Berta Griese

Ehemalige Rollen

Ute Mora spielte

Berta Griese

In der "Lindenstraße" von Folge 1 bis 936

Erst spät befreit sich Berta Griese aus der Umklammerung der schier übermächtigen Mutter und vollzieht eine Wandlung von der grauen Maus zur selbstbewussten Frau. Ihre Loyalität schätzen die Nachbarn aus der Lindenstraße wie die Patienten der Arztpraxis Flöter gleichermaßen.

Berta: Die ganze Geschichte

Berta und Lydia sitzen am Esstisch

Allein zu zweit: Berta und Mutter Lydia (Tilli Breidenbach) Nolte.

Berta Nolte wird am 25. Juni 1941 in Riga/Baltikum geboren. Nach dem Soldatentod des Vaters 1942 flüchtet sie mit Mutter Lydia und Bruder Theo in den Westen. Auf der Flucht wird Theo durch eine Granate getötet. Mutter und Tochter verbringen die nächsten Jahre auf dem Gutshof der Verwandtschaft in Hannover. Nach dem Tod des Onkels (1956) zieht Berta mit ihrer Mutter von Niedersachsen in die bayerische Landeshauptstadt München. Hier absolviert sie eine kaufmännische Lehre und wird später Abteilungsleiterin in einem Wäschehaus.

Lydia hat ihre Tochter fest im Griff: Als Berta im Februar 1986 arbeitslos wird, wagt sie es lange Zeit nicht, ihrer Mutter reinen Wein einzuschenken (Folge 10). Stattdessen verlässt sie jeden Morgen pünktlich das Haus in der Lindenstraße und meldet sich schließlich zu einem Segelkurs an der Volkshochschule an. Dort lernt sie zufällig den Nachbarn Gottlieb Griese kennen.

Die beiden finden sofort Gefallen aneinander. Einige Wochen treffen sich Berta und der Kioskbesitzer Gottlieb heimlich und beschließen schon bald zu heiraten. Auch beruflich geht es für Berta wieder bergauf: Dr. Dressler bietet ihr eine Stelle als Sprechstundenhilfe in seiner Praxis an.

Berta reicht Manoel etwas zu essen

Heimweh? Warum nur will Manoel (Marcel Kommissin) nichts essen?

Doch ein Jahr nach der Hochzeit erfährt Berta, die sich sehnlichst ein Kind wünscht, dass sie unfruchtbar ist (Folge 75). Gemeinsam mit Gottlieb denkt sie über eine Adoption nach. Über Terre des Homme adoptiert das Ehepaar im August 1987 schließlich den sechsjährigen Manoel aus einem mexikanischen Waisenheim (Folge 90).

Doch der kleine Manoel hat große Schwierigkeiten, sich in Deutschland einzuleben. Die Erziehung des Jungen belastet Berta sehr - zumal Gottlieb sie im Januar 1988 für mehrere Monate allein lässt, als er eine Yacht von den Bahamas nach Hamburg überführt. Als Griese im Mai aus Frankreich mitteilt, dass er noch nicht nach Hause kommen wird, beschließt Berta der Sache auf den Grund zu gehen. Sie fährt nach Frankreich, findet Gottlieb auf einem Boot mit einer anderen Frau und reist unbemerkt zurück (Folge 131).

Berta flirtet Robert an

Berta hat sich in Robert (Martin Armknecht, links) verliebt.

Berta räumt umgehend die gemeinsame Bleibe und zieht mit Manoel in die ehemalige Bennarsch-Wohnung im Erdgeschoss von Lindenstraße Nr.3. Für kurze Zeit nimmt Berta Robert Engel bei sich auf und eröffnet mit ihm einen Buchladen in Gottliebs Kiosk auf der Lindenstraße (Folge 142). Als Griese im September endlich zurückkehrt, zeigt Berta ihm die kalte Schulter und flirtet ungeniert mit Robert.

Doch dieser weist die verliebte Berta schließlich zurück und zieht aus. Obwohl sich Berta und Gottlieb wieder versöhnen, kommt es im Dezember 1988 zum endgültigen Bruch, als Berta den Brief einer anderen Frau bei Gottlieb findet (Folge 157).

