Der Kampf gegen Wüstenbildung

Der Kampf gegen Wüstenbildung

Jedes Jahr machen die Vereinten Nationen am 17. Juni auf das Problem der Wüstenbildung aufmerksam. Und jedes Jahr wächst die Landfläche, die inzwischen von Wüsten eingenommen wird. Klicken Sie sich durch die Fotostrecke!

zwei Kängurus von der Seite in der Halbtotalen drücken sich gegenseitig mit beiden Vorderpfoten weg

Rund 250 Millionen Menschen spüren die Auswirkungen schon jetzt. Meistens trifft es die ärmste Bevölkerung in mehr als 100 Ländern, wo es darüber hinaus ein hohes Bevölkerungswachstum gibt und Unterernährung herrscht.

Rund 250 Millionen Menschen spüren die Auswirkungen schon jetzt. Meistens trifft es die ärmste Bevölkerung in mehr als 100 Ländern, wo es darüber hinaus ein hohes Bevölkerungswachstum gibt und Unterernährung herrscht.

Der Verödungsprozess geht langsam vonstatten, der Ertrag der Ernten geht kontinuierlich zurück. Zunächst wird die Vegetation zerstört, dann trocknet der Boden aus und versalzt. Durch steigende Temperaturen verändert sich die Qualität des Bodens. Es gibt weniger Humus, wodurch langfristig die Bodenfruchtbarkeit leidet. Durch Wind wird die wichtige, oberste Schicht abgetragen und gelangt in die Atmosphäre.

Wüsten gibt es in fast allen Teilen der Welt, vor allem in Afrika, Zentralasien, China, Australien und Amerika, wie die Atacama-Wüste in Chile. In Europa ist vor allem Spanien von Dürre betroffen.

Um für das Ausbreiten von Wüsten zu sensibilisieren, hat die UNO-Vollversammlung den 17. Juni als Welttag zur Bekämpfung von Wüstenbildung bestimmt. Am 17. Juni 1994 hatte die UNO-Vollversammlung die Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung, auch Desertifikation genannt, verabschiedet.

Stand: 17.06.2016, 06:30 Uhr