Spätfolgen des Bergbaus - Zeitgeschichtliches Archiv

Tiefes Erdloch in der Fahrbahn der Autobahn 45

Spuren des Bergbaus "Tagesbrüche in NRW sind kaum zu vermeiden"

Auf den Bundesstraßen im Dortmunder Süden wird es in den kommenden Tagen voller als sonst, denn die A45 ist teilweise gesperrt. Experten müssen einen vom Bergbau übrig gebliebenen Hohlraum unter der Autobahn sichern. Solche sogenannten Tagesbrüche können in weiten Teilen des Landes auftreten. [mehr]



Hohlräume unter der Autobahn 45 werden verfüllt

Sauerlandlinie teilweise gesperrt Tagesbruch an der A45

Bergbauschäden sind Auslöser einer Vollsperrung der A45 zwischen den Kreuzen Dortmund-Süd und Dortmund/Witten. Vor Tagen war bereits ein fast elf Quadratmeter großer und 1,70 Meter tiefer Tagesbruch im Mittelstreifen verfüllt worden. Dabei hatte man weitere Schäden in der Umgebung gefunden. [mehr]

Warnschild Bergschädengebiet

Alte Bergbau-Schächte werden gesichert Gefahren in der Unterwelt

Die NRW-Landesregierung hat zwei Millionen Euro für ein "Präventivprogramm Bergbau" freigegeben. Unter dem Namen "Risikomanagement" prüfen und sichern Experten in den kommenden Monaten Tausende alter Schächte in NRW. Die ersten Schächte werden jetzt mit Zement verfüllt. [mehr]

Braunkohle-Bagger vor Kraftwerk Weisweiler

Anlaufstelle für Geschädigte des Tagebaus Schlichter für Bergschäden

Seit dem 16. April 2010 gibt es für Geschädigte des Braunkohle-Tagebaus eine Schlichtungsstelle. Wenn RWE die Risse in den Wänden oder gebrochene Rohre nicht als Tagebau-Schäden anerkennt, kann das Gremium in Köln angerufen werden. [mehr]


Bauruine: Haus Gläserstraße 112

Tagesbruch in Siegen Endloses Gerichtsverfahren

2004 machte der Einsturz einer Erzgrube unter dem Siegener Rosterberg zwei Häuser zu Ruinen. Die Bergbehörde sei schuld daran, meinte der Hausbesitzer und klagte. Ein Ende des Prozesses vor dem Landgericht Siegen ist noch nicht abzusehen. [mehr]

Segelboote auf dem Blausteinsee bei Eschweiler

Unsicherheit nach Erdrutsch Tagebauseen nicht fluten?

Nach dem Erdrutsch in Sachsen-Anhalt wird in NRW der Ruf nach einem Verzicht auf die Flutung der Tagebauseen nach Ende des Abbaus lauter. Im rheinischen Braunkohlrevier ist der Tagebau bis 2045 noch im vollen Gange. [mehr]

Ein LKW neben einem Kohleberg auf einem Kraftwerksgelände

Steinkohle-Abbau in NRW wird fortgesetzt NRW: Bergschäden auch ohne Erdbeben

Schwere Erdbeben durch den Bergbau wie im Saarland sind in NRW unwahrscheinlich, sagen Geologen. Dennoch kommt es immer wieder zu Bergschäden. Nach den Ereignissen in Ensdorf rufen Bergbaugegner zum Protest auf. [mehr]