Fakten zum Wunderwerk Baum

Fakten zum Wunderwerk Baum

Von Andreas Sträter

Sie liefern Sauerstoff und Holz, sie spenden Schatten und schützen vor Regen. Bäume leisten Erstaunliches. Zum Tag des Baumes haben wir Wissenswertes über ein wahres Wunderwerk zusammengetragen.

Mammutbaum im Humboldt-Nationalpark

Wie hoch können Bäume werden?
Bäume können zwischen 110 und 130 Meter hoch werden. Mit einer Höhe von 132,58 Metern hält ein im 19. Jahrhundert gemessener Rieseneukalyptus in Australien den historischen Rekord. Ausschlaggebend für die maximale Baumhöhe ist das Wassertransport-System im Baumstamm. Im Stamm befinden sich viele winzig kleine Röhrchen. Durch diese so genannten Kapillaren kann das Wasser im Stamm aufsteigen und so auch die letzten Blätter in der Baumkrone mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Das Saugspannungs-System funktioniert aber nur bis zu einer maximalen Höhe.

Wie hoch können Bäume werden?
Bäume können zwischen 110 und 130 Meter hoch werden. Mit einer Höhe von 132,58 Metern hält ein im 19. Jahrhundert gemessener Rieseneukalyptus in Australien den historischen Rekord. Ausschlaggebend für die maximale Baumhöhe ist das Wassertransport-System im Baumstamm. Im Stamm befinden sich viele winzig kleine Röhrchen. Durch diese so genannten Kapillaren kann das Wasser im Stamm aufsteigen und so auch die letzten Blätter in der Baumkrone mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Das Saugspannungs-System funktioniert aber nur bis zu einer maximalen Höhe.

Warum verliert ein Baum Blätter?
Der Baum wirft die Blätter im Herbst ab, weil er sonst verdursten würden. Wenn die Sonne auf den Baum strahlt, wird über die Blätter Wasser verdunstet. Weil die Baumwurzeln über gefrorene Böden im Winter kein neues Wasser mehr aufnehmen können, lässt er die Blätter rechtzeitig fallen. Vorher transportieren die Blätter aber alle wichtigen Nährstoffe zurück in den Stamm, so dass diese nicht verloren gehen.

Holz lässt sich zurückdatieren
Weil Jahresringe unterschiedlich breit sind, lassen sie sich verschiedenen Wachstumszeiten zuordnen. Dieses Verfahren gehört zur so genannten Dendrochronologie, einer Datierungsmethode, die auf den US-amerikanischen Astronomen Andrew E. Douglass zurück geht. Jahresringe aus Jahren mit schlechten Wetterbedingungen sind schmaler als jene aus Jahren mit gutem Wetter. Forscher haben Jahresring-Chronologien unterschiedlicher Baumarten in unterschiedlichen Regionen erstellt. Auf diese Weise lässt sich das Alter von Geigen oder Gemälden exakt datieren. Für die Datierung eines Rubens-Gemäldes wird zum Beispiel meist eine Jahresring-Chronologie zu europäischem Eichenholz verwendet, weil der flämische Barockmaler vorwiegend auf Eiche gemalt hat.

Stand: 25.04.2016, 06:00 Uhr