Wie gesund ist Tee wirklich?

Wie gesund ist Tee wirklich?

Das Lieblingsgetränk der Welt - Tee

Tee kommt ursprünglich aus China – das verrät schon der botanische Name Camellia Sinensis. Vermutlich schon seit über 2000 Jahren wird Chá, wie Tee auf Chinesisch heißt, dort angebaut und getrunken. Doch erst seit der Ming-Dynastie (1368 -1644) nutzen die Chinesen ganze Blätter. Vorher hatten sie das Getränk aus Pulver zubereitet.

Wieso türkischer Tee „Tschai“ heißt

Nach Europa kam der Tee deutlich später. Im 17. Jahrhundert, zuerst in die Niederlande – was auch erklärt, warum die Friesen heute mit über 300 Litern pro Kopf und Jahr die Weltmeister im Trinken von Schwarzem Tee sind. Den Namen „Tee“ brachten die chinesischen Händler mit. Sie sprachen den Min-Nan-Dialekt, in dem das Wort Chá wie Tee ausgesprochen wird. In anderen Ländern wie Russland, Portugal oder auch der Türkei sprachen die Händler hingegen Mandarin, weshalb die Einheimischen das Wort Chá übernahmen. Und etwa Tschai daraus machten – wie die Türken.

Die Wissenschaft vom Tee-Kochen

Die Briten haben aus dem Teekochen sogar eine eigene wissenschaftliche Disziplin gemacht. Bei Quarks & Co erklärt ein Tee-Forscher, wie man den besten Tee kocht – wissenschaftlich akkurat berechnet.

Genuss oder Medizin?

Doch längst nicht jeder trinkt Tee nur wegen des Geschmacks – manchmal soll er heilen. Richtig zusammengemischte Kräutertees sollen bei einer Erkältung helfen. Doch es können auch Schadstoffe im Tee stecken – Quarks überprüft, wie gesund es wirklich ist, Tee zu trinken.

Und dann gibt es da noch den Zaubertrank: Grüner Tee soll sogar gegen schwere Krankheiten helfen. Soll! Quarks überprüft, ob das stimmt.

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Stand: 14.08.2017, 08:30