Rheinkultur 2011

02. Juli 2011 - Bonn

Rheinkultur 2011

Das schwedische Sextett Friska Viljor um die beiden Sänger und Multiinstrumentalisten Joakim Sveningsson und Daniel Johansson steht für enthusiastischen Indierock, der sich zwischen den scheinbar gegensätzlichen Polen Folk und Elektro bewegt. Sveningsson selbst bezeichnet ihren Sound schlicht als „Kindermusik mit erwachsenen Texten“.

Dass die Jungs ihre Songs laut eigener Aussage stets im betrunkenen Zustand schreiben, hört man ihren fröhlich-poppigen Hymnen tatsächlich nicht an. Ende März 2011 haben sie ihr viertes Album mit dem vielsagenden Titel „The Beginning Of The Beginning Of The End“ veröffentlicht und sind nun auf großer Europatour.

Der Rockpalast hat die Auftritte von Friska Viljor, Blumentopf, Jupiter Jones und anderen aufgezeichnet.

Ursprünglich waren The Twilight Singers von Greg Dulli als reines Nebenprojekt zu seiner Hauptband, den legendären Afghan Wigs, gedacht. Seit der Auflösung der Wigs im Jahr 2001 macht er mit den Twilight Singers jedoch genau da weiter, wo er mit den Wigs aufgehört hat: mit packendem, souligem Rock, dargeboten in zeitloser Coolness. Rauschzustand und Testosteron treffen hier auf epische Melodien - großes Kino für das Publikum des Rheinkultur-Festivals.

Unplugged-Videos

Interview-Videos

Razorlight sind seit ihrer Gründung im Jahr 2002 so erfolgreich, dass es kaum noch ins Gewicht fällt, dass Sänger und Gitarrist Johnny Borrell einst bei den legendären Libertines den Bass zupfte. Dem britischen Quartett eilt seit seiner Gründung sein Ruf als exzellente Liveband voraus, hierzulande wurde es allerdings erst mit seiner Hit-Single „Wire To Wire“ aus dem Jahr 2008 einem größeren Publikum bekannt. In neuer Besetzung geht es für Razorlight nun auf große Festivaltour durch Europa.

Sascha Schmitz alias Sasha gab Ende 2002 ein Weihnachtskonzert mit Rockabilly-Covern unter dem schönen Pseudonym Dick Brave & The Backbeats. Eine Platte unter dem Namen folgte im Jahr 2003 und erreichte Platz eins der Albumcharts. Genau zwei Jahre nach ihrer Gründung gaben die Backbeats ihr Abschiedskonzert, und Sasha widmete sich wieder seiner Solo- und Schauspielkarriere. Nun sind die Rocker aber wieder da und touren unter dem schönen Motto Rock’n’Roll Therapy durchs Land.

Bei einer Party in der Eifel im Jahr 2002 fällt der Startschuss für Jupiter Jones. Noch im Gründungsjahr gewinnt die Band einen Nachwuchswettbewerb und stellt ihre erste Demo als kostenfreien Download ins Netz. Dank Jahren des beharrliche Tourens und einer stetig wachsenden Fanbasis buhlen 2010 die Majorlabels um die Eifeler Jungs, und mit ihrem ihr vierten, selbstbetitelten Album und der Erfolgs-Single „Still" kommt endlich der Durchbruch. Sie treten in Fernsehshows auf, werden zu den großen Festivals eingeladen, darunter zur Rheinkultur 2011. „Still" wird im April zum meistgespielten deutschsprachigen Radiosong. Bei allem Erfolg ist der Punkrock-Spirit immer noch da, und das macht diese Band so glaubwürdig.

Seit Anfang der Neunziger sind die Jungs von Blumentopf aus dem bayerischen Freising im Namen des HipHop unterwegs. Schon auf ihrem ersten Album „Kein Zufall“ aus dem Jahr 1997 erzählen Cajus, Bernhard, Flo und Roger mit jeder Menge Augenzwinkern und Sprachwitz von den Problemen des Alltags und etablieren sich schnell als eine der beliebtesten Live-Formationen des Genres. Die Beats von DJ Sepalot sind in den letzten Jahren immer innovativer geworden, auf der Bühne spielen die Rapper mittlerweile auch mit Instrumenten. Für die ARD sind Blumentopf seit 2006 bei der WM und EM mit ihren „Raportagen“ als unterhaltsame Nachberichterstatter tätig.