Daraufhin verlässt Gottlieb die Lindenstraße für immer und Berta lebt fortan alleine mit Manoel in der Griese-Wohnung. Auch den Buchladen im Kiosk schließt Berta im Januar 1989 (Folge 162).

Obwohl sich Manoel mittlerweile in München eingelebt und im Nachbarsjungen Klausi Beimer einen Freund gefunden hat, hat Berta es nicht immer leicht mit ihm. Vor allem die schulischen Probleme des Jungen machen ihr große Sorgen. Im August 1989 erholen sich die beiden im gemeinsamen Urlaub mit Familie Beimer im Fichtelgebirge (Folge 192).

Bertas Mutter Lydia kehrt im Herbst 1989 nach einem mehrmonatigen Kuraufenthalt aus Garmisch zurück und wohnt fortan wieder in der Lindenstraße. Nach einem komplizierten Beinbruch im darauffolgenden Januar ist sie viele Monate auf die Pflege ihrer Tochter angewiesen.

Traumpaar Hajo und Berta

Berta musiziert mit Hajo und Isolde

Bertas Klavierkünste und Isoldes (Marianne Rogée, rechts) Gesangstalent werden nun durch Hajos Bassspiel untermalt.

Berta schafft den Spagat zwischen Arbeit, Kind und Pflege der Mutter nur schwer. Erfreulichere Aussichten bringt da der Sommer 1990: Berta lernt den neuen Mieter Hans-Joachim Scholz kennen.

Gemeinsam mit ihm begleitet Berta Isolde Pavarotti auf der Bühne des "Akropolis". Berta und Hajo werden ein Paar. Im April 1991 stellt Berta ihn Mutter Lydia vor, die mittlerweile bei ihrer Freundin Amélie von der Marwitz lebt.

Kurz darauf zieht Scholz in Bertas Wohnung (Folge 287). Nur Manoel will den neuen Mann an Bertas Seite nicht akzeptieren und nach einer gemeinsamen Mexiko-Reise mit Berta im August 1991 (Folge 298) geht der Junge ins Internat.

Doch auch das Zusammenleben mit Hajo Scholz gestaltet sich sehr schwierig. Er kommt häufig spät nach Hause, hinterlässt ein heilloses Durcheinander in der Wohnung und scheint von Berta zu erwarten, dass sie ihn und seine ständig anwesenden Freunde bewirtet.

Auch einen gemeinsamen Tunesien-Urlaub, den Berta als Überraschung gebucht hat (Folge 329), lehnt er ab. Aber anstatt Scholz in die Schranken zu weisen, nimmt Berta eine Enttäuschung nach der anderen hin - in der Überzeugung, auf diesem Weg nicht auch noch den zweiten Mann in ihrem Leben zu verlieren. Ihre Bitte zu einer Partnerschaftsberatung zu gehen, wird von Scholz abgeschmettert (Folge 372).

Berta verfällt immer öfter in depressive Stimmungen und wird von Migränen und Schlafstörungen geplagt. Sie nimmt Schlaftabletten und bekommt bald zusätzlich Psychopharmaka verschrieben, deren aufheiternde Wirkung Berta anfangs sehr begrüßt. Doch die unkontrollierte Einnahme der Medikamente zeigt ihre Wirkung: Berta kann sich auf der Arbeit in der Praxis - Dressler hat sie mittlerweile an Dr. Eva-Maria Sperling verpachtet - immer weniger konzentrieren. Hajo versucht schließlich erfolglos, seiner Frau die Tabletten zu verbieten (Folge 387).

Berta bricht in der Praxis ein

In ihrer Not versucht Berta sogar einen Medikamentenschrank aufzubrechen.

Als Berta von den Schlaftabletten wieder einmal zu geschwächt ist, zur Arbeit zu gehen, erwischt Scholz sie beim Einnehmen von Gemütsaufhellern und wirft alle Medikamente in den Müll. Doch Berta lässt sich neue Tabletten verschreiben und verstrickt sich immer mehr in Wahrnehmungsstörungen, Lethargie und Panikattacken.

