Steckbrief Gelsenkirchen: Die Stadt der großen Dramen

Stand: 24.10.2018, 15:19 Uhr

Stadtgeschichte

  • Um 1150: In einem nicht exakt datierten Heberegister des Klosters Werden sind die Abgaben aus „Geilistirinkirkin“ verzeichnet.
  • 1448: Der Kölner Erzbischof Dietrich von Moers erhebt am 18. April 1448 das Dorf Buer zur Freiheit, also zu einer Siedlungsgemeinschaft mit stadtähnlicher Selbstverwaltung und eigenem Recht.
  • 1815: Nach der Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongreß gehören Buer und Gelsenkirchen zur preußischen Provinz Westfalen.
Gelsenkirchen 1955: Drei gerettete Bergleute der Zeche Dahlbusch. Die unter Tage eingeschlossenen Kumpel waren mit Hilfe eines eigens konstruierten Stahlblechzylinders befreit worden. | Bildquelle: WDR/dpa

  • 1840: Ludwig von Oven bohrt am Wiehagen nach Kohle. Für das Gebiet Gelsenkirchen werden in der Folgezeit Grubenfelder verliehen.
  • Im 19. Jahrhudnert zogen Werber der Zechengesellschaften in den Osten des 1871 gegründeten Deutschen Reiches, um verarmte Bauern, Landarbeiter und Tagelöhner anzuwerben.
Argentiniens Fußballnationalmannschaft verliert bei der Fußball-WM am 26.06.1974 vor 55.000 Zuschauern im Gelsenkirchener Parkstadion in der 2. Finalrunde gegen die Niederlande am Ende mit 0:4. | Bildquelle: WDR/dpa
  • In den 1950er-Jahren setzte die Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte, hauptsächlich aus Süd- und Südosteuropa, ein.
  • 1997 fand auf dem Gelände der stillgelegten Zeche Nordstern die Bundesgartenschau (BUGA) statt.
  • Die Kokerei Hassel produzierte am 29. September 1999 zum letzten Mal Koks.
  • Der FC Schalke 04 feierte am 4. Mai 2004 sein 100-jähriges Bestehen.