Das ändert sich im neuen Jahr für Radfahrer

Fahrrad, Verkehrsampel in der Stadt

Das ändert sich im neuen Jahr für Radfahrer

Jedes neue Jahr bringt Änderungen mit sich. 2017 heißt es: Achtung an der Ampel, mehr Raum für E-Bikes und mehr Sicherheit für die Kleinen.

Neu ist, dass ab dem 1. Januar 2017 für Fahrradfahrer die Fahrbahnampeln gelten, wenn eine Radwegfurt an einer Fußgängerfurt grenzt und es kein gesondertes Ampelzeichen für Radfahrer gibt. Bisher waren in diesen Fällen die Fußgängerampeln maßgeblich. Eigentlich ist die Regel schon seit 2013 in Kraft, seitdem galt aber eine Übergangsfrist, die den Kommunen Zeit für die Umrüstung geben sollte.

Rad-Verbänden wie dem Allgemeinen Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) geht die Regelung nicht weit genug, sie fordern generell eigene Rad-Ampeln - für einen flüssigen Radverkehr mit flüssigen Ampelphasen. Diese seien aber häufig noch nicht Realität, bemängelt der ADFC.

E-Bikes auf Radwegen

Auf Radwegen dürfen bisher Fahrräder und Pedelecs, die bis 25 km/h unterstützen, fahren. Ab sofort sollen geeignete Radwege auch für "E-Bikes" freigegeben werden können. S-Pedelecs, die bis 45 km/h unterstützen, sind laut Bundesverkehrsministerium damit ausdrücklich nicht gemeint. Somit betrifft die Neuregelung ausschließlich die selten anzutreffenden E-Mopeds und E-Scooter, die ebenfalls nicht schneller als 20 bzw. 25 km/h fahren.

Große und Kleine mit Rad auf dem Gehweg

Schon seit Mitte Dezember 2016 ist die Regelung in Kraft, die es Aufsichtspersonen erlaubt, Kinder unter acht Jahren mit dem Rad auf dem Gehweg zu begleiten. Die begleitende Person muss mindestens 16 Jahre alt sein. Die neue Regelung sieht vor, dass Kinder auch Radwege benutzen dürfen, wenn diese baulich von der Fahrbahn getrennt sind. Radwege, die nur auf die Fahrbahn gemalt sind, bleiben für unter Achtjähre weiterhin verboten.

Stand: 03.01.2017, 15:36