Auch Bertas Familie und Freunde nehmen nun langsam ihre Veränderung wahr. Den Gipfel ihrer Tablettensucht erlebt Berta an Silvester 1993: Nachdem Scholz einen Papierstapel, unter dem Berta ihre Medikamente versteckt hatte, entsorgt hat, versucht sie am Abend panisch über Arzt oder Apothekennotdienst an neue Tabletten zu kommen - erfolglos.

Nachts erleidet Berta einen Zusammenbruch, schlägt um sich und wird schließlich mit Blaulicht in die Klinik gebracht (Folge 422). Nach dem Klinikaufenthalt und gleichzeitiger Entgiftung geht es mit Berta wieder aufwärts. Sie will ihr Leben von Grund auf ändern, macht eine Gesprächstherapie und setzt Hajo vor die Tür.

Auch ihrer nach wie vor recht einnehmenden Mutter gibt Berta zu verstehen, dass sie sich jetzt überwiegend um sich selber kümmern wird. Scholz wohnt fortan in seinem Wohnmobil und Lydia weiterhin bei ihrer Freundin Amélie, bis sie im Januar 1994 ins Seniorenheim nach Garmisch zieht.

Berta lässt Hajo im Wohnwagen schmoren

Trotz Hajos Liebesgeständnissen und Bemühungen lässt Berta sich zunächst nicht erweichen ihn wieder bei sich einziehen zu lassen. Im Juli 1994 steht Manoel plötzlich vor Bertas Tür (Folge 449). Er weigert sich, weiterhin zur Schule zu gehen und will nach Mexiko auswandern. Scholz hilft Berta in den nächsten Wochen im Zwist mit der Schulbehörde und in der schwierigen Frage, wie es mit Manoel weitergehen soll. Im Oktober 1994 macht Manoel seinen Traum schließlich wahr und verlässt Deutschland.

Am 05. Januar 1995 erfährt Berta, dass ihre Mutter Lydia in "Haus Tannenhöhe" verstorben ist (Folge 475). Die Nachricht trifft sie völlig unerwartet - Berta trauert sehr um ihre Mutter und erhält von Hajo fürsorgliche Unterstützung, die sie gerne annimmt. Als Scholz wenig später mit einem Nierenleiden zusammenbricht, nimmt Berta ihn wieder ganz bei sich auf.

Berta sorgt sich um den kranken Hajo

Bekommt Hajo eine Spenderniere?

Fortan leben die beiden wieder als Paar ohne Trauschein in Bertas Wohnung. Sie macht Hajo die nun notwendigen Dialyse-Behandlungen erträglich und hilft ihm bei der Suche nach einer Spenderniere. Die langen Wartezeiten treiben sie schließlich in die Fänge von Organhändlern. Berta zahlt eine hohe Geldsumme in der Hoffnung auf eine baldige Spenderniere. Die geplante Transplantation wird allerdings kurz vor ihrer Durchführung von der Polizei verhindert...

Letztendlich erhält Scholz im März 1996 eine gesunde Niere von Olli Klatt (Folge 537). Da nur Blutsverwandte als Lebendspender auftreten dürfen, behauptet Hajo, Olli sei sein unehelicher Sohn.

Der zwielichtige Olli verliert kurz darauf die Tageskasse des Supermarktes, in dem er arbeitet. Scholz zuliebe leiht Berta Olli die 12.700 DM zum Ausgleichen der Kasse - sie selbst beleiht dafür Dr. Dressler. Hajo und Berta haben in der Folgezeit mit großen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Berta zahlt ihre Schulden bei Dressler nach und nach ab und schuldet außerdem Amélie noch 15.000 DM aus dem Organhandel. Zudem muss Berta dem Finanzamt 35.000 DM wegen Steuerunterschlagens der Klavierstunden-Einnahmen über 10 Jahre zahlen. Und Olli Klatt wird seine Schulden niemals begleichen. Berta und Hajo sind dagegen machtlos - hat Olli sie doch wegen der illegalen Spendenaktion in der Hand.

