Selbstversuch: Fremden Menschen helfen

Selbstversuch: Fremden Menschen helfen

Bedürftigen Menschen zu helfen - das kann eine ganz neue Erfahrung sein! Anna hat sich dieser Aufgabe einen ganzen Tag lang gestellt.

Fremden helfen

Szenebild Selbstversuch: Fremden helfen

Obdachlos – was bedeutet das eigentlich?
Obdachlosigkeit ist zunächst ein Rechtsbegriff, der besagt, dass jede Kommune verpflichtet ist, einer obdachlosen Person eine Unterbringung zur Verfügung zu stellen.
Institutionen, die obdachlosen Menschen helfen möchten, wie z.B. Einrichtungen der Diakonie, der Caritas oder städtische Einrichtungen, sprechen in der Praxis aber eher von „wohnungslos“ oder von „Menschen in unzumutbaren Wohnverhältnissen“. Diese Begriffe sind nicht gesetzlich festgehalten, sondern beschreiben am Besten den Zustand, in der sich die betreffende Person befindet. Unzumutbare Wohnverhältnisse können bedeuteten, dass eine Person obdachlos ist, kein Dach überm Kopf hat bzw. dass das, worin sie lebt, nicht mehr als Wohnung bezeichnet werden kann.

Obdachlos – was bedeutet das eigentlich?
Obdachlosigkeit ist zunächst ein Rechtsbegriff, der besagt, dass jede Kommune verpflichtet ist, einer obdachlosen Person eine Unterbringung zur Verfügung zu stellen.
Institutionen, die obdachlosen Menschen helfen möchten, wie z.B. Einrichtungen der Diakonie, der Caritas oder städtische Einrichtungen, sprechen in der Praxis aber eher von „wohnungslos“ oder von „Menschen in unzumutbaren Wohnverhältnissen“. Diese Begriffe sind nicht gesetzlich festgehalten, sondern beschreiben am Besten den Zustand, in der sich die betreffende Person befindet. Unzumutbare Wohnverhältnisse können bedeuteten, dass eine Person obdachlos ist, kein Dach überm Kopf hat bzw. dass das, worin sie lebt, nicht mehr als Wohnung bezeichnet werden kann.

Obdachlose befinden sich oft in einer Negativspirale, aus der sie so leicht nicht mehr rauskommen. Hilfe kann in diesen Fällen meist nur noch von Außen kommen – z. B. von den einzelnen Hilfsorganisationen. Ziel dieser Hilfe ist dabei, die eigenen sozialen Kompetenzen wieder zu stärken, Selbstvertrauen zurückzugewinnen und die Selbstständigkeit zu fördern. Eine Möglichkeit, die Ziele umzusetzen, bieten Obdachlosenzeitungen, wie z. B. der „Querkopf“ oder „FiftyFifty – das Straßenmagazin“. Vielleicht hast du ja schon einmal Menschen auf der Straße oder vor einem Supermarkt gesehen, die diese Zeitungen verkaufen.

Es ist als eine Art Übergangssituation gedacht, bei der der Aufbau von sozialen Kompetenzen gefördert werden soll. Der oder die Obdachlose muss sich nämlich trauen, Menschen anzusprechen und aus sich rauszukommen. Für viele ist das eine richtige Barriere. Die Zeitung ist auch ein wichtiges Organ für Obdachlose, da die Texte oft von ihnen selbst geschrieben werden.
Wie viele obdachlose Menschen in Deutschland leben, ist schwer zu sagen, denn in Deutschlang gibt es keine offizielle Statistik darüber. Viele Obdachlose werden nicht erfasst, da sie keine fremde Hilfe annehmen möchten.

Wie kann man selbst aktiv werden und obdachlosen Menschen helfen?
In vielen Städten und Gemeinden gibt es soziale Projekte, Einrichtungen, offene Treffs und Angebote, die obdachlose Menschen aufsuchen können, ohne eine Verpflichtung eingehen zu müssen. Solche Einrichtungen arbeiten stark mit Sozialarbeitern zusammen, bzw. beschäftigen Sozialarbeiter vor Ort.

Wenn du einmal mehr darüber erfahren möchtest, kannst du dich, wie du das bei Anna im Selbstversuch gesehen hast, sicherlich an eine Beratungsstelle deiner Stadt oder Region wenden und dort einen Tag lang hospitieren oder dich sogar ehrenamtlich betätigen. Die Sozialarbeiter vor Ort kennen sich gut aus und können dir vieles erklären.

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