Ihre Meinung zum Nachlesen: Diesel raus aus den Städten?

Ihre Meinung zum Nachlesen: Diesel raus aus den Städten?

2016 wurden in vielen deutschen Städten wieder die Grenzwerte für Stickoxide überschritten. Laut Umweltbundesamt sind vor allem Diesel-Pkw dafür verantwortlich. Sollen Diesel-Fahrzeuge aus den Städten verbannt werden?

Stand: 03.03.2017, 08:40

Kommentare zum Thema

48 Kommentare

  • 48 Peter 03.03.2017, 16:25 Uhr

    Was ist mit den großen Schiffen? Vor ein paar Wochen habe ich eine TV-Sendung gesehen, wo offiziell gesagt wurde, dass ein Schiff auch Schadstoffe produziert, die vergleichbar mit den Abgasen aus 5 Millionen PKW´s sind. Und diese Schadstoffe aus dem Ärmelkanal/Rotterdam bei „günstiger“ Luftbewegung landen in Duisburg, Düsseldorf und der Umgebung!! Was ist damit???

  • 47 Toni A. Rieger 03.03.2017, 16:25 Uhr

    Nicht nur die "Diesel" gehören aus den Städten (warum eigentlich nur aus denen, Herr Gent? Was ist mit der Landbevölkerung?) verbannt! Jedes Fahrzeug "verbrennt" Kraftstoffe und produziert damit "Auspuffgase" beinahe jeder Art und Weise. Stickoxide und Feinstäube sind doch nur ein Ausschnit dieser breiten Ergebnisse! Wer rechnen kann, wird bei einer effektiven Ausnutztung von etwa 19% der zugeführten Energie in Form von Benzin oder Diesel, muss immer noch einen Anteil von mal eben 81% an Abgasen und Restwärme konstatieren müssen. Nun gut, die Füße bleiben dank Autoheizung warm, aber der Rest geht in die Umwelt und das mittels böser Emissionen der Verbrennungstechnik beim Auto.

  • 46 Toni A. Rieger 03.03.2017, 16:04 Uhr

    Ich stelle mir es gerade vor wie es sein wird, wenn demnächst, bei Voll-Elektrifizierung der Pkw und Lkw an der Jet-Tanke oder bei ESSO usw. der Pulk der "Lader" ganze Stadtteile blokieren werden, wenn es nicht gelingen kann, diese in wenigen Minuten aufzu-"tanken" wie bisher. Und wenn es doch, dank einer bislang noch unbekannten Technik gelingt, was unser Stromnetz dazu sagt oder besser gesagt, wie weit unsere Hochvoltleitungen das noch mitmachen. Denn, nicht jeder bislang Laternenparker wird eine Zapfstelle in seiner "Laternen-Park-Abstelle" finden können.

  • 45 Horst Drieschner 03.03.2017, 15:59 Uhr

    Moderne Diesel können in der Stadt bleiben. viel schlimmer sind die offenen Kamine. In Ortsteile mit vielen Kanonen bekommt man kaum noch Luft. Und die Augen tun auch noch weh. Dagegen tut kein Mensch etwas.

  • 44 Stefanie Dittrich 03.03.2017, 15:56 Uhr

    Hallo, was bedeutet dies für Pflegedienste? Sie haben keine finanzielle Mittel, um auf Elektroautos zurück zu greifen? Es fehlen hier Alternativen. Zumal die häusliche Pflege gestärkt werden soll.

  • 43 Toni A. Rieger 03.03.2017, 15:54 Uhr

    Ach ja, ist das nun die neue Abwrack-Politik der EU? Ein Diesel-Pkw mit gerade mal drei Jahren auf der Uhr gehört verschrottet? Nicht besonders nachhaltig, wie ich meine. Ich, jedenfalls, habe meinen Diesel-VW-LT von 1982 (immer schön gepflegt und gehegt und behutsam behandelt) im Jahre 2011 nach Afrika verkaufen "müssen", nicht weil er "schlapp gemacht" hätte. Nein, er konnte nur nicht "nachgerüstet" werden und ich habe mein Haus in einer "Feinstaub-Zone" mit Grünkennzeichnung! Ich hätte den 9-Sitzer weitab, möglicherweise im Wald abstellen müssen und zu Fuß nach Hause tippeln können. Und nun den "Neuen" mit EURO 5? Auch ab nach Afrika, damit er dort vor sich hinstinken darf? Die Welt ist rund und die Atmosphäre verzeiht uns nicht allen Unsinn. Die "exportierten" Feinstäube und Stickoxide kommen zurück, was so sicher wie das Amen in der Kirche ist und unseren Kindern und Kindeskindern noch lange zu schaffen machen dürfte.

  • 42 Theresia 03.03.2017, 15:50 Uhr

    Mich stört zweierlei an dieser Diskussion: Erstens wird die Einteilung nach Schadstoffklassen schon wieder zur Basis von staatlichen Maßnahmen. Bei der Maut soll sie auch eine Rolle spielen - dabei hat doch der VW-Skandal gerade erst gezeigt, dass die Messwerte auf sehr wackeligen Füßen stehen und ihre Aussagekraft höchst zweifelhaft ist. Zweitens: Es geht beim Diesel immer wieder um bestimmte Abgas-Bestandteile wie das hier angeführte Stickstoffdioxid oder den Feinstaub. Eines hat mir aber noch keiner so recht erklären können: Wie steht es mit den Umweltbilanzen von Benzin und Diesel im Ganzen? Mir will sich nicht erschließen, wieso die Abgase aus 6 Litern Durchschnittsverbrauch auf 100km beim Diesel schlimmer sein sollen als die aus 9 Litern Benzin.

  • 41 Berufspendlerin 03.03.2017, 15:48 Uhr

    @ "Hans": Genau so gut könnte man auch sagen: "Eltern, die an einer Hauptverkehrsstraße wohnen, ist die Gesundheit ihrer Kinder egal." Frische Luft und umweltverträgliche Autos muss man sich auch leisten können. Leider.

  • 40 johannes 03.03.2017, 15:47 Uhr

    Wie ist das denn mit der grauen Energie? Ich fahre einen alten Mercedes aus den Achtzigern mit Dieselmotor. Ist mein ökologische Fußabdruck nicht wesentlich größer wenn ich jetzt anfange und bei dem Spiel mitmache, ständig den "neusten und umweltfreundlichsten" Wagen zu besitzten? Wir sollten alle mehr verwerten statt zu entwerten, reparieren statt neukaufen. So wird im Endeffekt der Schadstoffaustoß relativiert. Wie stehen Sie zu dieser Meinung?

  • 39 Hans-Peter Roos 03.03.2017, 15:43 Uhr

    Geht das Dieselfahrverbot nicht an den Kern vorbei? Euro 6 Diesel sollen im realen Betrieb teilweise mehr Stickoxyde ausstoßen als Euro 5 Diesel. Was ist mit dem Feinstaub? Reicht das Fahrverbot von nicht Euro 6 Dieselfahrzeugen aus, um die Schadstoffgrenzen einzuhalten? Wäre nicht ein Fahrverbot von geraden/ungeraden Kennzeichen sinnvoller? Wird hier der VW Abgasskandal nicht genutzt, um ein Feindbild zu erzeugen?

  • 38 Dieselfahrer 03.03.2017, 15:43 Uhr

    Wer sich keinen Euro6 Diesel leisten kann hat Pech gehabt. Danke !!!