Am rechten Rand - Zeitgeschichtliches Archiv

Tschäpe

Vierter NSU-Verhandlungstag in München Kölner Anschlag bleibt im Verfahren

Am vierten Prozesstag hat das Gericht über etliche Anträge verhandelt. Zudem entschied das OLG, dass der Bombenanschlag in der Kölner Keupstraße Teil des Verfahrens bleibt. Zwei der Angeklagten erklärten, im Prozess aussagen zu wollen. [tagesschau.de]


Demonstranten tragen am 29. Mai 1993 vor dem ausgebrannten Haus der Familie Genc in Solingen türkische Fahnen.

Interview zu "20 Jahre nach Solingen" Langzeitfolgen eines Brandanschlags

Vor bald 20 Jahren starben in Solingen fünf Menschen durch einen rassistischen Brandanschlag. Filmemacher Mirza Odabaşı hat eine Reportage über das Ereignis und seine Folgen gedreht. Ein Interview mit Odabaşı über Angst, Opferrollen und ein schmerzhaftes Heimatgefühl. [mehr]

Beate Zschäpe zu Prozessbeginn im Oberlandesgericht München Video Erste Bilder vom NSU-Prozess-Auftakt (00:31 Min.)

Interview zum Auftakt des NSU-Prozesses Die Doppelstrategie der Beate Zschäpe

Heute Morgen hat der NSU-Prozess begonnen. Im Mittelpunkt steht die Hauptangeklagte und mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe. WDR-Journalistin Ayca Tolun berichtet über das Verfahren. Im Interview erklärt sie die Taktik der Verteidiger und warnt vor zu hohen Erwartungen. [mehr]

Linke Demonstranten haben eine Sitzblockade gebildet um gegen eine Veranstaltung von Pro NRW zu protestieren

Kundgebung in Bonn Mit Pfiffen und Parolen gegen Pro NRW

Zum Jahrestag der Ausschreitungen am Rande einer Pro-NRW-Demonstration haben Anhänger der rechtspopulistischen Partei eine Kundgebung in Bonn abgehalten. Diesmal blieb die Gegendemonstration allerdings friedlich. [mehr]



Ein Straßenschild ist in der Keupstraße in Köln Video NSU-Untersuchungsausschuss befragt Polizisten (03:30 Min.) WDR aktuell vom 25.04.2013

Wichtige Zeugen in Köln nicht vernommen Weitere Pannen nach NSU-Anschlag

Wichtige Zeugen wurden nicht befragt, eine Datenbank nicht richtig genutzt - bei den Ermittlungen nach dem Bombenanschlag in der Kölner Keupstraße zeichnen sich weitere Pannen ab. Das ergab die Sitzung des NSU-Untersuchungsausschusses. [mehr]

Symbolbild: Ein Beamter verschließt eine Tür in einem Gefängnistrakt einer Justizvollzugsanstalt

Rechtsextremismus hinter Gittern Nazi-Netzwerke auch in NRW-Gefängnissen?

Dass inhaftierte Rechtsextreme aus Gefängnissen heraus Netzwerke knüpfen, halten Experten auch in NRW für wahrscheinlich. Viele Straftäter verfestigen ihre Ideologien in der Haft offenbar eher, als davon abzurücken. Das Justizministerium dagegen sagt, es gebe keine Hinweise auf solche Netzwerke in NRW. [mehr]

Ein Kriminalbeamter schaut sich Einschusslöcher in einer Scheibe einer Rechtsanwaltskanzlei in Overath an

Dreifachmord von Overath im Jahr 2003 Rechtsextreme Tat oder nicht?

NRW-Innenminister Jäger hat erstmals eine Statistik vorgelegt, die alle Straftaten von Rechtsextremisten aufführen soll. Doch mit einem "Altfall" tut er sich schwer: Obwohl 2003 ein Rechtsextremist in Overath drei Menschen ermordet hat, gilt das Delikt offiziell nicht als politisch. [mehr]


NPD-Plakat mit dem Wort "Stoppen" darüber

Diskussion um NPD-Verbot Wohl kein Verbotsantrag der Regierung

Die FDP lehnt ein NPD-Verbot ab - weil "Dummheit" sich nicht verbieten lasse, wie Parteichef Rösler erklärte. Damit ist ein eigener Verbotsantrag der Bundesregierung wohl vom Tisch. Eine Klage wird es dennoch geben. [tagesschau.de]

Unlesbar gemachte Stellen in "Mein Kampf"-Beilage

Interview zum braunen Erbe "Wir werden mit NS-Propaganda bombardiert"

Hitlers "Mein Kampf" darf weiterhin nicht gedruckt werden. Sogar eine geplante Ausgabe mit kritischen Kommentaren bleibt umstritten. Der Bochumer Historiker Constantin Goschler hält das Verbot angesichts der Verbreitung im Internet für überholt. [mehr]

Nagelbomenanschlag in der Kölner Keupstraße Video Nagelbomenanschlag 2004 in der Kölner Keupstraße (01:43 Min.) WDR aktuell vom 29.11.2012

Anschlag auf Kölner Keupstraße Hat Innenministerium Motive verschwiegen?

