Der Streit um die Braunkohle

Der Streit um die Braunkohle

Trotz internationaler Klimaschutzziele führt Deutschland den emissionsintensiven Braunkohleabbau fort. Tausende Bürger in Nordrhein-Westfalen haben in den letzten Wochen und Monaten mit Aktionen für ein Ende der Braunkohleförderung gekämpft. Mehr als 40 Dörfer haben die Kohle-Bagger bereits geschluckt. Weitere sollen folgen.

Quarks & Co hat Menschen getroffen, die sich aktiv gegen den Braunkohleabbau einsetzen. Und mit ihnen über ihre Hoffnungen, Ängste und Forderungen an Unternehmen und Politik gesprochen.

Riesiges Kohlevorkommen

Abbaugebiet

In der Rheinischen Braunkohlenlagerstätte befinden sich etwa 55 Milliarden Tonnen Braunkohle. Damit befindet sich hier das größte geschlossene Braunkohlevorkommen Europas. Große Teile davon gelten als technisch und wirtschaftlich gewinnbar. Quarks & Co zeigt, wie Braunkohle entsteht, wie sie abgebaut und verarbeitet wird und welchen Einfluss sie auf die Menschen und die Region hat.

Das meiste Kohlendioxid kommt aus NRW

Braunkohlekraftwerke

Der Tagebau Garzweiler am Niederrhein ist eines der größten künstlichen Löcher der Welt. Seit rund 100 Jahren wird hier Braunkohle abgebaut – mit enormen Auswirkungen. Gigantische Maschinen in riesigen Gruben fördern und transportieren die Braunkohle zu Mammut-Kraftwerken, die bei der Umwandlung des Brennstoffes in Strom enorme Mengen Treibhausgase in die Luft pusten. Das rheinische Revier ist heute die größte Kohlendioxidquelle Europas.

Kann ein Kohleausstiegsgesetz die Emissionen reduzieren, um die selbstgesteckten Klimaschutzziele zu erreichen?

Stand: 28.08.2017, 12:00