30 Jahre Tschernobyl: Die Katastrophe in Bildern

30 Jahre Tschernobyl: Die Katastrophe in Bildern

Am 26. April 1986 explodiert Block 4 im Kernkraftwerk Tschernobyl. Die Folge eines missglückten Versuchs. Hunderttausende Menschen müssen ihre Heimat verlassen. Eine radioaktive Wolke verteilt sich über Europa.

Blick auf den zerstörten Reaktorblock 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl

Blick auf den zerstörten Reaktorblock 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl. Am 26. April 1986 ereignet sich dort das bis heute schwerste Unglück in der Geschichte der zivilen Nutzung der Kernkraft. Zu dem Unfall kommt es bei der Simulation eines Stromausfalls. Dabei explodiert der Reaktor. Später wird klar, dass sowohl menschliche Fehler als auch bauliche Mängel des Reaktors eine Rolle spielten.

Blick auf den zerstörten Reaktorblock 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl. Am 26. April 1986 ereignet sich dort das bis heute schwerste Unglück in der Geschichte der zivilen Nutzung der Kernkraft. Zu dem Unfall kommt es bei der Simulation eines Stromausfalls. Dabei explodiert der Reaktor. Später wird klar, dass sowohl menschliche Fehler als auch bauliche Mängel des Reaktors eine Rolle spielten.

Mehr als 600.000 Soldaten, Feuerwehrleute und Freiwillige, die sogenannten Liquidatoren, halfen in den Monaten nach dem Unglück bei den Aufräumarbeiten. Sie wurden sehr hohen Strahlendosen ausgesetzt. 28 Liquidatoren starben kurz nach ihrem Einsatz an der Strahlenkrankheit. Viele der Verstrahlten leiden bis heute unter den Spätfolgen. Dazu gehören Hautkrankheiten und Augenprobleme.

Stand: 19.04.2016, 09:41 Uhr