Wollte das NRW-Innenministerium nach dem Anschlag auf der Keupstraße vor acht Jahren vertuschen, dass es rechtsextremistische Motive gab? Dokumente, die dem WDR-Magazin Westpol vorliegen, scheinen das zu belegen. Innenminister Jäger hat den Verdacht zurückgewiesen. [mehr]


Ein Mann trägt Aktenordner und ein Aufsteller bei der BKA-Herbsttagung in Gedenken an die NSU-Opfer

Interview zur NSU-Anklageschrift "Für Beate Zschäpe geht es um alles"

In der Anklageschrift gegen Beate Zschäpe und vier weitere Personen geht es auch um die mutmaßlichen NSU-Taten in NRW. Im Interview mit WDR.de schätzt ARD-Terrorexperte Holger Schmidt die Vorwürfe der Bundesanwaltschaft ein. [mehr]

Blick in die Keupstrasse in Köln-Mülheim

Ein Jahr Ermittlungen NSU Vergessen in der Keupstraße

Seit dem Nagelbombenanschlag 2004 sei an der Keupstraße in Köln dort nichts mehr, wie es war, sagt ein Kioskbesitzer. Zehn Jahre lang wurden die Opfer als Täter verdächtigt, ihre Hinweise auf einen rechtsterroristischen Hintergrund ignoriert. [mehr]

Ein Flugblatt der Polizei zeigt zwei Fotos einer Überwachungskamera, auf denen die mutmasslichen Täter des sog. "Nagelbombenattentats" in Köln-M lheim abgebildet sind.

Die Zwickauer Zelle in NRW Waren die Behörden auf dem rechten Auge blind?

Am 4. November 2011 enttarnte sich der "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU) selbst. Die sogenannte Zwickauer Terrorzelle soll jahrelang unerkannt gebombt und gemordet haben - drei Mal in NRW. Doch weder zwei Bombenanschläge in Köln noch einen Mord in Dortmund konnten die Behörden aufklären. Woran liegt das? [mehr]


Stellwände mit Fotos und Text

Ausstellung zum Rechtsextremismus "Braune Falle" - für wen?

Propaganda statt Selbstkritik - das wird dem Verfassungsschutz zum Start der Schüler-Wanderausstellung "Die Braune Falle" vorgeworfen. Kritiker bezeichnen die Rechtsextremismus-Ausstellung in Köln als "zynisch". Sie wollen dagegen demonstrieren. [mehr]

Beschlagnahmte Waffen mutmasslicher Rechtsextremisten Video Keine Waffen für Rechtsextreme (02:10 Min.) Sendung vom 09.10.2012

Innenminister Jäger überprüft Neonazis Keine Waffen für Rechtsextreme

Mindestens 99 Rechtsextreme in NRW besitzen Waffen - und zwar ganz legal mit Genehmigung der Behörden. Das will Innenminister Ralf Jäger (SPD) nun ändern. Er lässt prüfen, inwieweit den Neonazis die Waffenerlaubnis wieder entzogen werden kann. [mehr]

Rote Rosen liegen in Dortmund auf einem Gedenkstein für den Ermordeten

Gedenkstein für mutmaßliches NSU-Opfer "Wir lassen uns unser Dortmund nicht zerstören"

In Dortmund enthüllte Oberbürgermeister Ulrich Sierau am Montag einen Gedenkstein, der an Mehmet Kubasik erinnert. Der deutschtürkische Kioskbesitzer soll nach bisherigen Erkenntnissen im April 2006 Opfer der NSU-Mordserie geworden sein. [mehr]


Razzia Kameradschaft Hamm, Christian Worch

Gründung der Partei "Die Rechte" Auffangbecken für verbotene Neonazi-Vereine

Rund vier Wochen nach dem Verbot zweier neonazistischer Vereine aus der Region Dortmund haben sich deren Führungsköpfe zusammengetan und den Landesverband der Partei "Die Rechte" gegründet. Steckt dahinter der Versuch, Schutz unter einer anderen Rechtsform zu suchen? [mehr]

Jüdische Gemeindemitglieder tragen am 01.02.07 die Thorarollen in die neue Gelsenkirchener Synagoge

Nach Attacken auf Juden in Berlin Demonstration in Köln gegen antisemitische Gewalt

Die Attacke auf einen Rabbiner und Pöbeleien gegen jüdische Schülerinnen in Berlin rief Demonstranten in Köln auf den Plan. Am Samstag (08.09.2012) protestierten sie gegen antisemitische Gewalt. In NRW gab es allein im ersten Halbjahr 2012 knapp 100 Straftaten aus Judenhass. [mehr]

Südtribüne im Dortmunder Stadion

Wie braun ist Schwarz-Gelb? Erneut Neonazi-Zwischenfall bei BVB-Spiel

Schon wieder ist es bei einem Spiel von Borussia Dortmund zu einem Zwischenfall mit Neonazis gekommen. Am Rande einer Auswärtspartie der BVB-Reservemannschaft skandierten bis zu 30 Rechtsextremisten radikale Parolen und schwenkten die Reichskriegsflagge. Der Club bezweifelt, dass es sich um Dortmund-Fans handelte. [mehr]