Wie ein Landwirt seine Rinder auf der Weide schlachtet

Tod auf der Weide

Wie ein Landwirt seine Rinder auf der Weide schlachtet

Frank Grajewski züchtet Limousin-Rinder im Wendland. Weil er seinen Tieren den Stress im Schlachthof und auf dem Weg dorthin ersparen möchte, schlachtet er sie auf der eigenen Weide – mit dem sogenannten Weideschuss. Dafür muss er im Vorfeld viele bürokratische Hürden nehmen. Und auch bei der Schlachtung selbst gibt es strenge hygienische Vorschriften. Die größte Herausforderung aber ist die Tötung selbst. Grajewski muss einen exakten Punkt auf der Stirn des Rindes treffen und hat danach nur eine Minute Zeit, um das Tier ausbluten zu lassen. Diese Art der Schlachtung ist nicht nur aus tierethischer Perspektive eine als sinnvoll angesehene Methode, sondern verbessert auch die Fleischqualität, da die Tiere weniger Stress haben. Voraussetzung für eine Weideschlachtung in Deutschland ist jedoch neben der korrekten Ausführung, dass die Rinder ganzjährig auf der Weide gehalten werden.

Quarks & Caspers zeigt, wie Weideschlachtung funktioniert.

Filmautorin: Andrea Wille

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Stand: 31.03.2015, 16:00

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