Schützenswerte Arten im Nationalpark Eifel

Schützenswerte Arten im Nationalpark Eifel

Der Nationalpark Eifel beheimatet viele seltene Arten, wie die Wildkatze. Diese wären ohne das geschützte Gebiet noch stärker bedroht als ohnehin. Hier ein kleiner Einblick in die großartige Tierwelt des Nationalparks.

Bedrohte Tierarten Nationalpark Eifel

Wildkatze

Was den afrikanischen Steppen die Löwen, das ist der Eifel die Wildkatze. Deshalb ist es auch das "Maskottchen" des Nationalparks. Hier befindet sich die größte Wildkatzenpopulation Europas. Wer also in der freien Natur auffällig gemusterte Katzenbabys sichtet, sollte lieber genauer hinschauen. Erkennt man nämlich das wildkatzentypische Muster, dann heißt es: Finger weg! Diese Tiere kommen sehr gut alleine zurecht.

Wildkatze

Was den afrikanischen Steppen die Löwen, das ist der Eifel die Wildkatze. Deshalb ist es auch das "Maskottchen" des Nationalparks. Hier befindet sich die größte Wildkatzenpopulation Europas. Wer also in der freien Natur auffällig gemusterte Katzenbabys sichtet, sollte lieber genauer hinschauen. Erkennt man nämlich das wildkatzentypische Muster, dann heißt es: Finger weg! Diese Tiere kommen sehr gut alleine zurecht.

Schwarzstorch

Nein, nicht alle Störche sind schwarz-weiß. Manche Vertreter weisen auch ein komplett schwarzes Gefieder auf. Der seltene Schwarzstorch ist eher scheu und kommt gar nicht erst auf die Idee, in der Nähe des Menschen zu brüten. Er mag ruhige Wälder mit kleinen Gewässern und weiten Grünflächen. Der Nationalpark Eifel bietet ihm einen perfekten Lebensraum und stellt für den Schwarzstorch in Deutschland einen wichtigen Zufluchtsort dar.

Rotwild

120 Tage - länger braucht ein Hirsch nicht, um sein bis zu 15 Kilogramm schweres Geweih auszubilden. Damit beeindruckt er im Oktober zur Paarungszeit (Brunft) die Hirschkühe. Im Februar wird das Geweih dann abgeworfen, um ein halbes Jahr später erneut zu wachsen.

Mauereidechse

Ihre Körperlänge beträgt fünf bis zu 7,5 Zentimeter. Ihr Schwanz ist aber fast doppelt so lang und ist damit die ideale Kletterhilfe in ihren - eher unwegsamen – Lebensräumen wie Mauern und Felsspalten. In Deutschland ist die Mauereidechse vom Aussterben bedroht und daher besonders schützenswert.

Mittelspecht

Diese Specht-Art liebt totes Holz. Der Grund: Sein Schnabel ist nicht so hart wie der anderer Specht-Arten. Totholz ist weicher und somit fällt es dem Mittelspecht leichter, dieses zu bearbeiten und an Nahrung zu kommen. Zur Balz (Paarungszeit bei Vögeln) lässt er nur ein Quäken hören. Den Rest des Jahres ist er eher schweigsamer Natur.

Raufußkauz

Auch mit 24 cm Größe ist dieser Vogel nicht zu unterschätzen. Auf seinen Beutezügen hat er es insbesondere auf Kleinsäuger wie Wühl- und Spitzmäuse abgesehen. Zum Brüten braucht er als Höhlenbrüter vor allem Altholz, in dem er sich und seinen Nachwuchs gut verstecken kann. Bei der Pflege der Jungtiere bringen sich beide Elternteile mit ein. Das Männchen sorgt für Nahrung und das Weibchen beschützt die kleinen Raufußkäuze in der Bruthöhle. Nach der gemeinsamen Aufzucht trennen sich die Eltern wieder. Seinen Namen verdankt der Raufußkauz übrigens den pelzartig dicht befiederten Füßen und Zehen.

Stand: 07.11.2017, 06:00 Uhr