Weitere Fragen zum Thema Krebsfrüherkennung?

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Weitere Fragen zum Thema Krebsfrüherkennung?

"Wem nützt Krebsvorsorge?" haben wir unsere Sendung genannt – und müssen Ihnen direkt am Anfang sagen: Pauschal lässt sich die Frage nicht beantworten. Jeder Mensch muss sich selbst für oder gegen Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung entscheiden. Unsere Informationen dazu können Ihnen dabei helfen. Wichtig ist es, einzuschätzen, wie hoch das persönliche Risiko ist, eine bestimmte Krebserkrankung zu bekommen: Kommt dieser Krebs in der Familie vor? Wie häufig ist dieser Krebs im eigenen Alter? Und wie häufig verläuft dieser Krebs tödlich?

Hilfreich sind auch die Ergebnisse von Studien zur Früherkennung, denn sie liefern die wissenschaftlich relevanten Informationen, um den möglichen Nutzen und den möglichen Schaden abwägen zu können. Diese Studien informieren darüber, wie viele Menschen durch eine Früherkennung vor dem Krebstod bewahrt werden können und wie viele Menschen unnötigerweise eine Krebsdiagnose und möglicherweise eine Krebstherapie erhalten. In unserer Sendung und auf unseren Internetseiten haben wir für Sie zu all diesen Fragen ausführliche Informationen zusammengestellt.

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes sind für Sie von 8.00 bis 20.00 unter der gebührenfreien Nummer 0800-420 30 40 für Ihre Fragen erreichbar.

Lesetipp:

Risiko – Wie man die richtigen Entscheidungen trifft
Autor: Gerd Gigerenzer
Verlagsangaben: C. Bertelsmann Verlag, München 2013
ISBN: 978-3-570-10103-2
Sonstiges: 400 Seiten, 19,99 Euro

In unterhaltsamen Anekdoten räumt Gerd Gigerenzer mit vermeintlichen Gewissheiten im Leben und insbesondere in der Medizin auf. In seinem Buch erklärt er unter anderem, wie wichtig es ist, Zahlen in die richtigen Zusammenhänge zu setzen und Statistiken richtig zu lesen. Erst dann könne man eine vernünftige Risikoabschätzung vornehmen und eine Entscheidung treffen. Ein Kapitel befasst sich ausschließlich mit Krebsfrüherkennungsuntersuchungen.

Wo ist der Beweis? Plädoyer für eine evidenzbasierte Medizin
Autoren: Imogen Evans, Hazel Thornton, Iain Chalmers, Paul Glasziou
Herausgeber der deutschen Ausgabe: Gerd Antes
Verlagsangaben: Hans Huber Verlag, Bern 2013
ISBN: 978-3-456-85245-4
Sonstiges: 260 Seiten, 24,95 Euro

Die Autoren dieses Buch befassen sich ausschließlich mit der Medizin, genauer mit evidenzbasierter Medizin. Sie erheben die Forderung, dass alle angebotenen Therapien und Früherkennungsuntersuchungen in vernünftigen Studien auf ihrer Wirksamkeit getestet werden sollen. Und nur die Methoden, deren Wirksamkeit in großen Studien belegt werden konnten, sind evidenzbasiert und dürfen zur Anwendung kommen. Anspruchsvoll und aufschlussreich wird an Bespielen dargelegt, wie man auch als Laie Therapien, Empfehlungen und Früherkennungsuntersuchungen beurteilen kann. Ein Kapitel setzt sich mit den gängigen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen auseinander. Sehr erhellend.

Stand: 25.03.2014, 15:21

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