Eon und RWE nach der Energiewende - Zeitgeschichtliches Archiv

Folgen des Atomausstiegs Energiekonzerne müssen umdenken

Es gibt ein großes Streichkonzert bei den Stromkonzernen - sowohl Eon als auch RWE wollen zehntausende Arbeitsplätze abschaffen. Das Sparprogramm werde nötig, so die Konzerne, weil der Atomausstieg Einbrüche bedeute. Mit breiter Mehrheit hat der Bundestag den vollständigen Atomausstieg Deutschlands bis spätestens Ende 2022 beschlossen.


Der Hauptsitz des Energieversorgungsunternehmens RWE spiegelt sich in einer Pfuetze vor dem Eingang des Gebaeudes in Essen

Energiekonzern im Umbruch Weitere 2.400 Jobs bei RWE auf der Kippe

Der Essener Energiekonzern RWE will laut Medienberichten weitere 2.400 Arbeitsplätze abbauen. Der Atomausstieg und das Gasgeschäft belasten das Unternehmen schon seit Monaten. Nun treibt der neue Vorstandschef Peter Terium offenbar den Umbau des Unternehmens voran. [mehr]

RWE-Hauptversammlung in Essen Ein Energieriese zieht Bilanz

RWE-Chef Jürgen Großmann hat sich am Donnerstag mit einer schlechten Jahresbilanz von seinem Posten verabschiedet. Die Zukunft des Unternehmens sieht er trotzdem optimistisch und setzt auf klimaneutrale Energieversorgung. [mehr]

Konzernzentrale des Energiekonzerns RWE mit dem Logo in Essen

Nach dem Atomausstieg Weitere Einsparungen bei RWE

Die Energiebranche ist nach dem Atomausstieg im Wandel. Der Essener Energiekonzern RWE kündigte nun an, noch stärker zu sparen als ohnehin geplant. Von einer Milliarde Euro ist die Rede. Was bedeutet das für die Mitarbeiter? Einschätzungen von Jörg Marksteiner aus der WDR-Wirtschaftsredaktion. [mehr]


 Eon-Zentrale in Düsseldorf

Westfalen Weser bald kommunal? Eon spricht über Verkauf von Regionaltochter

Eon erwägt die Trennung von seiner Regionaltochter in Ostwestfalen-Lippe. Der Düsseldorfer Energiekonzern verhandelt deshalb mit den Städten Herford und Paderborn über die vollständige Übernahme von Eon Westfalen Weser. [mehr]

Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe

Eon zieht vor Bundesverfassungsgericht Konzern klagt gegen Atomgesetz

Der Energiekonzern Eon klagt vor dem Bundesverfassungsgericht wegen der Stilllegung seiner Atomkraftwerke. Laut der Zeitung "Die Welt" macht Eon in der Klageschrift einen Vermögensschaden im hohen einstelligen Milliardenbereich geltend. [tagesschau.de]


Sigmar Gabriel (links) und Guntram Schneider beim Betriebsratstreffen der eon in Düsseldorf

Eon-Betriebsrat zum Stellenabbau "Absoluter Tabubruch"

Am Freitag (12.08.2011) hat der Eon-Betriebsrat in Düsseldorf mit NRW-Arbeitsminister Schneider (SPD) und SPD-Chef Gabriel getagt. Danach waren sich alle Beteiligten einig: Es sei ein Tabubruch, dass Eon betriebsbedingte Kündigungen nicht ausschließt. [mehr]

Firmenschild vor Eon-Zentrale

Energiekonzern streicht 11.000 Stellen Stellenabbau bei Eon ist besiegelt

Deutschlands größter Energiekonzern Eon hat sich mit den Gewerkschaften auf einen Stellenabbau geeinigt. Weltweit sind 11.000 Arbeitsplätze betroffen, davon 6.000 in Deutschland. Betriebsbedingte Kündigungen seien weitgehend ausgeschlossen, teilte Eon in Düsseldorf mit. [mehr]

Hochspannungsmast vor blauem Himmel

Schlechte Zahlen bei Eon und RWE Deutsche Energieversorger in der Krise

Der Eon-Konzern hat einen drastischen Stellenabbau angekündigt. Bis zu 11.000 Arbeitsplätze sollen weltweit wegfallen. Auch beim zweitgrößtem Energieversorger RWE ging der Gewinn im ersten Halbjahr zurück. [mehr]