Die Illusion vom richtigen Schlafen

Die Illusion vom richtigen Schlafen

Wenn wir schon ein Drittel unseres Lebens verschlafen, soll dieses Drittel wenigstens möglichst effektiv genutzt werden – denken viele. Aber tatsächlich leidet etwa jeder fünfte Deutsche unter Schlafproblemen. Machen wir uns möglicherweise beim Thema Schlafen zu viel Druck? Wir konsumieren Schlafmittel oder spezielle Apps, um den Schlaf zu optimieren. Aber unsere Schlafqualität verbessern wir damit nicht.

Schlafmittel verschlechtern die Schlafqualität

Tatsächlich brauchen wir den Schlaf nicht nur zur körperlichen Erholung, sondern auch, um Gedächtnisinhalte neu zu ordnen. Dabei können wir sogar auf neue Lösungen kommen – das heißt: Nach dem Schlafen wissen wir mehr als vorher! Aber es gibt viele Faktoren in unserem Leben, die uns den Schlaf rauben und damit auch die nächtliche Regeneration stören: Stress, Schichtarbeit oder die eigenen Kinder, wenn sie noch klein sind. Auch Schlafmittel, die ja eigentlich helfen sollen, verschlechtern die Schlafqualität. Sie unterdrücken wichtige Schlafphasen und machen zudem abhängig. Studien aus den USA legen sogar nahe, dass Menschen, die Schlafmittel einnehmen, deutlich kürzer leben.

Quarks & Co legt eine Spur zum guten Schlaf und erklärt, wann Schnarchen die Gesundheit gefährdet, inwiefern das blaue Licht unserer Bildschirme unseren Schlaf stört und was man tun oder lassen sollte, um nachts endlich zur Ruhe zu kommen.

Stand: 27.01.2017, 16:00