Die Schlange

Folge 1363

Die Schlange

Der junge Türke Orkan möchte sich als Deutscher ausgeben. Der Grund: Er möchte Banker werden und glaubt, als Ausländer weniger Chancen auf dem Bewerbermarkt zu haben. Wird Orkan mit seiner Maskerade erfolgreich sein?

Ende einer Liebe? Maria und Ernesto haben sich getrennt. Enttäuscht will der Arzt nicht nur seine Wohnung in der Lindenstraße aufgeben. Ernesto will auch die Praxis schließen…

Angelina ist weiterhin um die Gunst von Doktor Dressler bemüht. Erneut besucht das ungleiche Paar eine Opernaufführung. Was Angelina nicht ahnt: Dressler weiß, dass sie ihn um eine stattliche Summe betrogen hat…

„Thomas Müller“ probt den Ernstfall

Orkan ist so sehr mit seiner neuen Identität als „Thomas Müller“ beschäftigt, dass er sogar Murats Geburtstag vergisst. Er ist nach wie vor der Ansicht, dass er keine Ausbildungsstelle bei einer Bank bekommt, weil er Türke ist. Um seine Chancen auf eine Lehrstelle zu verbessern, hat Orkan sich nun als Deutscher beworben. Und siehe da: Orkan wird von einer Bank tatsächlich als „Thomas Müller“ zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Während Murat nicht an eine erfolgreiche Bewerbung glaubt, beginnt Orkan sich vorzubereiten. Neben Leas Tipps zum geschäftsmäßigen Auftreten und prüft Alex ihn bei einem Bewerbungsgespräch auf Probe. Dabei wird klar: Orkan muss noch sehr viel üben, damit er sich nächste Woche nicht bis auf die Knochen blamiert…

Große Oper: Dressler taktiert

Monsieur Gung hat Doktor Dressler darauf hingewiesen, dass seine Hausverwalterin Angelina ihn um sein verdientes Geld bringen will, indem sie den Kostenvoranschlag einer Dachdeckerfirma fälschte. Der alte Doktor lässt sich von dem Handwerker die wahre Kalkulation schicken und staunt nicht schlecht: Eine stattliche Summe von 20.000 Euro wollte sich Angelina in die eigene Tasche stecken. Zu Gungs Verwunderung lässt Dressler sich gegenüber Angelina nicht anmerken, dass er über den Betrug informiert ist. Anstatt ihr eine gehörige Standpauke zu halten, geht Dressler wie geplant mit seiner schönen Hausverwalterin in die Oper. Er glaubt nun, Angelina in der Hand zu haben und wird sein Wissen erst zu gegebener Zeit bekannt geben. Was führt Doktor Dressler bloß im Schilde?

Schlussverkauf: Maria feuert Adi

Im Hause Stadler weht ein neuer Wind – und bläst Adi geradewegs ins Gesicht. Maria hat keine Lust mehr, für den alten Grantler das Dienstmädchen zu spielen. Adi vermutet, dass Marias neue Unfreundlichkeit mit der Trennung von seinem Sohn Ernesto zusammenhängt. Doktor Stadler kämpft ebenfalls mit den Nachwirkungen der erloschenen Liebe. Er kündigt seine Wohnung im Haus Nummer 3 und will sogar die Praxis aufgeben. Maria erinnert indes den faulen Adi erneut an seine (neuen) häuslichen Pflichten. Adi soll für die Familie einkaufen. Doch dieser erledigt die Einkäufe nicht zu Marias Zufriedenheit: Es kommt zum Krach zwischen den beiden. Zunächst fliegt nur eine überreife Salatgurke, aber dann macht Maria ernst…

Cliffhanger:

Maria wirft Adi aus der Wohnung. Er hat eine Woche Zeit sich eine neue Bleibe zu suchen.

Cliffauflösung letzte Folge:

Dressler wurde von Gung über Angelinas Betrug aufgeklärt. Dressler beschließt, dieses Wissen zunächst für sich zu behalten.

Orkan zeigt Josi und Alex im Reisebüro seine Verkleidung

Orkan (Hüseyin Ekici, Mitte) will sich für das Bewerbungsgespräch als Deutscher verkleiden und testet seine Maskerade bei Josi (Clara Dolny) und Alex (Joris Gratwohl).

Dressler redet auf Ernesto ein

Ernesto (Michael Schmitter, links) erzählt Dressler (Ludwig Haas), dass er die Praxis aufgeben will.

Dressler bindet sich im Beisein von Angelina und Gung seine Fliege

Dressler (Ludwig Haas, Mitte) schaut in den Spiegel und ist zufrieden: Heute geht er mit Angelina (Daniela Bette) in die Oper (links: Amorn Surangkanjanajai).

Folge 1363 "Die Schlange"

Buch: Michael Meisheit
Regie: Iain Dilthey

SchauspielerInnen: Michael Schmitter, Joris Gratwohl, Hüseyin Ekici, Amorn Surangkanjanajai, Sontje Peplow, Anna Sophia Claus, Georg Uecker, Daniela Bette, Tanja Frehse, Erkan Gündüz, Philipp Sonntag, Ludwig Haas