Die Gäste der Sendung sitzen am Tisch des Presseclubstudios

Gefährliche Eskalation – Wie entschärfen wir den Ukraine-Konflikt mit Russland?

Gäste

Golineh Atai

Golineh Atai studierte Romanistik, Politische Wissenschaft und Iranistik in Heidelberg und Lille (Frankreich). Nach einem Volontariat beim Südwestrundfunk arbeitete sie zunächst als freie Fernseh-Reporterin für die ARD, und ab 2006 als ARD-Korrespondentin für die arabische Welt in Kairo. 2008 wurde sie Redakteurin und Reporterin des ARD-Morgenmagazin, und arbeitete später für der Tagesschau-Redaktion des WDR. 2013 ging sie als Korrespondentin ins ARD-Studio Moskau. Sie berichtete fortlaufend über die Ukraine-Krise. Im Sommer 2018 kehrte Golineh Atai zurück in die Tagesschau-Redaktion des WDR. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, insbesondere für ihre Berichterstattung aus der Ukraine. So ernannte sie das „medium magazin“ 2014 zur „Journalistin des Jahres“ und 2015 erhielt sie den Peter-Scholl-Latour-Preis.

Gesine Dornblüth

Gesine Dornblüth lernte schon in der Schule Russisch und berichtete bereits während des Slawistik-Studiums als freie Journalistin über Themen aus Russland. Sie promovierte in russischer Lyrik. In den 1990er Jahren gründete sie mit Thomas Franke das Journalistenbüro „texte und töne“ in Berlin und produzierte Alltagsreportagen, Langzeitdokumentationen und politische Analysen aus Russland, der Ukraine, dem Südkaukasus und vom Balkan auch für das Deutschlandradio. Von 2012 bis 2017 war Gesine Dornblüth als Korrespondentin für das Deutschlandradio in Moskau. Seit März 2017 arbeitet sie als freie Journalistin in Berlin überwiegend für das Deutschlandradio mit dem Schwerpunkt Osteuropa.

Michael Thumann

Michael Thumann studierte Geschichte, Politik und Slawistik in Berlin, New York und Leningrad. Bei der „ZEIT“ schrieb er ab 1992 zunächst als politischer Redakteur über Südosteuropa. Von 1996 bis 2001 war er als Korrespondent in Moskau. Bis Ende 2007 koordinierte er dann in Hamburg die außenpolitische Berichterstattung der „ZEIT“ und zog dann für sechs Jahre als Korrespondent für den Nahen und Mittleren Osten nach Istanbul. Von 2013 bis 2015 leitete Michael Thumann das Moskauer Büro der „ZEIT“ und ist heute Außenpolitischer Korrespondent mit Sitz in Berlin. 2012 erhielt er den Helga und Edzard Reuter-Preis für Völkerverständigung und den Deutschen Journalistenpreis. Zuletzt erschien 2015 das Buch „Neue Anschrift Bosporus“, das er mit Susanne Landwehr veröffentlichte und 2011 sein Buch „Der Islam-Irrtum.

Andreas Zumach

Andreas Zumach studierte Sozialarbeit, Volkswirtschaft und Journalismus in Köln. Von 1979 bis 1981 war er Redakteur bei der Westberliner Zeitung „Die Neue“. Im Anschluss arbeitete er bis 1987 für die „Aktion Sühnezeichen“. Seit 1988 ist Andreas Zumach als freier Journalist am UNO-Sitz in Genf tätig und berichtet als Korrespondent für die "taz. die tageszeitung" sowie für weitere Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehanstalten in Deutschland, der Schweiz, Österreich und den USA. Er ist Autor mehrerer Bücher über die UNO und internationale Konflikte. Zuletzt veröffentlichte er 2015 „Globales Chaos – machtlose UNO: Ist die Weltorganisation überflüssig geworden?“.

Stand: 30.11.2018, 16:13 Uhr