Bitte anfassen! Die Macht des Tastsinns

Bitte anfassen! Die Macht des Tastsinns

Er ist unscheinbar und nebensächlich, so jedenfalls wird er oft wahrgenommen. Doch er macht uns nicht nur zu fühlenden Wesen, er ist sogar überlebenswichtig: der Tastsinn. Berührung ist offenbar überlebenswichtig, denn es gibt zwar Menschen, die von Geburt an blind oder taub sind, aber bisher kennt man keinen, der ohne Tastsinn geboren wurde. Nur mit Hilfe des Tastsinns können wir überhaupt schlucken und atmen. Quarks & Co erklärt, welche Rolle der Tastsinn in unserem Leben spielt.

Tastend durch den Alltag

Vieles im Alltag läuft automatisch: eine Tasse heben, die Tastatur bedienen, zum Supermarkt laufen. Bei all dem ist der Tastsinn im Spiel! Doch es gibt Krankheiten, die einen Teil des Tastsinns ausschalten können. Menschen, die daran erkranken, können zum Beispiel nicht mehr richtig laufen oder verbrennen sich die Finger an einer heißen Ofentür. Quarks & Co stellt einen Menschen vor, dem es so ergangen ist.

Hautkontakt nicht nur für Depressive

Die Haut ist mit zwei Quadratmetern unser größtes Sinnesorgan, sie macht uns zu einem empfindsamen Wesen, und sie übersetzt die Berührung eines Menschen mit Hilfe unseres Gehirns in ein Gefühl. Ist die Berührung angenehm, dann reagiert der Körper, Stresshormone werden abgebaut und das Herz schlägt langsamer. Das ist so gut belegt, dass inzwischen spezielle Massagen zur Therapie von Depressionen eingesetzt werden. Die Krankheit lässt sich zwar nicht einfach wegmassieren, aber die Stimmung verbessert sich deutlich. Quarks & Co zeigt, was Berührungen bewirken können.

Stand: 05.04.2016, 12:00