Spätfolgen des Bergbaus - Zeitgeschichtliches Archiv

Bergbauschäden, Risse an Hauswand

Land prüft Änderung am Bergrecht Werden Bergbau-Opfer angemessen entschädigt?

Der Steinkohleförderer RAG ist unter Druck geraten. Der "Spiegel" berichtet, Opfer von Bergbauschäden würden nicht angemessen entschädigt. Die CDU im Landtag verlangt nun Änderungen im Bergrecht. Die Landesregierung sieht dafür eigentlich keinen Grund. Will aber dennoch handeln. [mehr]



Ein alter Schacht klafft direkt vor der Haustür

Siegener Viertel gegen Gruben gesichert Keine Angst mehr vor Bergschäden

Die Gefahr ist gebannt: Das war die Botschaft der Bezirksregierung Arnsberg während einer Bürgerversammlung im Siegener Stadtviertel Rosterberg. Das Viertel hatte durch den Einsturz alter Erzgruben von sich Reden gemacht. Zwölf Millionen Euro hat das Land investiert. [mehr]

Tiefes Erdloch in der Fahrbahn der Autobahn 45

Spuren des Bergbaus "Tagesbrüche in NRW sind kaum zu vermeiden"

Auf den Bundesstraßen im Dortmunder Süden wird es in den kommenden Tagen voller als sonst, denn die A45 ist teilweise gesperrt. Experten müssen einen vom Bergbau übrig gebliebenen Hohlraum unter der Autobahn sichern. Solche sogenannten Tagesbrüche können in weiten Teilen des Landes auftreten. [mehr]

Tagebau Hambach

Schäden durch Braunkohle-Tagebau Das Problem mit der Beweislast

Am Samstag vor zwei Jahren nahm die Anrufungsstelle Bergschaden Braunkohle in Köln die Arbeit auf. Ein Richter soll für gerechten Ausgleich zwischen dem RWE-Konzern und mutmaßlich geschädigten Hausbesitzern sorgen. Aus deren Sicht ist die Bilanz nach zwei Jahren recht trüb. [mehr]


Zivilprozess um Bergschaden in Siegen Das Land, das Loch und der Schaden

Im Februar 2004 stürzte in Siegen ein altes Bergwerk ein, während das Bergamt die Stelle gerade sichern wollte. Ein Mehrfamilienhaus wurde zur Ruine. Nach acht Jahren Rechtsstreit darüber ist jetzt ein Vergleich in Sicht: Das Land könnte einen Teil des Schadens ersetzen. [mehr]

Segelboote auf dem Blausteinsee bei Eschweiler

Unsicherheit nach Erdrutsch Tagebauseen nicht fluten?

Nach dem Erdrutsch in Sachsen-Anhalt wird in NRW der Ruf nach einem Verzicht auf die Flutung der Tagebauseen nach Ende des Abbaus lauter. Im rheinischen Braunkohlrevier ist der Tagebau bis 2045 noch im vollen Gange. [mehr]

Ein LKW neben einem Kohleberg auf einem Kraftwerksgelände

Steinkohle-Abbau in NRW wird fortgesetzt NRW: Bergschäden auch ohne Erdbeben

Schwere Erdbeben durch den Bergbau wie im Saarland sind in NRW unwahrscheinlich, sagen Geologen. Dennoch kommt es immer wieder zu Bergschäden. Nach den Ereignissen in Ensdorf rufen Bergbaugegner zum Protest auf. [mehr]