Das Gladbecker Geiseldrama - Zeitgeschichtliches Archiv

Dieter Degowski bedroht die Geisel Silke Bischoff mit einer Waffe im Auto

Kriminelle Irrfahrt durch die Bundesrepublik Das Gladbecker Geiseldrama

Was am Morgen des 16. August 1988 als Überfall auf eine Deutsche Bank in Gladbeck begann, entwickelte sich in den folgenden 54 Stunden zu einer Tragödie. Die Bankräuber und die Freundin eines Täters reisten schwer bewaffnet mit Geiseln durch die Bundesrepublik - gefolgt von Journalisten und einer anscheinend hilflosen Polizei. Drei Menschen starben.


Hans-Jürgen Rösner gibt mit einer Waffe in der Hand ein Interview

Ein Verbrechen wird live gesendet Gangster, Geiseln - Gladbeck

Am 16. August 1988 überfielen zwei Männer eine Bank in Gladbeck. Ihre Flucht wurde zum umstrittenen Medienereignis. WDR-Autor Michael Gramberg zeigt in "Gladbeck - Dokument einer Geiselnahme" auch bisher unveröffentlichtes Filmmaterial. [mehr]

Entführer Hans-Jürgen Rösner sitzt zusammen mit einem Journalisten im Wagen und gibt ein Interview

Blutige Irrfahrt mit Geiseln "Tot sein ist schöner als wie ohne Geld"

"Tot sein ist schöner als wie ohne Geld." So sprach es Hans-Jürgen Rösner in fast jedes Mikrofon, das ihm in der Kölner Fußgängerzone entgegengehalten wurde. Da hatte sich der "normale" Bankraub in Gladbeck schon zu einem spektakulären Geiseldrama entwickelt. Ein Rückblick nach 20 Jahren. [mehr]

Hans-Juergen Roesner, Mitte, steht am 17. August 1988 in einem gekaperten Linienbus in Bremen

Geiseldrama im Jahresrückblick Katz und Maus spielen mit der Polizei

Die Gangster Degowski und Rösner nehmen nach einem Banküberfall Geiseln und spielten stundenlang Katz und Maus mit der Polizei, die von Reportern behindert wird. Nach einer Serie von Pannen kommen zwei Geiseln ums Leben. [tagesschau.de]