Als Amélie von der Marwitz und Ernst-Hugo von Salen-Piesnitz im Mai 1997 den gemeinsamen Freitod wählen (Folge 598), verliert Berta eine verlässliche Freundin. Die gute Amélie vererbt ihr 40.000 DM - Berta ist nun schuldenfrei.

Berta schimpft mit Lisa

Das geht zu weit! Berta fordert Lisa auf, sich nicht weiter in ihr Leben zu drängen.

Im März 1998 muss Berta ihre langjährige Klavierschülerin Lisa Hoffmeister in die Schranken weisen. Das junge Mädchen ist schwer verliebt in Hajo Scholz und drängt sich immer mehr zwischen ihn und Berta. Erst nach mehreren Monaten zieht sich Lisa mit der Einsicht, dass Scholz nur sein "Rehlein" liebt zurück.

Nach Hajos Geburtstagsfeier im Juni 1999 macht Berta ihrem "Nicki" das größte Geschenk und bittet ihn um seine Hand (Folge 706). Hajo nimmt überglücklich an und verwöhnt Berta am Abend mit einem Verlobungsessen.

Berta und die mexikanische Versuchung

Da Manoel nicht zur Hochzeit im September aus Mexiko anreisen kann, engagiert er als Geschenk eine mexikanische Musikgruppe. Einer der Musiker, Pedro, macht Berta nicht nur (und ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt) Avancen - die beiden schlafen auch miteinander (Folge 721).

Die Hochzeit platzt in letzter Minute als Hajo die beiden in flagranti erwischt. Hajo ist maßlos von Berta enttäuscht. Er spricht wochenlang nicht mehr mit ihr, muss aber bis er etwas anderes gefunden hat, bei Berta wohnen bleiben. Berta lässt nichts unversucht, um Hajo zurück zu gewinnen. Vergebens. Verzweifelt packt Berta im Februar 2000 ihre Koffer und zieht zu ihrer Kollegin Nora Horowitz. Erst als Dr. Dressler dem stolzen Scholz ins Gewissen redet, erweicht seine sture Haltung langsam.

Berta und Hajo sitzen auf einem Pferd

Hoch zu Ross reiten Berta und Hajo ins Eheglück.

Schließlich ist es Hajo, der seine geliebte Berta rührend um Verzeihung bittet. Natürlich nimmt Berta dankbar an und kehrt nach Hause zurück. Dem zweiten Hochzeitsversuch steht nun nichts mehr im Wege und im September 2000 sagen die beiden endlich "Ja" zueinander (Folge 772). Diesmal erscheint sogar Manoel und hat erneut eine Überraschung in petto: seine Frau Elvira-Maria.

Berta und Hajo wollen ihre schwierige Vergangenheit endgültig hinter sich lassen und blicken glücklich einer gemeinsamen Zukunft entgegen. In guten, wie in schlechten Zeiten.

Doch das gestaltet sich nicht immer einfach: Nach der Hochzeit zieht Hajos Mutter Hildegard Scholz in die Wohnung der beiden ein. Immer wieder kommt es zu Unstimmigkeiten mit Hilde, die auch die Ehe Griese/Scholz sehr beanspruchen.

Weitere schwere Belastungen kommen im September 2001 auf das Ehepaar zu, als Berta in Isolde Pavarottis Wohnung überfallen und misshandelt wird. Im Anschluss an den Überfall, der von Isoldes Ex-Liebhaber Fausto Rossini veranlasst wurde und eigentlich Isolde galt, leidet Berta unter massiven Angstzuständen.

Im Februar 2002 entwickelt Berta außerdem einen Waschzwang. Angesprochen auf die vom vielen Reiben gerötete Haut, behauptet sie hartnäckig, an einer Flechte zu leiden.

