Giftpflanzen in NRW

Giftpflanzen in NRW

Sie sind wunderschön, aber gefährlich. Auch in Nordrhein-Westfalen sind giftige Pflanzen weit verbreitet, also Vorsicht - vor allem mit Kindern. Wir haben die wichtigsten Hinweise des Gesundheitsministeriums NRW gesammelt. Ganz nach dem Motto: nur gucken, nicht anfassen.

Die hängenden, gelben Blüten des Goldregens.

Goldregen

Was ist giftig?
-
Alle Teile, besonders die Samen.
Welche Vergiftungserscheinungen können auftreten?
- Goldregen ist als Zierstrauch beliebt. Gelangen Teile davon in den Mund, kann einem schon 30 Minuten nach dem Verzehr übel oder schwindelig werden. Treten außerdem Magenschmerzen, starkes Schwitzen und vermehrter Speichelfluss auf, sollten Sie schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Eine Goldregen-Vergiftung führt schlimmstenfalls zu Bewusstlosigkeit, Krampfanfällen oder Kreislaufversagen.
Bei akuten Fällen ist die Giftnotrufzentrale unter 0228-19240 rund um die Uhr erreichbar.

Goldregen

Was ist giftig?
-
Alle Teile, besonders die Samen.
Welche Vergiftungserscheinungen können auftreten?
- Goldregen ist als Zierstrauch beliebt. Gelangen Teile davon in den Mund, kann einem schon 30 Minuten nach dem Verzehr übel oder schwindelig werden. Treten außerdem Magenschmerzen, starkes Schwitzen und vermehrter Speichelfluss auf, sollten Sie schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Eine Goldregen-Vergiftung führt schlimmstenfalls zu Bewusstlosigkeit, Krampfanfällen oder Kreislaufversagen.
Bei akuten Fällen ist die Giftnotrufzentrale unter 0228-19240 rund um die Uhr erreichbar.

Stechpalme

Was ist giftig?
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Die roten Früchte
Welche Vergiftungserscheinungen können auftreten?
-
Gerade in der Weihnachtszeit wird die Stechpalme gerne als Weihnachtsdekoration verwendet. Nach dem Verzehr mehrerer Beeren besteht das Risiko von Übelkeit, Magenschmerzen und Durchfall.
Bei akuten Fällen ist die Giftnotrufzentrale unter 0228-19240 rund um die Uhr erreichbar.

Tollkirsche

Was ist giftig?
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Alle Teile sind stark giftig, besonders Wurzeln und Samen
Welche Vergiftungserscheinungen können auftreten?
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Besonders im Osten NRWs ist Vorsicht gefragt, hier sind Tollkirschen stark verbreitet. Bevorzugt wachsen sie auf sonnigen Waldlichtungen. Trockene Schleimhäute, ein gerötetes Gesicht starker Durst, große Pupillen und starkes Herzklopfen sind nur einige der möglichen Symptome. In schweren Fällen führt der Verzehr von Tollkirsche zu Gleichgewichtsproblemen, Krampfanfällen oder Sehstörungen. Achtung: Todesfolge möglich!
Bei akuten Fällen ist die Giftnotrufzentrale unter 0228-19240 rund um die Uhr erreichbar.

Herbstzeitlose

Was ist giftig?
-
Alle Teile sind stark giftig, besonders die Samen
Welche Vergiftungserscheinungen können auftreten?
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Die Herbstzeitlose wächst gerne auf halbschattigen Wiesen. Die schönen Blüten der Herbstzeitlosen ähneln dem Krokus, doch bei der Arbeit an der Pflanze sollten unbedingt Handschuhe getragen werden. Erst zwei bis sechs Stunden nach der eigentlichen Vergiftung treten die ersten Symptome auf - zum Beispiel Schluckbeschwerden, ein Brennen im Mund oder Durchfall. In schlimmen Fällen kommt es zu Lähmungen im Körper, die zum Tod durch Atemstillstand führen können.

Herkulesstaude / Riesen-Bärenklau

Was ist giftig?
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Der Stängelsaft
Welche Vergiftungserscheinungen können auftreten?
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Gärten, Parks oder Wälder - die Herkulesstaude verbreitet sich massiv in NRW. Tropft der austretende Saft der Herkulesstaude auf die Haut, können bei anschließender Sonneneinstrahlung an dieser Stelle fiese Hautrötungen und Blasen entstehen - vergleichbar mit Verbrennungen 1. oder 2. Grades.

Bei akuten Fällen ist die Giftnotrufzentrale unter 0228-19240 rund um die Uhr erreichbar.

Stand: 11.07.2016, 15:51 Uhr