"Alle mal hersehen, bitte!" – Werbung & Merchandising

Blick auf einen Junge, der am Laptop sitzt und das Gesicht auf die Hände aufstützt

"Alle mal hersehen, bitte!" – Werbung & Merchandising

Jede Woche kommen neue Filme in die Kinos. Jeden Tag gibt es neue Serien und Filme im Fernsehen. Und Streaming-Portale wie Netflix oder Prime Video produzieren inzwischen auch aufwändige eigene Serien wie Stranger Things und You Are Wanted.

Damit möglichst viele Menschen ins Kino gehen oder die neuen Serien anschauen, stecken die Produzenten viel Geld in die Werbung. Auf Plakaten, in Zeitungen, im Internet und durch Trailer im Kino und Fernsehen werden die aktuellen Filme vorgestellt und bekannt gemacht. Die Trailer werden in der Regel nicht von den Filmemachern selbst gemacht. Meist stellt der Filmverleih die Werbeclips zusammen. Dann werden zum Beispiel interessante Szenen zusammengeschnitten, die auf die Filme neugierig machen sollen.

Filmplakat "Avatar"

Ein echter Hingucker: gute Filmplakate.

Es gibt Filmtrailer, die von der Geschichte schon sehr viel zeigen. Manchmal erfährt man aber auch sehr wenig, damit die Spannung erhalten bleibt. Im Filmtrailer werden meistens auch schon Namen genannt: zum Beispiel, wer den Film gemacht hat oder welche Schauspieler mitspielen. Bei sehr bekannten Schauspielern kann das allein schon ein Grund sein, warum die Zuschauer den Film sehen wollen.

Auch das Internet ist ein wichtiger Ort für die Kinowerbung. Es gibt einige Websites, die über die neuesten Filme berichten und auch Trailer anbieten, zum Beispiel:

Hier werden insbesondere Filme für Kinder und Jugendliche besprochen. 

In sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Snapchat tauschen viele ihre Meinungen zu Filmen aus. Es gibt auch spezielle Themengruppen, wo Neuigkeiten geteilt und lebhaft diskutiert werden. Auch Firmen nutzen die Netzwerke und machen sie so zu weiteren Werbeflächen.

Für viele Filme gibt es eigene Websites im Netz. Dort kann man Hintergrundinformationen zu den Filmen bekommen und sich "Specials" herunterladen oder bestellen.

Werbung findet auch anders statt: über Produkte wie Computerspiele, T-Shirts, Radiergummis oder kleine Spielzeuge, die in Fast-Food-Menüs dabeiliegen. Das nennt man dann "Merchandising" (englisch: to merchandise = handeln, vermarkten).