Doch gemeinsam mit Hajo gelingt es Berta, auch diese Krise ihres Lebens zu bewältigen. Auf sein Drängen hin entschließt sie sich im Sommer 2002 endlich zu einer Therapie (Folge 867) und lernt nun nach und nach, den Überfall zu vergessen. Durch Hildes Auszug im Januar 2003, hat sich die häusliche Lage außerdem sehr entspannt (Folge 893). Guter Dinge überredet Berta ihren Hajo, an einem Paso-Doble-Tanzwettbewerb teilzunehmen, um Irina und Sophie, zwei Mädchen aus der Nachbarschaft, eine Freude zu machen.

Berta und Hajo tanzen im "Akropolis"

Dreamteam: Beta und Hajo geben alles.

Und nach wochenlangem Proben tanzt sich das Ehepaar Griese/Scholz im Februar 2003 auf den ersten Platz des Tanzwettbewerbs - die Kinder nehmen den Preis, einen Erlebnistag im Zirkus, freudestrahlend entgegen.

Einer harten Geduldsprobe unterzieht Dr. Carsten Flöter seine Mitarbeiterin Berta, als er ausgerechnet Lisa Hoffmeister als neue Arzthelferin einstellt (Folge 912).

Doch nachdem Lisa ihr nach dem Überfall in Isoldes Wohnung so einfühlsam geholfen hat, will Berta dem Mädchen eine neue Chance geben und akzeptiert sie als Kollegin. Aber Lisa ist in der Praxis keine rechte Hilfe: Die alleinerziehende Mutter hat niemanden, der ihr Baby nach Schließung des Hortes am Nachmittag betreut und ist mit Erziehung und Arbeit überfordert.

Als Lisa im September ihr Baby wiederholt mit Medikamenten ruhig stellt und heimlich in der Praxistoilette einschließt (Folge 927), hat Berta kein Verständnis mehr und fordert ihre Entlassung. Doch trotz des großen Vertrauensbruchs gibt Dr. Flöter der jungen Mutter noch eine zweite Chance. Lisa verzichtet in Zukunft auf die Mittagspause und darf deshalb die Praxis früher verlassen, um den kleinen Paul pünktlich aus dem Hort abzuholen. Berta muss sich wohl oder übel mit dieser Situation arrangieren.

Ebenfalls Geduld beweisen muss Berta Ende Oktober 2003, als die quirlige Jack Aichinger zu ihrer ersten Klavierstunde erscheint (Folge 934). Jack, die in Dr. Dresslers Haus Unterschlupf gefunden hat, will unbedingt Keyboard spielen lernen. Bertas Unterrichtsgestaltung mit klassischer Musik behagt dem jungen Mädchen jedoch wenig.

Am Morgen des 06. November 2003 beginnen Berta und Hajo voller Tatendrang mit ihrer geplanten Wohnungsrenovierung (Folge 936). Die beiden haben sich eine neue Küche geleistet und Berta macht sich auf den Weg, die passenden Tapeten auszusuchen. Während ihrer Einkaufstour beobachtet Berta zufällig, wie eine Frau überfallen wird. Als sie der Unbekannten schnell zur Hilfe eilen will, stürzt Berta auf so tragische Art und Weise eine Treppe herunter, dass jede Hilfe für sie zu spät kommt. Berta stirbt noch vor Ort.

Während der ahnungslose Hajo ebenfalls mit verschiedenen Einkäufen beschäftigt ist, wird Carsten Flöter von der Polizei über den tragischen Unglücksfall informiert. Als Hajo nach Hause zurückgekehrt ist, teilen ihm Carsten und sein Lebensgefährte “Käthe” die schlimme Wahrheit mit.

Hajo steht vor Bertas Grab

Auch eine Woche nach dem tragischen Unglück kann Hajo noch nicht begreifen, was passiert ist. Voller Trauer steht er an Bertas Grab.

Für Hajo bricht eine Welt zusammen. Er kann und will einfach nicht glauben, dass sein Rehlein nicht mehr lebt. Auch die gesamte Nachbarschaft zeigt sich tief betroffen. Berta hat der überfallenen Frau das Leben gerettet und dabei ihr eigenes verloren. Bertas plötzlicher Tod bedeutet einen großen Verlust für die ganze Lindenstraße.