Wohnen im Mini-Haus

Bild einens hölzernen Hauses in Wohnwagengröße

Wohnen im Mini-Haus

Ein Haus, das nur so viel wie ein Mittelklassewagen kostet und in ein paar Wochen gebaut ist. Geht nicht? Doch! Für wenig Geld gibt es ein „Tiny House“ - ein Mini-Haus. Das ist ein Trend aus den USA, der bei uns angekommen ist. Wie es funktioniert und wie es sich drin lebt, klären wir bei d+u.

Umweltfreundlich und energiesparend                                                                         

Das sind winzige Häuser, entweder fest stationiert oder sogar auf Rädern, individuell eingerichtet und günstig gebaut, dafür wohnt man aber auch nur auf wenigen Quadratmetern. In Deutschland werden sie Mini-, Mikro- oder Kleinhaus genannt. Der Grundgedanke ist eine gute CO²-Bilanz durch ökologische Baustoffe, die verwendet werden und durch den geringen Energieverbrauch, bedingt durch die kleine Fläche.

Wohnmodell für Jung und Alt

Die „Tiny Houses“ sind in Deutschland zwar noch kein Massenphänomen, aber die Bauherren sind sehr gemischt. Es sind junge Leute, die so bauen möchten – unter anderem um flexibel zu bleiben und Geld zu sparen. Aber auch ältere Menschen begeistern sich für die Minihäuser. Sie wollen ihr großes Haus, das sie einst mit der kompletten Familie bewohnten, nicht mehr nutzen. Für sie reicht ein kleines Heim.

Svenja Nette aus Berlin wollte sich eigentlich einen Wohnwagen umbauen - Patrick Theinert aus Bielefeld hat sich schon immer für besondere Häuserentwürfe interessiert. Beide entdeckten die „Tiny Houses“ und beschlossen: Das soll es sein! Bei d+u erzählen sie über ihr spannendes Wohn-Projekt. Sie wollen in dem Tiny House leben und trotzdem eine, wie sie es nennen, „backup-Wohnung“ behalten, denn in Deutschland ist das dauerhafte Wohnen in Bauwagen oder Ähnlichem verboten.

Stand: 12.04.2016, 17:35

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