die nie eingezahlt haben, ist auch okay? Und Migranten werden auch unterstützt? Wie werden diese zusätzliche Kosten aufgebracht? Warum wird nicht auch bei den Pensionen gespart oder die ungerechten Beitragsbemessungsgrenzen angehoben .....

    • Björn H. 24.03.2024, 17:48 Uhr

      @Volker Markert: Die AfD hat die Lösung. Auflösung des Sozialstaats. So einfach.

  • 780 Willibald OhneNot 24.03.2024, 15:17 Uhr

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  • 779 Max Brandauer 24.03.2024, 15:15 Uhr

    Wer ist wofür verantwortlich? Hitler für Faschismus, Putins Krieg für Inflation, Weselski für Bahnstreiks und das BVerfG-Urteil für das Haushaltsloch. Vereinfachungen hilfreich o. verantwortungslos? Cui bono? Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. FK-Mangel. Richtig ist, dass unser Rentensystem bis 1957, Beginn Umlageverfahren, einen Kapitalstock hatte. Ob die Gesetze der Hartz-Clique, mit größtem Niedriglohnsektor und mit Wahlrechtsentzug durch Hartz4 positiv zu bewerten sind, bezweifle ich als Demokrat. Vers.fr. Leistungen, also Bewertung von Kindern und Wehrdienst oä. sicher mit europ. Antidiskriminierung gewollt – infrage stellen? Faschismus lebt in akt. Diskriminierungen fort! Leistungsorient. bei Totalverweigerern - auch. Aber auch Leistungsverweigerung und ~feindlichkeit staatlicherseits: Pflegenotstand, Lehrermangel, Wohnungsnotstand, Wehr-und Verteidigungsunfähigkeit, Fachkräftemangel, Inder statt Kinder, Armutsrisiko Kind, Wühltischmentalität anstelle Ausbildungsoffensive usw.

  • 778 Anja Weihendorf 24.03.2024, 15:15 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 777 Helmut H. 24.03.2024, 15:12 Uhr

    15 Uhr: Letzte Bearbeitung 13.21 Uhr - EINHUNDERT MINUTEN. Schrecklich, diese Gleichgültigkeit des WDR.